„Eine sehr positive Entwicklung“: Ein Gespräch über sich erholende Märkte und Innovationen bei den Flurförderzeugen

Immer wieder hat man in den vergangenen Monaten vom schwierigen Marktumfeld und der schlechten Wirtschaftslage gehört – in der Welt im Allgemeinen, hierzulande im Besonderen. Spricht man mit Ulrike Just, Executive Vice President Sales & Services Linde Material Handling EMEA (Linde MH), dann sieht das schon positiver aus. Im Interview mit ihr hat Jan Kaulfuhs-Berger, Chefredakteur „Technische Logistik“, jede Menge Optimismus herausgehört. Denn der Markt für Flurförderzeuge befindet sich auf dem aufsteigenden Ast.

„Wir sehen, dass die Bestellungen, die Märkte, sich im aktuellen Berichtszeitraum von 2025 positiv entwickelt haben“, sagt Ulrike Just, Executive Vice President Sales & Services Linde Material Handling EMEA. (Quelle: Linde MH)
„Wir sehen, dass die Bestellungen, die Märkte, sich im aktuellen Berichtszeitraum von 2025 positiv entwickelt haben“, sagt Ulrike Just, Executive Vice President Sales & Services Linde Material Handling EMEA. (Quelle: Linde MH)

Jan Kaulfuhs-Berger: Ulrike Just, traditionell beginnen wir Interviews wie diese mit einem Blick auf den Weltmarkt – nicht ganz einfach derzeit, nehmen wir an.

Ulrike Just: Ja, wir alle wissen, dass wir uns in einem schwierigen Marktumfeld befinden – geopolitisch und makroökonomisch. Mit Blick auf die politischen Geschehnisse, und das zeigt sich ja tagtäglich, werden die Rahmenbedingungen auch nicht einfacher. Das gesamte Marktumfeld erfordert unsere höchste Aufmerksamkeit, damit wir beispielsweise unsere Lieferketten absichern und die Material- und Transportverfügbarkeit sicherstellen.

Im Vorgespräch haben wir aber auch herausgehört, dass es durchaus Grund zum Optimismus gibt.

Richtig. Wir sehen, dass die Bestellungen, die Märkte, sich im aktuellen Berichtszeitraum von 2025 positiv entwickelt haben. Global betrachtet, können wir auf gute Wachstumsraten des Weltmarktes für Flurförderzeuge in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres zurückblicken. Im für uns sehr wichtigen Bereich der Gegengewichtsstapler war das Wachstum sogar überdurchschnittlich – also insgesamt eine sehr positive Entwicklung.

Das heißt, der Blick in die Zukunft fällt gar nicht so schlecht aus, wie manche ihn gelegentlich herbeireden?

Nun, mittelfristig wird für den Intralogistikmarkt nach wie vor mit positiven Wachstumsraten kalkuliert. Und die Zahlen zeigen uns, dass Linde MH im vergangenen Jahr – soweit wir das aktuell überblicken können - mit dem Marktwachstum mehr als Schritt halten konnte. Und dieses Ergebnis gilt gleichermaßen für das Neufahrzeuge- beziehungsweise das Service- und Ersatzteilgeschäft. Gleichzeitig ist es ein Beleg dafür, dass wir mit unserem Lösungsportfolio die Anforderungen unserer Kunden weltweit erfüllen und sie sich in vielen Fällen für unsere Leistungen entscheiden.  

Das war der Weltmarkt. Ist es in Europa, Ihrem Kernmarkt wie wir annehmen, ähnlich?

Ja, Europa ist unser größter Markt. Auch hier gab es Wachstum, vor allem im Counterbalance-Bereich. Was für uns zudem erfreulich war: Der deutsche Markt hat zum positiven Wachstum beigetragen.

Wenn wir über Wachstum und Märkte sprechen, kommen wir an Asien nicht vorbei. Wie aktiv ist Linde MH dort?

Wir sind im Kion-Konzern die global aufgestellte Flurförderzeugmarke. Die Marke Linde ist weltweit vertreten. In China sind wir der einzige europäische Hersteller mit einem nennenswerten Marktanteil. Kion, unsere Muttergesellschaft, investiert weiterhin in China …

Das vollständige Interview finden Sie in der Ausgabe 2/26 unter diesem Link.

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