Der einfachere Weg zu Industrie 4.0
In Hannover stellte Lenze die nächste Generation seiner „Cabinet“-Controller, die „C500“-Serie, vor. Sie bietet sich für Aufgaben an, die maximale Anforderungen an die Rechenpower stellen. Zudem zeigte das Unternehmen ein weiteres Modell der neuen Steuerungsgeneration, bei dem die reichlich vorhandene Rechenleistung in besonderer Weise aufgeteilt wird: Außer dem Steuerungsteil läuft hier zusätzlich eine Installation des Betriebssystems Windows 10 IoT in einer gekapselten Umgebung. Mithilfe der sogenannten „Open System“-Architektur kann dieser Controller kundenspezifische Windows-Applikationen ausführen, wie beispielsweise die Auswertung von Vision-Systemen, die Erkennung von 2D- und 3D-Codes oder der Betrieb von KI-Applikationen. Ebenso können Daten für die Cloud aufbereitet und verdichtet oder in einer lokalen Datenbank verwaltet und somit zum Beispiel für Predictive Maintenance nutzbar gemacht werden.
Was es bedeutet, in Zeiten von Industrie 4.0 Maschinen zu entwickeln, demonstrierte Lenze außerdem anhand eines Pick-& Place-Exponats, einer Sortierzelle mit hochdynamischem Doppel-Delta-Roboter. Zwei Delta-Roboter arbeiteten koordiniert miteinander, um Werkstücke auf ein Förderband zu befördern. Die Zeit bis zur Fertigstellung und Inbetriebnahme der Zelle wurde damit verkürzt und das Material geschont.


















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