100 Jahre sollen Hochleistungsketten die Welt bewegen
Die Geschichte des Familienunternehmens geht bis Ende des 19. Jahrhunderts zurück, als Johann Baptist Winklhofer Fahrräder aus England importierte und später ein Fahrradwerk in Chemnitz aufbaute. 1916 gründete er in München Iwis.
Laut Johannes Winklhofer, Vorsitzender der Geschäftsführung, zeichnen heute das Unternehmen drei Eigenschaften aus: Lern- und Wandlungsbereitschaft, technologische Innovationskraft und Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Im Rahmen des Jubiläumsjahres richte man den Blick nicht nur zurück, sondern weit nach vorn, und gehe der Frage nach, wie die Geschäftsmöglichkeiten in den kommenden Jahrzehnten aussehen — z. B. die individuelle Mobilität oder die Anwendungen der Industrie 4.0. Nach Einschätzung von Johannes Winklhofer wird in der Zukunft Zeit häufig eine der knappsten Ressourcen sein. Vernetzung im Auto, aber auch in Produktionsbetrieben wären dann selbstverständlich, und die Technologien würden vom Menschen lernen. Und durch die zunehmende Digitalisierung, die alle Lebensbereiche und insbesondere alle beruflichen Gebiete und geschäftlichen Beziehungen verbinden werde, sieht Winklhofer große neue Chancen für sein Unternehmen Iwis.
Als schon heute realisierte Beispiele für diesen Blick in die Zukunft wird das Chain Condition Monitoring System genannt, ein System zur Überwachung der Kettenlängung und eines der ersten Industrie 4.0-Produkte von Iwis. Ein weiteres Beispiel sind autarke und vernetzte Spannsysteme, die Rückmeldungen an die Steuerung geben sollen.
Die Iwis-Gruppe ist an 45 Standorten weltweit vertreten. 2016 strebt das Unternehmen einen Umsatz von rund 350 Mio. € an.
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