Funk schließt die (Informations-)Lücke: Überwachung von Palettenstellplätzen und Behälterfüllgraden bei Pharmadienstleister

Lückenloser Informationsfluss muss gegeben sein, wenn Personal einer ansonsten automatisierten Montagelinie die Zufuhr von zu montierenden Teilen sowie die Entsorgung von Verpackungsmaterial aus der Linie übernimmt. Wenn diese Linie komplex gebaut und die Umgebung laut ist – wie erhalten die Mitarbeiter die Informationen, die sie benötigen? Diese Frage haben die Projektverantwortlichen von Vetter überzeugend beantwortet – mit dem „Nexy“-System von Steute.

In allen Produktionsstätten von Vetter gelten hohe Hygieneanforderungen. (Quelle: Vetter)
In allen Produktionsstätten von Vetter gelten hohe Hygieneanforderungen. (Quelle: Vetter)

Vetter hat in der internationalen Pharmaindustrie einen festen Platz als „Contract Development und Manufacturing Organisation“ (CDMO). Das heißt: Das Unternehmen mit Hauptsitz in Ravensburg und Fertigungsstätten weltweit übernimmt als Dienstleister die aseptische Abfüllung, Montage und Verpackung vorgefüllter Injektionssysteme wie Spritzen, Karpulen und Vials. Eben diese Dienstleistung liegt im Trend der Pharmazie und Medizintechnik, denn immer mehr Medikamente und Wirkstoffe werden nicht mehr über den „Umweg“ durch den Magen verabreicht, sondern direkt injiziert – vom Arzt oder, bei Dauererkrankungen wie beispielsweise Diabetes, auch durch den Patienten selbst. 

Herausforderung: Informationsfluss an der Montagelinie

Einer der deutschen Produktionsstandorte – alle im Raum Ravensburg – übernimmt Montage und Verpackung der an den Standorten produzierten steril abgefüllten Medikamenten. Bei der Einführung einer neuen Montagelinie für Injektionspens stellte die Kommunikation mit dem Personal an der Linie eine besondere Herausforderung dar – insbesondere aufgrund des Maschinenlärms sowie von großen Distanzen und Laufwegen, die die Sicherstellung komplexer Materialflüsse beeinflussen.

„Die finale Spritzen-Pen-Kombination wird an verschiedenen Stationen aus sieben Einzelteilen montiert. Der Transport zwischen den Stationen läuft automatisiert ab. Weil die Linie mit hoher Taktzahl läuft, gibt es viel Materialbewegung: An jeder einzelnen Station müssen jeweils eine Komponente des Pens bereitgestellt und Leerbehälter oder –paletten oder auch Big Bags entsorgt werden. Dafür sind zwei Logistiker verantwortlich – je einer für eine Hälfte der Linie“, erläutert Anna-Lisa Sauter, Teamleiterin SCM Prozesse & Systeme Logistik, die Rahmenbedingungen.

Dabei stellte sich für die Projektverantwortlichen die Frage: ...

Den vollständigen Beitrag finden Sie in der Ausgabe 2/26 unter diesem LINK.

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