Präzise Bestimmung von Neigungen
Die Flüssigkeit befindet sich zwischen zwei kreisförmigen Elektroden, von denen eine in zwei Halbkreise unterteilt ist. Der Zwischenraum ist bis zur Hälfte mit der Flüssigkeit gefüllt. Durch die Drehung des Sensors ändern sich die Kapazitäten zwischen den beiden halbkreisförmigen Elektroden einerseits und der Gegenelektrode andererseits.
Eine Elektronik erfasst diese Differenzkapazität und berechnet daraus den Neigungswinkel. Mit dieser Methode ist eine Messung über 360° mit hoher Genauigkeit von <0,3° möglich. Die Winkel-Auflösung der Neigungssensoren beträgt 0,01°, Winkeländerungen lassen sich mit einer Geschwindigkeit bis zu 5°/s erfassen.


















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