Hauptschalterüberwachung schützt vor Fehlbedienung von Vakuum-Hebegeräten
Auch nach dem Ausschalten verbleibt ein Restvakuum im Gerät. Damit lassen sich dann Lasten zwar noch ansaugen, aber nicht mehr sicher bewegen. Solche Bedienfehler führten in der Vergangenheit immer wieder zu bedauerlichen Arbeitsunfälle. Im schlimmsten Fall kann die Last unkontrolliert und ohne Vorwarnung abfallen und den Bediener verletzen. Fezer hat die neue Hauptschalterüberwachung zum Patent angemeldet und rüstet als erster Anbieter seine Hebegeräte (Tragfähigkeitsbereich von 50 kg bis 5 t) damit aus.
Wichtigste Komponente der Sicherheitseinrichtung ist ein zusätzlicher Schalter nach dem Vakuumventil. Er erkennt, wenn das Hebegerät über den Hauptschalter ausgeschaltet wurde, der Bediener aber trotzdem eine Last ansaugt. Mit einem lauten Sirenenton wird dann auf die Fehlbedienung aufmerksam gemacht und so akustisch vor der möglichen Gefahr gewarnt. Zur Stromversorgung des Systems dient eine Batterie (Akku), die bei den regelmäßigen Wartungsarbeiten auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft wird.
Wie der Hersteller mitteilt, werden sämtliche neuen Geräte, die über eine manuelle Vakuumsteuerung verfügen, kostenneutral mit der neuen Hauptschalterüberwachung ausgestattet. Diese Lösung - von Fezer als „Stand der Technik“ angesehen - wird den Kunden auch zur Nachrüstung ihrer Geräte angeboten.


















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