Jungheinrich automatisiert Logistikzentrum bei italienischem Weingut Fontanafredda

Tradition trifft Hightech: Das renommierte italienische Weingut Fontanafredda automatisiert mit Jungheinrich sein Fertigwarenlager in der Langhe-Region im Piemont. Fahrerlose Transportsysteme und modernste Fördertechnik sorgen künftig für einen durchgehend automatisierten Materialfluss vom Weinkeller bis zum Versand.

(Bildquelle: Jungheinrich AG)
(Bildquelle: Jungheinrich AG)

Die traditionsreiche Weinkellerei Fontanafredda mit Sitz im piemontesischen Serralunga d'Alba hat Jungheinrich mit der Automatisierung ihres Fertigwarenlagers beauftragt. Das Herzstück des Projekts ist ein unterirdisches, zehngassiges Schmalganglager. Zwei fahrerlose Schmalgangstapler des Typs EKX 516a von Jungheinrich sollen dort zusammen mit automatisierter Fördertechnik und zwei fahrerlosen „EKS 215a“ die Einlagerung und den Weitertransport der Produkte übernehmen – von der Abfüllung bis in den Versandbereich.

Mit der Entscheidung für Jungheinrich reagiert Fontanafredda auf die dringende Notwendigkeit, das bestehende, in die Jahre gekommene automatisierte Schmalganglager zu ersetzen. Ziel ist es, die Produktions- und Logistikprozesse umfassend zu automatisieren und zukunftssicher zu gestalten – mit fortschrittlicher Navigation, erweiterten Sicherheitsfunktionen und einem erhöhten Durchsatz. Neben der technischen Leistungsfähigkeit überzeugte Jungheinrich dabei insbesondere durch sein umfassendes Komplettangebot: von der Regal- und Fördertechnik über die Fahrzeuge bis hin zur vollständigen Systemintegration.

„Für uns war es entscheidend, einen zuverlässigen Partner zu finden, der uns eine innovative, zukunftssichere Lösung bieten und alles aus einer Hand liefern kann“, so Fontanafredda S.r.l. CEO Andrea Faronetti. Die Systemintegration umfasst auch das Warehouse Control System (WCS) inklusive Logistik-Interface, das nahtlos in die Prozesse der Weinkellerei eingebunden wird.

Eine besondere Herausforderung des Projekts ist die Lage des Lagers: Es befindet sich fünf Meter unterhalb des Produktionsbereichs. Die Verbindung zwischen den Ebenen erfolgt über intelligente Fördertechnik und zwei fahrerlose Hochhubwagen des Typs EKS 215a. Zwei fahrerlose Schmalgangstapler EKX 516a, die auf Regalhöhen bis zu 6,6 Metern arbeiten, versorgen das neue Hochregallager mit insgesamt 3.840 Stellplätzen für Euro- und Industriepaletten. Die Energieversorgung der Fahrzeuge erfolgt effizient über ein Stromschienensystem, das ein nächtliches Zwischenladen ermöglicht.

Die Inbetriebnahme des vollautomatisierten Systems ist für Juni 2026 geplant.

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