INTERVIEW: Advasolutions treibt flexible Shuttleautomatisierung voran
Advasolutions geht auf eine Entwicklungsphase vor 2020 zurück. Damals entstand nach Angaben des Unternehmens die Idee, klassische automatisierte Lager- und Bereitstellungssysteme flexibler zu gestalten. Auslöser sei die Beobachtung gewesen, dass viele Systeme stark an definierte Behälter gebunden seien. Vor allem im Onlinehandel unterscheiden sich Produkte jedoch häufig in Größe, Gewicht und Bestellprofil. Daraus entwickelte sich der Ansatz, ein shuttlebasiertes System zu bauen, das ohne feste Behälterstruktur auskommt und unterschiedliche Produktgrößen handhaben kann.
Von der Garage zum Fulfilment-Center
Zwischen 2020 und 2022 folgte die Technologieentwicklung. In dieser Phase entstand das erste Shuttle, später kamen Investoren hinzu. Außerdem wurde ein eigenes Fulfilment-Center aufgebaut, das Advasolutions nach Angaben von Arias weiterhin betreibt. In einer dritten Phase habe das Unternehmen erkannt, dass die Technologie nicht nur im Onlinehandel, sondern auch in der Produktionslogistik, Frischelogistik und weiteren Branchen eingesetzt werden könne. Das Unternehmen firmiert als Advastore, tritt mit seiner Marke jedoch als Advasolutions auf.
Die Lösung basiert auf vier zentralen Eigenschaften. Erstens lassen sich Durchsatz und Lagerfläche getrennt voneinander skalieren. Da die Shuttles horizontal und vertikal navigieren, kann der Durchsatz durch zusätzliche Fahrzeuge erhöht werden, ohne zwingend weitere Regalfläche aufzubauen. Zweitens ist das System modular ausgelegt. Kunden können mit zwei Regalzeilen und wenigen Shuttles starten und die Anlage später erweitern.
Drittens ist das System nicht an Behälter gebunden. Produkte können im Originalkarton eingelagert werden. Dadurch entfällt das Umpacken in andere Ladungsträger. Da die Shuttles zugleich Transportfunktionen übernehmen, soll weniger klassische Fördertechnik erforderlich sein. Viertens setzt Advasolutions auf ein softwaredefiniertes System. Die Hardware soll standardisiert bleiben, während die Software für Flexibilität sorgt.
Das gesamte Interview lesen Sie in unserer aktuellen Ausgabe 4/26 sowie unter diesem LINK.
































