AMR „GESSbot“ übernimmt Medikamententransporte im SLK-Klinikum
Seit seiner Inbetriebnahme hat der „GESSbot“ laut Unternehmensangaben mehr als 680 Medikamententransporte durchgeführt. Dabei habe das Fahrzeug mehr als 165 Kilometer autonom im laufenden Klinikbetrieb zurückgelegt.
Das System erkennt nach Angaben von Gessmann Hindernisse und reagiert auf Personenverkehr. Die Fahrten zwischen Zentralapotheke und Onkologie führen über öffentliche Flure sowie mehrere Etagen. Für den vertikalen Transport greift der Roboter auf die regulären Personenaufzüge des Klinikums zurück.
Transportwege automatisieren
Mit dem Einsatz will das SLK-Klinikum Beschäftigte insbesondere von wiederkehrenden Transportwegen entlasten. In Krankenhäusern müssen neben Medikamenten zahlreiche weitere Güter zwischen unterschiedlichen Funktionsbereichen bewegt werden. Dazu gehören unter anderem Verbrauchsmaterialien, Wäsche und Speisen.
Gessmann hat die für den „GESSbot“ eingesetzte Technik ursprünglich für industrielle Anwendungen entwickelt und überträgt sie auf weitere Einsatzumgebungen. Für den Krankenhausbetrieb lässt sich das System nach Herstellerangaben mit vorhandenen Aufzügen, automatisierten Türen und Toranlagen verbinden. Je nach Ausführung kann der Autonome Mobile Roboter Nutzlasten von bis zu 350 beziehungsweise 500 Kilogramm transportieren. Zudem ist das Fahrzeug laut Hersteller für die Navigation in engen Gängen ausgelegt.
Weitere innerklinische Transporte möglich
Über den derzeitigen Medikamententransport hinaus sieht Gessmann weitere Einsatzmöglichkeiten für Autonome Mobile Robotik in Krankenhäusern. Infrage kommen insbesondere regelmäßig wiederkehrende Materialflüsse, etwa der Transport von Verbrauchsmaterialien, Wäsche oder Speisen.
Der Betrieb in Heilbronn zeige, wie sich autonome Transporttechnik innerhalb bestehender Klinikgebäude einsetzen lässt. Im konkreten Anwendungsfall fährt der Roboter dabei ohne separate Verkehrsflächen im laufenden Krankenhausbetrieb.












































