Jungheinrich automatisiert Logistikzentrum für Iaponiki in Griechenland

Der Intralogistikexperte Jungheinrich unterstützt den griechischen Autoersatzteil-Importeur Iaponiki SA bei der Bewältigung akuter Logistikherausforderungen: Mit einem automatisierten Logistikzentrum in Markopoulo bei Athen begegnet das Unternehmen dem wachsenden Personalmangel und schafft gleichzeitig neue Kapazitäten für sein expandierendes Geschäft.

(Bildquelle: Jungheinrich)
(Bildquelle: Jungheinrich)

Die neue Anlage kombiniert ein automatisches VNA-Hochregallager mit einem intelligenten Mobile-Robot-System und modernster Sicherheitstechnik für den Mischbetrieb. „Iaponiki stand vor der Herausforderung, seine Lagerkapazitäten deutlich zu erweitern und gleichzeitig die Effizienz trotz Personalmangels zu steigern“, erklärt Philipp Gutmann, Project Manager Technical Sales AutoVNA bei Jungheinrich. „Mit unserer Automatisierungslösung optimieren wir nicht nur die Lagerprozesse, sondern senken auch die operativen Kosten erheblich."

Das neue Logistikzentrum umfasst ein Hochregallager mit 4.922 Palettenstellplätzen sowie ein zusätzliches Gravity-Rack-System mit 286 Stellplätzen. Für den automatisierten Materialfluss liefert Jungheinrich acht EKS 215a Mobile Robots mit einer Hubhöhe von bis zu sechs Metern und integrierter 360-Grad-Sicherheitssensorik. Diese übernehmen den kompletten Warenfluss vom Wareneingang bis zum Versand, können dank separater Fahrwege parallel zum Personenverkehr operieren und erfüllen höchste Sicherheitsstandards.

Die Ein- und Auslagerung im Hochregallager erfolgt durch zwei automatische Schmalgangstapler vom Typ EKX 516a, die dank ausgereifter Induktivführung und RFID-Technologie eine präzise Positionierung gewährleisten. Die intelligente Steuerung sorgt dabei für eine optimale Auslastung der Fahrzeuge und minimiert Leerfahrten.

Die Entscheidung für Jungheinrich basiert auf einer 15-jährigen Zusammenarbeit und einer detaillierten Analyse der Kundenanforderungen. „Besonders überzeugt hat unser durchdachtes Automatisierungskonzept, das eine maximale Flexibilität im Mischbetrieb ermöglicht und dabei höchste Sicherheitsstandards erfüllt“, ergänzt Gutmann. Hinzu kam die kurze Implementierungszeit von nur zwölf Monaten, die ebenfalls für das Projekt sprach.

Jungheinrich liefert eine Komplettlösung: vom seismisch ausgelegten Regalstahlbau über die Mobile Robots und Fördertechnik bis zum Warehouse Control System (WCS) mit Logistik-Schnittstelle. Die Lithium-Ionen-Technologie und ein ausgeklügeltes Energiemanagement ermöglichen einen effizienten 16-Stunden-Betrieb an sechs Tagen pro Woche. Die Inbetriebnahme ist für März 2026 geplant.

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