Präzision per Laser: Leuze vervollständigt sein Laserscanner-Portfolio

Die messenden Laserscanner der Serien ROD 300 und ROD 500 werden von Leuze um die schaltenden Geräte der neuen Serie ROD 100 ergänzt. Diese erfassen Objekte präzise und eignen sich optimal für Kollisionsschutz-Aufgaben.

Die schaltenden Laserscanner der Serie ROD 100 bieten sich zur präzisen Erfassung eines oder mehrerer Objekte sowie für Kollisionsschutz-Aufgaben an. Anlagenbetreiber können aus den drei Serien ROD 100, 300 und 500 die für ihre Applikation optimale Lösung wählen. (Bildquelle: Leuze)
Die schaltenden Laserscanner der Serie ROD 100 bieten sich zur präzisen Erfassung eines oder mehrerer Objekte sowie für Kollisionsschutz-Aufgaben an. Anlagenbetreiber können aus den drei Serien ROD 100, 300 und 500 die für ihre Applikation optimale Lösung wählen. (Bildquelle: Leuze)

Mit der neuen Serie ROD 100 vervollständigen die Sensor People von Leuze ihr Laserscanner-Portfolio mit LiDAR-Technologie. Die schaltenden Sensoren erfassen zuverlässig ein oder mehrere Objekte. Sie lassen sich auch für den Kollisionsschutz an Fahrerlosen Transportsystemen (FTS) einsetzen. Damit ergänzen sie die messenden Geräte der Laserscanner-Serie ROD 300, die für effiziente Konturvermessung ausgelegt ist, und der Serie ROD 500 für exakte FTS-Navigation. Anlagenbetreiber profitieren so von maßgeschneiderten Lösungen für vielfältige Applikationen in der industriellen Produktion und Intralogistik.

Hohe Scanfrequenz von 80 Hz

Die Laserscanner-Serie ROD 100 zeichnet sich durch eine Scanfrequenz von 80 Hertz bei einer Winkelauflösung von 0,2 Grad aus. Das erlaubt hohe Verfahr- und Transportgeschwindigkeiten, etwa bei schnell fahrenden FTS. Auch bei der Objekterkennung auf Förderstrecken sorgt die hohe Schaltfrequenz für eine präzise und zuverlässige Detektion. Mit ihren drei unabhängigen Ausgängen ermöglichen die Laserscanner mehrere Anwesenheitskontrollen zur gleichen Zeit. Anwender können die Erfassungsbereiche der Serie ROD 100 über 16 umschaltbare Konfigurationen einstellen und so beispielsweise an verschiedene Objektgrößen anpassen. An fahrerlosen Transportsystemen (FTS) lassen sich mit den Geräten der Serie ROD 100 sämtliche Fahrtrichtungen abbilden und überwachen. Dadurch kann das System in komplexen und dynamischen Umgebungen eingesetzt werden.

Ausfälle vermeiden

Praktisch ist die vorausschauende Wartung: Die Laserscanner der Serie ROD 100 überwachen kontinuierlich ihr Sichtfenster, um Verschmutzungen früh zu erkennen. Wird ein definierter Schwellenwert überschritten, erfolgt automatisch ein Wartungshinweis. Diese Art der Predictive Maintenance trägt zu einer hohen Anlagenverfügbarkeit bei.

Zuverlässig von eiskalt bis heiß

Alle Geräte der Serie ROD sind dank Schutzklasse IP 67, ihrem widerstandsfähigen Gehäuse und ihrer breiten Temperaturtoleranz robust ausgelegt. Sie arbeiten selbst in anspruchsvollen Umgebungen von -30  Grad Celsius bis +60 Grad Celsius stets zuverlässig. Die Laserscanner lassen sich damit ideal für Anwendungen im Tiefkühlbereich einsetzen. Ebenso bei hohen Temperaturen, wie sie beispielsweise in der Batteriefertigung herrschen. Im Bereich Intralogistik zeigen sich zudem die Vorteile der kompakten Bauweise der Laserscanner: Mit ihren Maßen von rund 80 x 80 x 85 Millimetern lassen sich die Sensoren selbst in kleine Bauräume mobiler Fahrzeuge integrieren.

 

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