Pfenning Logistics Group stärkt das Engagement im Münsterland in einem Joint Venture mit Oelrich Logistiksparte

Die Pfenning Logistics Group setzt ihren Expansionskurs fort. Neuestes Mitglied der Unternehmensgruppe ist seit Anfang Januar 2022 die Oelrich Logistics GmbH, ein familiengeführter Logistikdienstleister, der auf Baustoff- und Lebensmittellogistik spezialisiert ist. Die Kunden beider Unternehmen profitieren durch erweiterte Lagerkapazitäten, leistungfähigere, auch intermodale Transportnetzwerke sowie neue Optionen im Bereich Mehrwertdienstleistungen.

Die Pfenning Logistics Group, familiengeführter Kontraktlogistikdienstleister mit Hauptsitz in Heddesheim, hat seit 1. Januar 2022 ein neues Mitglied im Unternehmensverbund: In einem Joint Venture wurde der Logistikbereich der Martin Oelrich GmbH & Co. KG, Ladbergen, in das neue Gemeinschaftsunternehmen Oelrich Logistics GmbH überführt. Pfenning Logistics ist mit 80 Prozent an dem Joint Venture beteiligt.

Der Name Oelrich wird in der Oelrich Logistics GmbH mit der etablierten eigenen Marke erhalten bleiben. Kontinuität herrscht auch in Management und Personal. So wird Martin Oelrich als Geschäftsführer von seinem bisherigen Geschäftsleitungsteam Timo Cavosi und Nicolas Vodde unterstützt. Marco Hamacher, Geschäftsleitungsmitglied der Pfenning Logistics Group, wurde als zusätzlicher Geschäftsführer bestellt. Auch die gesamte Belegschaft von ca. 300 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen ging auf den neuen Betrieb über.

Die Familie Oelrich ist – wie Pfenning – seit fast 90 Jahren im Bereich Transport und Kontraktlogistik aktiv. Oelrich Logistics verfügt über drei Standorte mit über 30.000 Quadratmeter Lagerfläche und bewegt rund 130 Lkw-Einheiten täglich. Das Sendungsvolumen umfasst ca. 600.000 Sendungen mit einer Million Tonnen Gewicht. Die Baustoff- und Lebensmittellogistik gehören zu den Kernkompetenzen von Oelrich Logistics. Für die Kunden übernimmt der Dienstleister die Lagerlogistik mit zahlreichen Mehrwertdienstleistungen wie etwa CoPacking. Eine besondere Stärke sind intermodale Transporte mit Lkw. Mit dem zukünftigen Kooperationsparter, der Oelrich Hafen GmbH, ist ein unmittelbarer Zugang über den eigenen Hafen zum Dortmund-Ems-Kanal gegeben.

Für die Oelrich Logistics GmbH und seine Kunden bietet die Zugehörigkeit zur Pfenning Logistics Group nun eine Stärkung des eigenen Portfolios mit einem breiteren Marktzugang, Synergien in der Abwicklung sowie Wachstumsperspektiven für die drei Standorte in Ladbergen (NRW), Alt Bork (Brandenburg) sowie Dasing (Bayern). Für Pfenning Logistics bedeutet die Integration von Oelrich Logistics vor allem die Möglichkeit, das eigene Standortnetzwerk zu erweitern und den Kunden neue intermodale Transportmöglichkeiten mit Zugang zu Hafeninfrastruktur und Binnenwasserstraßen zu erschließen. Zudem soll der Standort Ladbergen 2023 durch einen neuen Hallenkomplex auf zunächst 40.000 Quadratmeter, mit Option auf Ausbau, erweitert werden.  

Rana Matthias Nag, Geschäftsführer der Pfenning Logistics Group, zeigt sich überzeugt von den neuen Möglichkeiten: „Wir haben das Engagement bei Oelrich Logistics intensiv vorbereitet und geprüft. Das Geschäftsmodell passt perfekt in unsere Gesamtstrategie des Wachstums, in puncto geografische Abdeckung Richtung Norden als auch bezüglich des Leistungsspektrums. Oelrich Logistics fügt sich als weiterer Baustein in unser Full-Service-Dienstleistungsspektrum ein. Umgekehrt eröffnen sich neue Möglichkeiten für Oelrich Logistics. Als familiengeführte Unternehmen matchen auch Selbstverständnis und Motivation, sodass wir uns über diese neue Konstellation sehr freuen.“

Der neue Geschäftsführer von Oelrich Logistics, Marco Hamacher, ergänzt: „Oelrich Logistics bietet innerhalb der Pfenning Logistics Group Entwicklungspotential für unsere Präsenz im Norden Deutschlands. Interessante Logistikoptionen ergeben sich durch die geplante Vergrößerung der Lagerkapazitäten, die Investition in Innovation und Modernisierung sowie die verstärkte Nutzung der kombinierten Verkehre. Darüber hinaus diversifizieren wir die Services weiter und entwickeln – dank der Hafenanbindung – auch nachhaltige Transportlösungen.“

 

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