Höher, schneller, weiter: PEP schafft mit neuem Logistikzentrum in Hammarsdale, Südafrika, Kapazitäten für künftiges Wachstum
PEP wurde 1965 gegründet und hat sich zu einem multinationalen Konzern entwickelt – mit über 2.600 Filialen und Hauptsitz in Kapstadt, Südafrika. Als Tochtergesellschaft und größte Einzelhandelsmarke der Pepkor Holdings Ltd. ist PEP Teil eines Portfolios, das mehrere Einzelhandelsmarken für Bekleidung, Möbel und Elektronikartikel umfasst. Die Unternehmensgruppe erreicht mit 36 Distributionszentren, 22 regionalen Hubs und mehr als 5.800 Niederlassungen eine breite Flächendeckung in zehn afrikanischen Ländern sowie in Brasilien.
Ausbau unterstützt Wachstumsstrategie
Um dem anhaltenden Wachstum des Einzelhandels Rechnung zu tragen und seine führende Position in diesem Bereich weiter auszubauen, verfolgt PEP eine konsequente Wachstumsstrategie, die durch den Ausbau entsprechender Distributions- und Logistikkapazitäten unterstützt und vorangetrieben wird. „Zur Erfüllung der kontinuierlich steigenden Kundenanforderungen sind in unserem Geschäft maximales Tempo und Effizienz im Warenumschlag wettbewerbsentscheidend“, erklärt Rudi Craeye, Head of Logistics bei PEP. „Unser Logistikzentrum in Prospecton, Durban, konnte die dazu nötige Leistung nicht mehr abbilden. Wir beschlossen, ein neues Distributionszentrum (DC) in Hammarsdale zu errichten. Gemeinsam mit dem Fortna-Team, das unsere logistische Expansion seit Jahren unterstützt, wurde eine Lösung entwickelt, die unseren aktuellen und künftigen Anforderungen gerecht wird. Die konkreten Vorteile, die PEP durch die Realisierung dieses Projekts erzielt: verbesserte Nutzung von Ressourcen, Kosteneinsparungen in den Bereichen Lager und Fulfillment, ein höheres Servicelevel in den stationären Shops durch beschleunigte Prozesse im DC und reduzierte Kosten auf der Letzten Meile durch effizientere Verpackung. Um in der Realisierung maximale Effizienz und Durchsatz zu erzielen, berücksichtigte FORTNA bereits in der Konzeptentwicklung alle spezifischen logistischen Anforderungen an das Fulfillment der PEP-Sortimente.
Zusätzliche 55.000 Quadratmeter Fläche gewonnen
Auf Basis der prognostizierten Dursatzmengen von bis zu 520 Millionen Artikel im Jahr wurde eine erforderliche Gebäudegrundfläche von 90.000 Quadratmetern abgeleitet. Es wurden Zwischengeschosse eingezogen, die den operativen Betrieb über drei Ebenen verteilen. PEP gewinnt dadurch zusätzliche 55.000 Quadratmeter Fläche, und der vertikale Raum wird maximal genutzt.
Die Bearbeitung der großen Anzahl der Artikelpositionen muss auf das hohe Tempo des Warenumschlags abgestimmt sein – die PEP-Logistik muss schnelle Sortimentswechsel und die Belieferung von mehr als 2.000 Filialen pro Woche leisten können. Das erfordert Fulfillment-Prozesse, die gleichzeitig robust und flexibel sind. Herzstück der neuen Logistik ist daher ein hochleistungsfähiges Kommissioniersystem, das über alle Gebäudeebenen hinweg durch Fördertechnik verbunden ist. „Auf den Zwischengeschossen sind die verschiedenen Pick-Module und Hochgeschwindigkeits-Kartonsorter untergebracht", sagt Fayyaaz Akoob, Senior Project Manager bei FORTNA. „Mit einer Leistung von 150 Kartons pro Minute decken sie die Sortierung auf über 30 Versandziele problemlos ab.“
Für maximale Effizienz und eine optimale Nutzung der Kapazitäten sorgt die Fortna-eigene Software: Das Warehouse Execution System „Fortna WES“ stellt sicher, dass die verschiedenen Logistiktechnologien, die Fördertechnik und das WMS in einem homogenen Gesamtsystem hochperformant vereint sind. Die Effekte sind ein Plus an Sichtbarkeit, die Möglichkeit, manuelle und automatisierte Prozesse detailliert zu steuern und ein optimierter Einsatz der Logistik- und Lagertechnik.
Die Versandprozesse in Hammarsdale sind so konzipiert, dass sowohl die Filialdirektbelieferung und die Abwicklung von In-Store-Pickup E-Commerce-Bestellungen als auch der Versand an regionale Hubs und die damit verbundenen Crossdocking-Aufgaben effizient abgewickelt werden können. „Die Mengen, die im Crossdocking-Verfahren ohne Einlagerung direkt aus dem Wareneingang Versandaufträgen zugeordnet werden können, werden direkt vom Sorter auf Lkw verladen, der andere Teil wird im Beladebereich zwischengeparkt. Mitunter finden dort mehr als 500 Kartons pro Hub Platz – diese Zahl veranschaulicht die Größe des Artikelsortiments und die Mengen des Warenumschlags bei PEP“, erklärt Fayyaaz Akoob.
Aspekt der Nachhaltigkeit mitberücksichtigt
Im Sinne der ganzheitlichen Planung und effizienten Nutzung vorhandener Ressourcen hat PEP im aktuellen Projekt nicht nur das Optimum aus den internen Logistikprozessen herausgeholt, sondern auch den Aspekt der Nachhaltigkeit berücksichtigt. Das Dach des neuen Distributionszentrums wurde mit Solarpaneelen ausgestattet, um während der Sonnenstunden netzunabhängig regenerative Energie zu erzeugen. Das Regenwasser wird aufgefangen und so aufbereitet, dass es zur Selbstversorgung verwendet werden kann. Dadurch wird der für die Region typischen Wasserknappheit entgegengewirkt. Bei den dem Versandprozess vorgelagerten Arbeitsschritten der Kartonaufbereitung nutzt PEP außerdem Recycling-Versandkartons.
„Dank der Unterstützung des FORTNA-Teams haben wir eine hocheffiziente, flexibel skalierbare Lösung implementiert“, so Rudi Craeye. Tertius van Wyk ergänzt: „Sie bietet maximalen Kundenservice und uns die Möglichkeit, uns den Anforderungen des Einzelhandels entsprechend zukunftsfähig aufzustellen.“
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