Batteriesystem von Ecovolta senkt Logistik-Kosten

Der Schweizer Batteriesystem-Hersteller Ecovolta bringt eine kostensenkende Traktionsbatterie für Flurförderzeuge, wie Gabelstapler und Hubwagen, auf den Markt. Die „evoTractionBattery“ ersetzt Bleiakkus durch eine standardisierte Lithium-Ionen-Lösung. Damit sollen die Kosten pro Ladezyklus um bis zu 50 Prozent gesenkt werden können.

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Die Vorteile der „evoTractionBattery“ basieren laut Ecovolta auf der höheren nutzbaren Kapazität und der weit höheren Lebensdauer der Li-Ionen-Technologie im Vergleich zu Bleibatterien: Eine herkömmliche Bleibatterie könne bis maximal 50 Prozent ihrer Kapazität entladen werden, beim Li-Ionen Akku von Ecovolta seien 90 Prozent der Kapazität nutzbar. Zusätzlich ließe die neue Batteriegeneration rund 3.000 Lade- und Entladezyklen zu, Bleiakkus nur rund 1.200. Bei einer Kapazität von rund 10 Kilowattstunden sinken die Batteriekosten pro Lade- und Entladezyklus um bis zu 50 Prozent, so Ecovolta . Zusätzlich würden Ladezeit und Gewicht um über 80 Prozent reduziert.

Vereinfachtes Handling und flexible Konstruktion

Durch die Eigenschaften der Batterie werde auch der Umgang mit dem Akku deutlich vereinfacht: Anders als bei Bleibatterien wirkten sich Zwischenladungen nicht negativ auf die Lebensdauer des Li-Ionen Akkus aus. Im Zusammenspiel mit einer schnelleren Ladung und der höheren Entladetiefe werde der Betrieb von Flurförderzeugen nicht mehr durch restriktive Ladevorschriften oder den Austausch von Akkus beeinträchtigt. Darüber hinaus entfalle die bei Bleibatterien notwendige Wartung komplett. Die beliebige serielle Verschaltung in Strängen sowie die parallele Verschaltung der Stränge erlauben Spannungsbereiche von 24 Volt bis 800 Volt und Kapazitäten von 2,5 bis 7.500 Kilowattstunden bei Entladeströmen von bis zu 500 Ampere. Das Standardgehäuse mit definierten Flächenmassen von LxB 520 x 220 Millimtern sorgt für klare Rahmenbedingungen in der Konstruktion.

Support bei Ersatz von Bleiakkus in bestehenden Systemen

Ecovolta unterstützt Unternehmen zduem bei der Integration der Lithium-Ionen-Lösung mit verschiedenen Services. Dazu gehört die Auslegung der Ladeinfrastruktur und die Planung von Kapazitäten. So könne die Anzahl der im laufenden Betrieb befindlichen Fahrzeuge häufig reduziert werden, da Li-Ionen Batterien schneller geladen werden können als herkömmliche Bleibatterien.

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