Clevere Mehrweglösung ausgezeichnet
Bisher belieferte Apollo seine gut 1.000 Filialen ausschließlich mit Kartons. Dadurch fielen pro Jahr mehr als 100 Tonnen Kartonagen als Abfall an, die entsorgt werden mussten. Das wollte der Augenoptiker und Hörgerätespezialist ändern – also Müllvermeidung statt Müllentsorgung. Gemeinsam mit Kunststoffspezialist Schoeller Allibert entwickelte das Unternehmen einen maschinenfähigen Mehrwegbehälter, der Versandkartons überflüssig machen soll, bis zu 96 Prozent der CO2-Emissionen einspart und am Ende seiner Lebenszeit komplett recycelt werden kann. Diese Lösung hat auch die Jury des Pro-K Industrieverbands Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff überzeugt.
Volumenreduzierbare, maschinenfähige Mehrwegbehälter
Basis für den neuen Behälter ist die „Clever Move Box“ (CMB) aus dem Portfolio von Schoeller Allibert. Die CMB mit geschlossenen Wänden misst 400 x 300 x 240 Millimeter und lässt sich im Leerzustand auf lediglich 52 Millimeter Höhe zusammenfalten. Sie besitzt zwei Griffe an den Schmalseiten und kann verplombt werden, um Zugriffe von außen zu vermeiden. Der Clou am ausgezeichneten Ladungsträger ist aber die Möglichkeit, ihn an andere Behälter anzuklippen und so kostengünstig und ohne zusätzlichen Aufwand zu retournieren. Dadurch entsteht für die KEP-Dienstleister eine formschlüssige Einheit, die in Folge als ein Paket gezählt wird.
Bisher gab es bei den Mehrwegbehältern nur 1:1-Lösungen. Das heißt: Ein Ladungsträger wurde versendet und einer wurde zurücktransportiert. Dadurch entsteht ein deutlich höherer Transportaufwand für das Leergut. Mit dem volumenreduzierbaren, maschinenfähigen Mehrwegbehälter aus Kunststoff von Schoeller Allibert lassen sich auch Transporte im Verhältnis 1:2 oder 1:3 verwirklichen. Mit dem neuen System kann der Anwender drei Pakete erhalten, muss jedoch nur eines zurückschicken – die zwei leeren Behälter können angeklippt werden.































