Der Bau des nachhaltigen Logistikzentrums und die Einführung des „Autostore“-Systems seien Teil der Wachstumsstrategie der Rhenus Contract Logistics. Aufgrund der Kundenstruktur habe sich der Logistikdienstleister für diese neuartige Auftragslagerung und -kommissionierung entschieden. Das „Autostore“-System soll die Genauigkeit der Artikelzusammenstellung verbessern und dazu beitragen, die Wachstumsbedürfnisse der Kunden besser zu erfüllen. Das System selbst benötigt eine Fläche von 1.000 Quadratmetern und ist mit 21.000 Behältern, 19 Robotern, zwei Zuführ- und drei Kommissionierplätzen ausgestattet. Die automatisierte Kommissionier- und Lageranlage ist sowohl im Warehouse-Management-System (WMS) als auch im Transport-Management-System (TMS) des Dienstleisters integriert, inklusive Wiege- und Messscanner. „Autostore“ verwendet Roboter, die sich auf einem Aluminiumgitter bewegen. Diese Roboter stapeln die Behälter direkt übereinander, wobei mehrere Artikel in einem einzigen Behälter gelagert werden. Von dort werden die Artikel dann direkt an die Kommissionierplätze transportiert. Somit sind in dem Lager Laufwege überflüssig, was ein ungewöhnlich kompaktes automatisiertes Lager- und Kommissioniersystem ermöglicht. Rhenus hat im neuen Tilburger Distributionszentrum bereits eine künftige Erweiterung des „Autostore“-Systems berücksichtigt.


















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