Schnittstelle für Fahrerlose Transportsysteme besteht Praxistest

Die Produktion unter Industrie 4.0-Bedingungen benötigt eine reibungslose Kommunikation zwischen Maschinen. Das gilt auch für Fahrerlose Transportfahrzeuge von unterschiedlichen Herstellern, die im innerbetrieblichen Materialfluss eingesetzt werden. Eine einheitliche Kommunikation dieser Fahrzeuge soll durch die VDA 5050 deutlich vereinfacht werden.

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Die Kommunikationsschnittstelle ermöglicht es, durch eine einheitliche Datensprache verschiedene Fahrzeuge unter einem beliebigen Leitsystem zu kombinieren. Beim jetzt erfolgten ersten Live-Test in Dortmund fuhren Fahrzeuge von Arculus, DS Automotion, Safelog, Siemens AG, SSI Schäfer und Still zusammen in einem Leitsystem der Kion Group. „Das war der erste große Praxistest für die Schnittstelle, um zu zeigen, wie die Übermittlung von Aufträgen und Statusdaten über die VDA 5050 funktioniert. Das Testszenario in Dortmund lief über vier Tage zuverlässig und die beteiligten Unternehmen konnten unterschiedliche Details für die Fahrzeuge ausprobieren. Wir denken bereits über eine Fortsetzung des AGV Mesh-Up nach", erklärt Andreas Scherb, verantwortlich für die Fachabteilung Fahrerlose Transportsysteme im VDMA-Fachverband Fördertechnik und Intralogistik.

Die VDA 5050 ist mit der Revisionsnummer 1.1. verfügbar und bildet den aktuellen Zwischenstand ab. Ein weiterer Versionsstand soll künftig auch die abgesicherte Kompatibilität von SPS-basierten Fahrerlosen Transportsystemen beschreiben.

Realisiert wurde das Schnittstellen-Projekt von einem Team aus FTS-Nutzern und FTS-Herstellern unter Koordination des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) und des VDMA-Fachverbandes Fördertechnik und Intralogistik. Ziel ist es, dass automatisierte Transportfahrzeuge, wie Routenzüge, AGV oder Mobile Roboter via Plug-and-play hersteller- und systemunabhängig über die Leitsteuerung miteinander agieren können.

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