Frequenzumrichter für hocheffiziente Fördertechnik-Anwendungen

Die Frequenzumrichter „Nordac Flex“ bieten nach Angaben von Nord Drivesystems nicht nur einen großen Leistungsbereich, sondern arbeiten auch sehr wirtschaftlich. Die Baureihe „Nordac Flex SK 205E“ wurde speziell für den Einsatz an Gepäcktransport-Anlagen auf Flughäfen oder Fördersysteme in Paketverteilzentren entwickelt.

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Charakteristisch für die Frequenzumrichter ist laut Nord der große Leistungsbereich bis 22 Kilowatt. Darüber hinaus sei der „Nordac Flex SK 205E“ kompakt gebaut und ermögliche mit der integrierten „Posicon“-Steuerung hohe Genauigkeit in Gleichlauf- und Positionieranwendungen. Ein weiterer Vorteil sei die präzise, schnelle Stromvektorregelung: Sie sorgt dafür, dass die Drehzahlen bei wechselnden Lasten konstant bleiben.

Bei der Installation sind Anwender vollkommen flexibel, so Nord: Die Umrichter lassen sich sowohl antriebsnah im Feld als auch motorintegriert installieren. Der Anschluss von Leistungs- und Datenleitungen kann steckbar ausgeführt werden. Das dezentrale System ermöglicht kurze Motor- und Geberleitungen sowie kurze Zuleitungen zu Sensoren. Mit den Umrichtern lassen sich Standard Asynchronmotoren, hocheffiziente Synchronmotoren sowie Bremsmotoren ansteuern. Für beispielsweise positionsgesteuerte Transportsysteme lassen sich Geber-Rückführungen realisieren. Da der „Nordac Flex SK 205E“ im Betrieb ein hohes Überlastverhalten zeige, seien auch dynamische Bewegungen mit kurzen Start- und Stoppzeiten bzw. Taktbetrieb möglich.

Die Frequenzumrichter der Baureihe „Nordac Flex SK 205E“ verfügen über vier Digitaleingänge und eine Digitalausgang (z. B. für Störungsmeldungen). Über eine optionale Bluetooth-Schnittstelle lässt sich der Umrichter mit der „Nordcon App“ softwareseitig überwachen. Mögliche Fehler können auf diese Weise schnell diagnostiziert und behoben werden. Die Parametrierung des Antriebs ist im Standard über die integrierte Diagnose Schnittstelle mit dem kostenlosen „Nordcon“-Softwaretool möglich.

Der Umrichter verfügt über insgesamt sechs digitale und zwei analoge Schnittstellen, zwei Encoder-Schnittstellen und eine integrierte PLC für die Programmierung antriebsnaher Funktionen. Als Zubehör sind vielfältige Erweiterungen durch Optionsbaugruppen möglich, beispielsweise eine Kommunikations-Schnittstelle, die die marktüblichen Ethernet-Dialekte unterstützt sowie Erweiterungen für die funktionale Sicherheit wie Profisafe und STO.

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