Flexibles Hybrid-FTS für intralogistische Prozesse

Die Expresso Deutschland GmbH hat auf der diesjährigen Motek in Stuttgart erstmals ihr neues Fahrerloses Transportsystem (FTS) „lift2move on track“ vorgestellt.

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Es kann sich von der Spurführung abkoppeln und dann als Vorschubgerät frei agieren. Damit hat das Kasseler Unternehmen ein flexibles Hybrid-FTS geschaffen, das als Dual Guided Vehicle (DGV) sowohl vollautomatische Transport- und Förderdienste als auch halbautomatische Hebe- und Handlingaufgaben ausführen kann. Das neue FTS hebt bis zu 400 Kilogramm auf eine Höhe von bis zu drei Metern und transportiert sie mit einem Fördertempo von bis zu 1,8 m/s. Dabei lässt es sich aufgrund eines Boostcap-Schnellladesystems ohne Batteriewechsel im Dreischichtbetrieb fahren. Seine Informationen zu Routenführung, Fahrtempo und Auftrag erhält es via RFID aus dem Leitstandsystem oder aus der externen Peripherie. Für die dezentrale Kommunikation zwischen mehreren FTS gibt es eine flexible agentenbasierte Steuerung; ein zentraler Server für das Schwarm-Management muss nicht eingerichtet werden. Die Visualisierung des Schwarms hingegen lässt sich zentral darstellen.

Modulare Systemlösung für den Dauereinsatz

Die Systemlösung ist modular angelegt und besteht grundsätzlich aus einem oder mehreren mobilen „lift2move“-Ladeliften mit Hubeinrichtung sowie Spurführung, Steuerung und Software. „Dabei werden alle Komponenten auf die individuellen Anforderungen des Kunden und seine Vor-Ort-Bedingungen abgestimmt – bis hin zur Anpassung der Hubmastlängen, der Auslegung des Fahrwerks und der Anfertigung maßgeschneiderter Lastaufnahmen zum Heben, Drehen oder Greifen. Auch die Realisierung von Sonderlösungen für ausgefallene Handlingaufgaben gehört mit zum Angebot“, sagt Expresso-Geschäftsführer Dr. Alexander Bünz.

Besondere Qualitätsmerkmale eines jeden „lift2move“-Ladelifts sind unter anderem ein tiefliegendes, pallettenkonformes Sicherheitsfahrwerk und eine um 360° drehbare Antriebseinheit, die dem FTS eine hohe Wendigkeit verleiht. Zum ferngesteuerten und automatischen Anfahren definierter Hubhöhen gibt es zudem einen programmierbaren Positioniercontroller, mit dem sich hebe- und handhabungstechnische Routinen wiederholgenau, schnell und sicher ausführen lassen.

 

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