Neue Wege für den Straßenverkehr

Elektrokettenzug hilft bei der Produktion von Verkehrsschildern

Es gibt in Deutschland über 500 Verkehrszeichen und nur wenige Betriebe, die eine Herstellungslizenz für diese besitzen. Die Kriterien für Aussehen und Beschaffenheit der Schilder sind klar festgelegt, die Produktion erfolgt nach striktem Qualitätsmanagement. Täglich werden Schilder für neue Straßen und den Straßenausbau sowie als Ersatz für marode, zerstörte und nicht mehr funktionstüchtige Schilder hergestellt. So auch in einem Betrieb für Verkehrstechnik, der sich auf die Fertigung von vertikalen Verkehrszeichen, touristischen Beschilderungen, Straßennamen- und Radwegschildern spezialisiert hat.

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Im Betrieb für Verkehrsschilder wurde ein Kito-ER2-Elektrokettenzug in ein Vakuum-Hebegerät integriert, beides wird von einem Kito-Erikkila-Kran getragen. Bild: Kito
Im Betrieb für Verkehrsschilder wurde ein Kito-ER2-Elektrokettenzug in ein Vakuum-Hebegerät integriert, beides wird von einem Kito-Erikkila-Kran getragen. Bild: Kito

Für den optimalen Arbeitsablauf bei der Schilderproduktion müssen verschiedene Arbeitsschritte an verschiedenen Stellen stattfinden. Zuerst wird das entsprechende Signalbild auf eine Retro-Spezialfolie gedruckt. Je nach Größe des Verkehrsschildes (bis zu über 50 Quadratmeter) werden dafür ein oder mehrere Folienbahnen benötigt. Die zugeschnittene Folie wird dann auf das passende Schildblech geklebt – entweder einzeln oder bahnenweise, wenn es sich um ein größeres Schild handelt. Abschließend werden die einzelnen Schildteile passend zusammengelegt und von hinten verschraubt.

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