Tsubaki Kabelschlepp entwickelt Nachrüstkit für Lagersystem-Spezialisten Dematic

Mehr Ruhe, weniger Verschleiß und eine höhere Lebensdauer: Mit dem TKVG (Vertical Guide) hat Tsubaki Kabelschlepp eine smarte Nachrüstlösung für die Regalbediengeräte (RBG) von Dematic entwickelt. Das Aluminium-Kanalsystem für vertikal hängende Anwendungen stabilisiert die Energieketten und minimiert gleichzeitig die Betriebsgeräusche und den Wartungsaufwand. Inzwischen kommt der TKVG bei verschiedenen Endkunden erfolgreich zum Einsatz.

(Bildquelle: Tsubaki Kabelschlepp)
(Bildquelle: Tsubaki Kabelschlepp)

Die Regalbediengeräte (RBG) für Hochregallager von Dematic arbeiten präzise, effizient und zum Teil mit hoher Geschwindigkeit. Fordert die Anwendung extreme Beschleunigungen oder ein abruptes Abbremsen, wurde dies bislang vom System mit einem hörbaren Klappern quittiert. Die Energiekette schlug gegen das Anschlussblech. Das hat den Betrieb zwar nicht beeinträchtigt, war aber störend und hat die Ketten mehr als nötig beansprucht.

„Bei unseren RBG setzen wir bereits seit vielen Jahren auf die Energieketten aus der Serie ‚Uniflex Advanced 1555‘ von Tsubaki Kabelschlepp“, erklärt Patrizius Chmielorz, Mechanical Project Engineer bei Dematic. „Doch das Schlagen der Ketten beim Fahrbetrieb war ein Problem, das wir dringend lösen mussten. Tsubaki Kabelschlepp hat uns mit dem TKVG eine maßgeschneiderte Lösung angeboten, die wir inzwischen bei verschiedenen Endkunden erfolgreich installiert haben.“

Das einbaufertige Kanalsystem eignet sich sehr gut für vertikal hängende Anwendungen mit schnell verfahrenden RBG und hohen Querbeschleunigungen. Da der TKVG als anschlussfertiges Komplettsystem inklusive Mitnehmer, Leitungen und Zugentlastungen geliefert wird, ist er darüber hinaus montagefreundlich und in bestehende RBG leicht zu integrieren.

Nach intensiven Tests wurde die Lösung inzwischen bei verschiedenen Endkunden erprobt – mit durchweg positiven Ergebnissen: Geringere Geräuschemissionen, weniger Verschleiß und eine deutliche Verbesserung der Betriebssicherheit. „Bis heute gab es keinerlei Komplikationen“, bestätigt Patrizius Chmielorz. „Die Tests haben unsere Erwartungen übertroffen, sodass wir die Nachrüstung inzwischen auch bei einem großen Getränkeproduzenten in Belgien erfolgreich umgesetzt haben.“

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