Ergonomische Helfer im Hebealltag

Eine rückenfreundliche Arbeitshaltung trifft auf wirtschaftlichen Mehrwert

Die AGR-zertifizierten Vakuum-Handhabungssysteme von Schmalz sind flexible und sichere Helfer beim Heben leichter und schwerer Lasten. Sie ermöglichen in erster Linie eine ergonomische Körperhaltung, schonen Wirbelsäule sowie Rückenmuskulatur und minimieren dadurch betriebliche Fehlzeiten. Doch sie können noch mehr: Sie motivieren die Nutzer und beschleunigen manch einen Arbeitsablauf.

„Manuelle Handhabung“ – hinter dem sperrigen Begriffspaar verbergen sich Tätigkeiten, die in der Logistik, Montage, Handwerk und der industriellen Fertigung oft zu körperlicher Erschöpfung und Rückenschmerzen führen. Gemeint ist jede Art des Beförderns oder Abstützens einer Last durch menschliche Kraft: das Heben, Absetzen, Schieben, Ziehen, Tragen oder Bewegen von Kartons, Kisten oder Bauteilen. Die manuelle Handhabung von Lasten ist eine der Hauptursachen der von Unternehmen gemeldeten Unfälle und birgt Risiken für die Arbeitssicherheit und die Gesundheit der Beschäftigten. Einerseits können beispielsweise herabfallende Werkstücke Schnittverletzungen oder gar Knochenbrüche verursachen, andererseits überfordert das wiederholte Heben und Tragen das Muskel-Skelett-System. Denn selbst bei kleineren Lasten summieren sich die bewegten Gewichte am Tag schnell zu mehreren Tonnen. Auf die Dauer entstehen Schmerzen an Wirbelsäule oder Rückenmuskulatur.

Ein gesunder Körper liegt nicht nur im Interesse der Mitarbeiter: Der verschärfte Fachkräftemangel und das höhere Durchschnittsalter der arbeitenden Bevölkerung steigern in vielen Branchen den Handlungsdruck für Unternehmer, die Arbeitsbedingungen in ihren Betrieben grundlegend ergonomischer zu gestalten.

Genau hier setzt die J. Schmalz GmbH an: Der Schwarzwälder Vakuumspezialist hat es sich zur Aufgabe gemacht, Arbeitgebern wie Arbeitnehmern wortwörtlich die Last von den Schultern – und dem Rücken – zu nehmen. Hierzu führt er mehrere Hebehilfen und Kransysteme im Portfolio, die eine ergonomische Arbeitshaltung ermöglichen und gleichzeitig einen wirtschaftlichen Mehrwert generieren.

Vakuum ersetzt Muskelkraft

Der Grundsatz ist ebenso logisch wie effektiv: Jedes Gewicht, das der Mensch nicht allein aus eigener Kraft tragen muss, schont Wirbelsäule sowie Rückenmuskeln und beugt dadurch sowohl Unfällen als auch Verletzungen vor. Schmalz verlagert deshalb die typischen Arbeitsbewegungen auf seine Kran-, Kettenzug- und Vakuumheber-Systeme. Mit den Schlauchhebern der „Jumbo“-Baureihe bewegt eine einzelne Person unter anderem Kartons, Säcke, Fässer, Eimer und Kanister bis 300 Kilogramm mühelos, schnell und präzise – und zum Teil mit nur einer Hand. Verschiedene Jumbo-Varianten decken dabei unterschiedliche Einsatzgebiete ab – allen gleich ist das Prinzip Heben mit Vakuum. „Jumboflex“, „Jumboergo“ und „Jumbosprint“ sowie „Jumboflex High-Stack“ und „Jumbo Low-Stack“ unterscheiden sich durch die Form und Funktion ihrer Bedienelemente und Greifer und sind jeweils für spezifische Anwendungen konzipiert. Damit ist der Vakuum-Schlauchheber nicht nur ein idealer Helfer für die Maschinenbeladung, für Versand- und Kommissionierbereiche und viele weitere Hebeaufgaben, er reduziert auch die Handhabungszeiten und steigert dadurch die Produktivität in zahlreichen Branchen.

Auch für Anwendungen jenseits der 300-Kilogramm-Marke stellt Schmalz passende Systeme bereit. Das Vakuum-Hebegerät „Vacumaster“ ist beispielsweise ein richtiges Kraftpaket: Ob Blechtafeln, Holz- sowie Kunststoffplatten, Fenster oder Glasscheiben – die „Vacumaster“-Varianten meistern selbst große, flächige und schwere Lasten. Wo eigentlich viele helfende Hände gefragt sind, ermöglicht der „Vacumaster“ gesundheitsschonendes Werkstück-Handling durch nur eine Bedienperson. Ein Vakuum-Erzeuger generiert dabei die erforderliche Saugkraft und überträgt diese mittels Saugplatten auf das Bauteil. Die maximale Traglast der Serie reicht von 100 bis 2.000 Kilogramm. Be- und Entladung von CNC-Maschinen sowie der Güter-Transport über längere Strecken sind nur zwei der typischen Einsatzgebiete des „Vacumaster“. Dabei wahrt der Anwender mit dem ergonomischen Bedienbügel den gebotenen Sicherheitsabstand zum aufgenommenen Objekt und befördert dieses sicher, materialschonend und ohne Kraftanstrengung zum Zielort. Im Unterschied zum „Jumbo“, hält der „Vacumaster“ die Werkstücke lediglich fest. Die Hebebewegung setzt ein Kettenzug um.

Beide Lastenträger montiert Schmalz an Leichtbau-Kranen. Ob als Schwenkkran oder Krananlage – das Baukastensystem erleichtert eine individuelle Integration in nahezu jedes Hallenlayout. Die Maße des Kransystems definieren dabei den Arbeitsbereich. Bis zu 50 Meter lange Kranbahnen überspannen beispielsweise ganze Fertigungslinien oder Transportwege. Die Schwenkkrane erlauben hingegen Anwendungen in einem Radius von bis zu acht Metern. Durch die Aluminiumprofile und die hervorragenden Leichtlaufeigenschaften der Lastenträger arbeiten Nutzer sowohl schnell und genau als auch ergonomisch und ermüdungsfrei.

Der Heber kommt zur Last

Verteilen sich die Hebeherausforderungen auf mehrere wechselnde Einsatzorte im Betrieb, bringt Schmalz den Schlauchheber kurzerhand zur Last. Der mobile „Jumboflex Picker“ besteht aus einem Grundmodul, einer höhenverstellbaren Säule und einem Knickarmkran. So hat er die Steuerungstechnik, den Vakuumerzeuger und die dafür notwendige Batterie immer dabei und erreicht eine Greifhöhe von bis zu 1.800 Millimetern sowie eine seitliche Reichweite von bis zu 1.500 Millimetern. Für den Transport zum Zielort genügt ein herkömmliches Flurförderzeug. Der „Jumboflex Picker“ eignet sich ideal für das mobile Kommissionieren oder die innerbetriebliche Warenverteilung.

Bleiben noch zwei Versprechen aus dem Vorspann offen: die Flexibilität und die Sicherheit. Schmalz liefert den Jumbo auf Wunsch mit einem Schnellwechseladapter. Über ihn sind Greifwerkzeuge für Kunststoffsäcke, Transportkisten oder Metallplatten rasch getauscht und die Hebehilfe ist für eine neue Aufgabe bereit. Die Saugplatten des „Vacumaster“ lassen sich entlang des Traversensystems verschieben und sind so schnell an unterschiedliche Werkstückformate angepasst. Grundsätzlich erfüllt das Schmalz-Portfolio konsequent relevante Sicherheitsfaktoren und -vorschriften. Verschiedene Warn- und Schutzsysteme sowie ein durchdachtes Bedienkonzept zur Prävention von Bedienfehlern sichern die Arbeit – selbst bei einem Energieausfall – ab.

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