Dematic automatisiert Materialfluss bei der Kissel Spedition
Befördert werden die Ladungsträger auf einem der insgesamt 125 Handhubwagen, die über vollständig im Boden eingelassene Führungskanäle laufen. Das System besteht aus zwei je 180 Meter langen Kreisläufen mit einer umlaufenden Kette, die eine Höchstlast von 35 Tonnen tragen. Jede von ihnen wird zudem mit einem Wiege- und Volumenscanner ausgestattet, der alle eingehenden Paletten prüft und deren Stammdaten erfasst. Mit der Dematic-Lösung steigert die Spedition ihre Durchsatzrate im Lager auf durchschnittlich 150 Paletten pro Schleife und Stunde. Die Inbetriebnahme ist für Dezember 2020 geplant.
Bei dem Logistikdienstleister soll die Anlage Lasten von bis zu 35 Tonnen bewegen. Täglich verlassen rund 1.100 Sendungen das Lager der Spedition, während gleichzeitig etwa 950 eintreffen. Bislang wurden die Paletten im Lager mittels Gabelstaplern befördert. Dies erforderte nicht nur einen hohen zeitlichen, sondern auch einen starken personellen Aufwand. „Mit der Unterflurkettenförderanlage versprechen wir uns eine messbare Steigerung der Effizienz bei gleichzeitiger Reduzierung der Fehleranfälligkeit über die gesamten intralogistischen Prozesse hinweg. Die Durchsatzrate wird bei rund 300 Paletten pro Stunde mit einer Skalierbarkeit auf 500 liegen“, sagt Thomas Kissel, Geschäftsführer der Kissel Spedition GmbH.
Zu den Systemkomponenten gehören außerdem ein Schaltschrank für die Steuerung der Anlage und ein Bedienpult. Für die Handhabung von „Etow“ muss der Anwender die Transportwagen an dem Kettenförderer einklinken oder von ihm abziehen.


















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