Geekplus bringt „Roboshuttle Hyper“ für Tote-to-Person-Prozesse auf den Markt
Die „Roboshuttle Hyper“ ermöglicht horizontale Fahrbewegungen und vertikale Kletterbewegungen parallel. Die Roboter erreichen beim Klettern Geschwindigkeiten von bis zu 1,5 Metern pro Sekunde. Überarbeitete Algorithmen zur Bewegungssteuerung sollen zudem höhere Fahrgeschwindigkeiten und eine präzisere Positionierung bei der Behälterentnahme ermöglichen. Das Verhältnis von Lade- zu Entladezeit gibt der Anbieter mit 1:10 an. Zur Lösung gehört zudem die neue „Max Workstation“. Sie ermöglicht laut Geekplus eine kontinuierliche Behälterzuführung über zwei Übergabepunkte und soll einen Durchsatz von mehr als 800 Behältern pro Stunde erreichen.
Zwei Roboter in einer Regalsäule
Geekplus beziffert den Parallelbetrieb des Systems auf 50 Prozent über dem branchenüblichen Niveau. Bei gleichzeitig arbeitenden Robotern in benachbarten Säulen müssen laut Unternehmen zwei Regalsäulen gesperrt werden. Als Vergleichswert nennt der Anbieter vier bis sechs Säulen bei branchenüblichen Lösungen.
„Roboshuttle Hyper“ erlaubt darüber hinaus den gleichzeitigen Betrieb von zwei Robotern innerhalb derselben Säule. Das doppelt tiefe, zweifach befahrbare und bidirektionale Entnahmesystem soll die Zahl der erforderlichen Kletterzyklen reduzieren und eine höhere Lagerdichte ermöglichen.
Zwei Fahrgassen unter einem Regal
Unter einem Regal können zwei Fahrgassen verlaufen. Dadurch steigt die Dichte der Roboterwege laut Geekplus um 30 Prozent gegenüber dem Branchendurchschnitt. Der Anbieter will damit Engpässe reduzieren und die Disposition der Fahrzeuge beschleunigen. Das Planungssystem des Herstellers ist darauf ausgelegt, bis zu 5.000 Roboter auf einer Fläche von 50.000 Quadratmetern und bei drei Millionen Lagerplätzen zu koordinieren.
Fallschutz begrenzt Fallweg auf 50 Millimeter
Für die Betriebssicherheit setzt Geekplus unter anderem auf ein in Säulen und Schienen integriertes System mit entkoppelter Balkenbelastung. Hinzu kommt ein mehrstufiger Fallschutz, der den Fallweg von Behältern laut Hersteller auf maximal 50 Millimeter begrenzt. Das System erkennt außerdem Fehlausrichtungen von Behältern in Echtzeit und zentriert diese automatisch. RoboShuttle Hyper ist zudem mit der Sicherheitsweste RoboSafe des Anbieters kompatibel.

































