Fraunhofer IML plant neuen Air-Cargo-Terminal in Doha
Das Projekt wird neben dem aktuellen Midfield-Cargo-Terminal (CT01) realisiert und umfasst die Planung und Ausgestaltung von Logistikflächen, Büroräumen, land- und luftseitiger Gebäudeanbindungen sowie von Straßen und anderen gemeinsamen Infrastrukturen. Beauftragt hat die Planungsleistungen das italienische Ingenieurbüro F&M Ingegneria Spa. Sie umfassen die Pre-Design-Phase, also die Unterstützung beim Cargo-Anforderungsmanagement und der Cargo-Konzeptentwicklung. Zu dieser gehört die Bestandsaufnahme des CT01, das Herleiten der Zielkapazitäten, die Ermittlung der Flächenbedarfe, das Anordnen der logistischen Flächen sowie die Schnittstellendefinition zwischen CT01 und CT02.
Dabei soll die digitale Transformation des Aviation-Network eine zentrale Rolle spielen. Dazu sollen die Prinzipien und Technologien der Industrie 4.0 auf die Luftverkehrslogistik angewendet und auf intelligente Weise mit der verfügbaren Infrastruktur verknüpft. Entsprechend gilt für die Luftverkehrslogistik 4.0, dass autonome, sich situativ selbst organisierende Logistikressourcen (z. B. Fördertechnik) sowie deren Planungs- und Steuerungssysteme (z. B. Buchungssysteme) eingesetzt werden. Technologische Grundlage der Luftverkehrslogistik 4.0 sind cyber-physische Systeme und das Internet der Dinge. Von Bedeutung für die Luftverkehrslogistik sind hier vor allem Auto-ID-Technologien und Wearables in Kombination mit gemeinschaftlich nutzbaren Geschäftsobjekten, deren Metadaten in digitaler Form zur Verfügung stehen (Rohdaten) und von Rechnern leicht weiterverarbeitet werden können.


















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