Uelzena und Körber starten finale Phase der SAP-Transformation
Uelzena verarbeitet jährlich rund 750 Millionen Kilogramm Rohmilch von regionalen Lieferanten zu verschiedenen Molkereiprodukten. Die daraus resultierende Logistikumgebung modernisiert das Unternehmen gemeinsam mit Körber schrittweise. Die Zusammenarbeit der beiden Unternehmen besteht nach Angaben des Anbieters seit fast 20 Jahren.
Bereits 2020 migrierte Uelzena das zentrale SAP-System am Hauptstandort sowie bei den Tochtergesellschaften Altmark Käserei in Bismark und Schoppe & Schulz in Ratzeburg auf SAP S/4HANA. Anschließend wurden die bisherigen Logistikmodule SAP LE-WM und SAP LE-TRA schrittweise und standortbezogen durch SAP EWM und SAP TM ersetzt. Die Systeme wurden dabei in die Prozesse des Qualitätsmanagements und der Produktionsversorgung integriert.
Mehrere Standorte bereits umgestellt
Bei der Altmark Käserei führte Uelzena 2022 embedded SAP EWM ein. Zwei Jahre später folgte bei Schoppe & Schulz die Migration von SAP WM auf SAP EWM.
Im Jahr 2026 wurde zudem das Transportmanagement auf embedded SAP TM umgestellt. Damit überführte Uelzena neben der Lagerverwaltung auch die Transportlogistik auf die neue Systemlandschaft.
Hochregallager wird angebunden
In der nun gestarteten finalen Projektphase soll SAP EWM am Hauptsitz in Uelzen implementiert werden. Ergänzend ist die Anbindung des „K.OneX PMS“-Systems von Körber an das dort bestehende automatische Hochregallager vorgesehen.
„K.OneX PMS“ besteht aus einem Warehouse Management System und einer Materialflusssteuerung. Damit umfasst die letzte Projektphase neben der Umstellung der Lagerverwaltungssoftware auch die Einbindung der vorhandenen automatisierten Lagertechnik. Der Abschluss der Transformation ist mit dem geplanten Produktivstart in Uelzen für 2027 vorgesehen.

































