Zusätzliche Paketsortieranlage für schweizerische Post
Die Herausforderung bei beiden Projekten bestand darin, die Kapazitätserhöhung der Anlage von 20.000 Pakete auf über 25.000 Pakete pro Stunde in den vorhandenen Räumlichkeiten, ohne zusätzliche neue Entlade- oder Beladestellen und vor allem bei laufendem Anlagenbetrieb auszuführen. Kernelement der Erweiterung beider Systeme ist ein zentraler Quergurtsorter mit einer Maschinenkapazität von 11.250 Paketen pro Stunde, der in einer Höhe von etwa 6 m oberhalb der drei bestehenden Kippschalensorter installiert und mithilfe von Gurtförderern an diese angebunden wurde.
An neuralgischen Punkten des bestehenden Systems werden Pakete entnommen, mittels Gurtfördertechnik dem neuen Quergurtsorter zugeführt und anschließend zielgerichtet dem bestehenden System an diversen Stellen wieder übergeben. Aufgrund der Sortier- und Transportkapazität des Quergurtsorters „Crossorter 1500“ von Vanderlande sowie durch zahlreiche Ein- und Ausschleusungen mit entsprechenden Taktbändern wird eine große Anzahl von Stau- und Transportplätzen geschaffen.
Dies führt zu einer Reduzierung von Leistungsengpässen und somit ebenfalls zu einer Leistungssteigerung. Auch die direkte Aufnahme aller Sendungen aus der manuellen Codierung und die Entnahme fehlsortierter Pakete sowie Paketumläufer kompensieren den systembedingten Engpass der Altanlage.


















![[node:title]](https://www.technische-logistik.net/sites/default/files/public/styles/_news_900x765_/public/default_images/symbilbild-def-inhalte_1.jpg)












