Kunststoffverarbeitung Georg Utz GmbH bewegt jährlich ein riesiges Sendungsvolumen. Bis Ende 2025 zog das jedoch einen enormen administrativen Rattenschwanz nach sich: den Abgleich von Palettenkonten per E-Mail, Telefon und Papier. Mit der Einführung des „Load Carrier Management Systems“ (LCMS) des Dortmunder Tech-Unternehmens Logistikbude konnte Utz den wöchentlichen Arbeitsaufwand für den Kontenabgleich um über 20 Stunden reduzieren. Gleichzeitig sank die Schwundquote praktisch auf null: Musste das Werk früher ein- bis zweimal im Monat eine komplette Lkw-Ladung mit knapp 500 neuen Europaletten nachbestellen, ist der Nachkauf heute hinfällig. Ein Fall, der deutlich macht, welches Potenzial in der Digitalisierung eines Prozesses steckt, der vermeintlich nur nebenher läuft.