Spar setzt auf die umweltfreundliche Transportsicherung
Um komplett auf Folie zu verzichten, zieht das Unternehmen zudem in Betracht, in Zukunft auch im automatischen Zentrallager Wels auf Stretchfolie zu verzichten und manuell die Roll-Safe-Kunststoffplatten einzusetzen. Neben den Kosten für weitere Anschaffungen von Wickelanlagen fiele dann auch die Unterhaltung und Reparatur der Maschinen weg. Im Vergleich dazu stehen die Anschaffungskosten für die Platten und der Mitarbeitereinsatz für die manuelle Anbringung. Dies lohne sich aber in jedem Fall, so das Unternehmen. Spar mit Sitz in Salzburg betreibt in Österreich, in Kroatien, Slowenien sowie in Norditalien und Ungarn 3.174 Lebensmittelmärkte. In Österreich werden täglich tausende Tonnen von Lebensmitteln aus den sechs Regionallagern und dem Zentrallager in Wels auf Rollbehältern zu den Verbrauchermärkten transportiert. Statt Meter um Meter Folie um den Rollbehälter zu wickeln, sichern seitlich zwei hoch belastbare Strukturkammerplatten die Ware des österreichischen Handelskonzerns. Wenn Rollbehälter in der Filiale entleert werden, werden die Platten lose im Markt gesammelt und an den Großhandel zurückgeschickt. So können sie wieder an den nächsten kommissionierten Rollbehälter zur Transportsicherung angebracht werden. Laut RS-Systems Geschäftsführer Martin Köllner sind mittlerweile bis zu 22.000 Rollplatten an Spar ausgeliefert.






























