Proof of Concept: Jungheinrich und MHP steuern mobile Roboter per VDA5050-Standard

Der Automatisierungsgrad in der Intralogistik steigt rasant. Immer häufiger übernehmen Mobile Robots die Arbeit manueller Stapler. Um Fahrzeuge unterschiedlichen Typs und Fabrikats gleichzeitig einsetzen zu können, setzen Lagerbetreiber zunehmend auf Steuerungssysteme mit Schnittstellen zum VDA5050-Standard.

(Bildquelle: Jungheinrich)
(Bildquelle: Jungheinrich)

Jungheinrich bietet mit dem EKS215a das erste freitragende Hochhubfahrzeug an, das VDA5050-ready ist und somit unter einer herstellerunabhängigen Steuerung betrieben werden kann. Gemeinsam mit der Management- und IT-Beratung MHP hat Jungheinrich nun das Onboarding des „Fleet Executers“ als Steuerungssoftware auf Basis der VDA5050-Schnittstelle für das EKS215a abgeschlossen. Der „Fleet Executer“ übernimmt dabei die Steuerung des Jungheinrich-AGV und nutzt seine Echtzeit-Visualisierungsmöglichkeiten, um sowohl die Position des Fahrzeugs als auch die geplante Route darzustellen. Auf Basis der VDA5050 wurden unterschiedlichste Steuerungssituationen abgebildet, wie zum Beispiel die bodennahe Aufnahme von Ladehilfsmitteln und deren Abgabe in einem Paletten-Regal mit mehreren Ebenen. Jungheinrich stellt zu diesem Zweck derzeit einen EKS215a im MHP-Testzentrum in Freiberg am Neckar zur Verfügung, indem Interessenten jederzeit vorbeischauen können.

Der „MHP Fleet Executer“ ist eine innovative Softwarelösung für das Flottenmanagement in der Logistikindustrie. Sein Konzept ermöglicht eine herstellerübergreifende Steuerung und Überwachung von Mobile Robots. Dabei wird eine standardisierte VDA5050-Schnittstelle zur Kommunikation mit den automatisierten Fahrzeugen genutzt. Durch die effiziente Planung und Steuerung von Flottenoperationen trägt der „Fleet Executer“ somit zur generellen Steigerung von Effizienz und Produktivität bei und ermöglicht den Kunden, Flottenressourcen optimal nutzen zu können.

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