GKS-Erfahrungsaustausch
Dieser intensive fachliche Erfahrungsaustausch hat Tradition und wurde bereits zum neunten Mal durchgeführt. Durch die neue Maschinenrichtlinie, die zum 29. Dezember 2009 übergangslos in Kraft treten wird, kommen auch auf die Kranserviceunternehmen und die Kranhersteller neue Anforderungen zu.
Deshalb waren die Ausführungen von Dipl.-Ing. Alois Hüning, Maschinenbau- und Metall-Berufsgenossenschaft in Düsseldorf, von besonderem Interesse. Er erläuterte den Unterschied zwischen alter und neuer Maschinenrichtlinie im Detail und regte zu lebhaften Diskussionen an.
Dass Gefahren nicht nur von den Kranen, sondern auch von den Arbeitsmitteln ausgehen können, die die Kranserviceunternehmen einsetzen, beschrieb Olaf Ryß, Referent der TÜV Nord Systems GmbH & Co. KG, in seinem Vortrag.
Danach sind auch für die eingesetzten Arbeitsmittel Gefährdungsanalysen durchzuführen und zu dokumentieren. Für die GKS-Unternehmen, die sich verpflichtet haben, die strengen Güte- und Prüfbestimmungen der Gütegemeinschaft zu erfüllen, ist das eine Selbstverständlichkeit.
Wie nach aktuellem Stand der Technik die Energiezuführungen der Krananlagen gestaltet werden, erläuterte Dr. Peter Koch von der Conductix-Wampfler AG. Wichtig sei, bereits bei der Auslegung der Krananlage die richtige Energiezuführung auszuwählen, um langfristig ein problemloses Funktionieren zu gewährleisten.
Anlässlich des zehnjährigen Bestehens der GKS zeichnete der Vorsitzende, Thomas Reiß, Unternehmen aus, die sich bereits als Gründungsmitglieder den Zielen des Verbands verschrieben hatten
- D-Krantechnik Prüfung, Wartung, Reparatur, Umbau GmbH
- Demag Cranes & Components GmbH
- Hagener Fördertechnik GmbH
- Kröger Kranbau Ernst Kröger GmbH
- Kuli-Hebezeuge Helmut Kempkes GmbH
- Hebezeugservice Meissner
- Erich Schäfer KG
- Scheffer Krantechnik GmbH
- Stalvoss GmbH & Co. KG.
Neben diesen neun Unternehmen wurde auch die gastgebende Vetter Kranservice GmbH ausgezeichnet. Klaus Vetter, Ehrenvorsitzender der Gütegemeinschaft, hatte vor etwas mehr als zehn Jahren die Initiative zur Gründung des Verbandes ergriffen, um guten Kranservice weiterzuentwickeln und diesen für die Betreiber von Krananlagen erkennbar zu machen.































