Exoskelett unterstützt mit KI-Power

Tragbare Robotik der nächsten Generation antizipiert die Anforderungen im Arbeitsalltag

Das Robotikunternehmen German Bionic hat sein bislang fortschrittlichstes Exoskelett-Modell „Exia“ vorgestellt. Entwickelt wurde es auf Basis realer Anwendungsdaten aus Industrie, Fertigung, Logistik, Flughäfen, Einzelhandel und Gesundheitswesen. Das „Exia“ ist als universelle Lösung konzipiert und lässt sich German Bionic zufolge flexibel in nahezu jedem Arbeitsumfeld einsetzen.

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Auf Basis realer Daten antizipiert das Exoskelett die Bedürfnisse der Menschen, die es nutzen, und passt die Unterstützung in Echtzeit an. Bild: German Bionic
Auf Basis realer Daten antizipiert das Exoskelett die Bedürfnisse der Menschen, die es nutzen, und passt die Unterstützung in Echtzeit an. Bild: German Bionic

German Bionic hat das „Exia“ von Grund auf neu konzipiert, mit modernster Hardware-Architektur und optimierter Steuerungssoftware. Indem es reale Daten aus echten Arbeitssituationen nutzt, bietet es für ganz unterschiedliche Anwendungsfälle eine effektive Exoskelett-Unterstützung mit bis zu 38 Kilogramm dynamischer Entlastung. Doch es ist nicht nur stärker und leichter, sondern auch smarter. Auf Basis realer Daten antizipiert das Exoskelett die Bedürfnisse der Menschen, die es nutzen, und passt die Unterstützung in Echtzeit an. Es lernt aus den Bewegungen der Nutzenden und ihrer Umgebung, erkennt Bewegungsmuster, interpretiert den Kontext und reagiert sofort bedarfsgerecht – durch Unterstützung beim Heben, Gehen, Tragen oder beim Arbeiten in vorgebeugter Haltung.

„Das ‚Exia‘ ist zukunftweisend im Bereich der Human Augmentation”, sagt Armin G. Schmidt, CEO und Mitgründer von German Bionic. „Unsere Technologie basiert auf jahrelanger Entwicklungsarbeit, den Erfahrungen all der vielen Arbeitskräfte, die bereits mit unserer Technologie arbeiten, und zudem auf Milliarden von Datenpunkten aus dem realen Arbeitsleben. Das ‚Exia‘ reagiert nicht einfach, und es denkt auch nicht nur mit. Es lernt vom Menschen, und zwar gemeinsam mit jeder individuellen Bewegung. So passt es sich immer mehr an und entwickelt sich im Zusammenspiel von Mensch und jeweiliger Tätigkeit weiter.“

Basierend auf Daten aus realen Arbeitssituationen

Das „Exia“ basiert auf umfangreichen Daten aus unterschiedlichen realen Arbeitssituationen. Dadurch erkennt es, wie Menschen individuell und im Kontext ihrer konkreten Tätigkeiten heben, tragen, sich vorbeugen und bewegen. Dieses Praxiswissen ermöglicht schon beim ersten Einsatz eine präzise Unterstützung, so German Bionic. Doch das sei nicht alles. Die KI-native Architektur und Over-the-Air-Updates bilden laut German Bionic zudem die Basis dafür, dass das „Exia“ kontinuierlich weiter hinzulernt. Mit jedem Einsatz werde es präziser und wirksamer und passe sein Verhalten feiner an – an die Gegebenheiten im Job und an die Menschen, die ihn leisten.

Durch den Einsatz von „Exia“ lässt sich das Verletzungsrisiko minimieren, die Produktivität steigern ,und es sorgt dafür, dass Menschen körperlich belastende Tätigkeiten länger ausüben können. So hilft das Exoskelett Unternehmen dabei, sowohl ihre aktuelle Belegschaft gesundheitlich zu schützen als auch qualifizierte junge Fachkräfte zu gewinnen.

Nahtlose Vernetzung und personalisiertes Nutzungserlebnis

Alle Exoskelette werden durch die German „Bionic Connect App“ ergänzt. Sie ist für iOS und Android verfügbar und liefert detaillierte Leistungsdaten wie Anzahl der zurückgelegten Schritte, gehobenes Gewicht und Nutzungsdauer. Über einen bidirektionalen Kommunikationskanal ermöglicht die App direktes Feedback und qualitative Rückmeldungen. Dieser kontinuierliche Kreislauf aus Input und Optimierung sorgt für ein personalisiertes Nutzungserlebnis, das sich immer näher den tatsächlichen individuellen Anforderungen anpasst. Indem sie die Mitarbeitenden enger mit der eingesetzten Technologie verbindet, stärkt die App das Verantwortungsgefühl, macht Arbeitsplätze sicherer und fördert die Akzeptanz der Exoskelett-Technologie.

Zum Ansatz einer 360-Grad-Human-Augmentation von German Bionic gehören neben der App und den Exoskeletten auch die leistungsstarke Data-Insight-Plattform „German Bionic IO“ und weitere Mensch-Maschine-Schnittstellen. Zusammen bilden sie ein umfassendes System, das ergonomische Analysen in Echtzeit, gezieltes Monitoring aller Aktivitäten sowie deren Optimierung und detaillierte Auswertungen ermöglicht – alles über ein intuitives, nutzungsfreundliches Dashboard. Auch das Flottenmanagement wird effizient unterstützt. Ergänzt wird das System durch eine videobasierte Academy mit Tutorials zur Einführung und Profi-Tipps. So können die Nutzenden das volle Potenzial der Exoskelette ausschöpfen. (ck)

Quellen:

Auf einen Blick

Wichtige Features des „Exia“
  • Flexible und adaptive Unterstützung: Erkennt sämtliche Bewegungen der Personen, die es nutzen, und passt die Unterstützung präzise an – mit einer Entlastung von bis zu 38 kg pro Hebevorgang.
  • Smart Safety Companion: Ein digitaler Zwilling erkennt in Echtzeit risikoreiche Bewegungen und fördert sicheres Verhalten.
  • German Bionic Connect App: Ermöglicht den Usern, persönliche Geräteeinstellungen zu kontrollieren, Analysen abzurufen und Coaching spielerisch zu nutzen. Mit jedem Smartphone.
  • German Bionic IO: Die zukunftsweisende Cloud-basierte Analyseplattform liefert ergonomische Erkenntnisse und ermöglicht das Monitoring der Aktivitäten sowie das Flottenmanagement – alles über ein intuitiv bedienbares Dashboard.

Redaktion (allg.)

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