„SLS10“: Datalogic erweitert Reichweite bei der Maschinenabsicherung
Der Sicherheits-Laserscanner verfügt über eine Reichweite von zehn Metern und ermöglicht so die Absicherung größerer Bereiche mit weniger Geräten. Durch die Sicherheitsreichweite von zehn Metern bei einer Detektionsfähigkeit von 70 Millimetern und einem Scanwinkel von 275 Grad deckt ein einzelner Scanner Datalogic zufolge eine Sicherheitsfläche von bis zu 240 Quadratmetern ab. Dadurch sollen sich größere Arbeitsbereiche, längere Produktionslinien und umfangreichere Industrieanlagen mit deutlich weniger Scannern absichern lassen.
Größere Sicherheitsbereich bei geringeren Kosten
Der neue SLS10 bietet unterschiedliche Detektionsfähigkeiten für verschiedenste Anwendungen. Neben der Sicherheitsreichweite von zehn Metern bei einer Detektionsfähigkeit von 70 Millimetern stehen außerdem fünf Meter bei 30 Millimetern, 5,5 Meter bei 40 Millimetern, 7,5 Meter bei 50 Millimetern sowie 8,75 Meter bei 60 Millimetern zur Verfügung. Dank dieser Flexibilität eignet sich der Scanner laut Datalogic ideal für Palettiersysteme, Roboterzellen, Laserschneidmaschinen, Holzbearbeitungsmaschinen sowie Fahrerlose Transportsysteme und Autonome Mobile Roboter (AMR) in Lager- und Logistikumgebungen. Anwender profitieren von einer zuverlässigen Absicherung sämtlicher Gefahrenbereiche und können gleichzeitig die Gesamtkosten ihres Systems reduzieren.
Mehrwert über die Sicherheit hinaus
Neben seiner Sicherheitsfunktion überzeugt der SLS10 auch in Navigationsanwendungen. Mit einer Winkelauflösung von bis zu 0,059 Grad liefert er besonders präzise Messdaten. Die Winkelauflösung beschreibt den minimalen Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Lasermesspunkten. Das Ergebnis ist eine deutlich höhere Positionsgenauigkeit und eine verbesserte Navigation – insbesondere bei AGV, AMR mit hoher Nutzlast sowie automatisierten Gabelstaplern. Dadurch eröffnet der SLS10 zusätzliche Einsatzmöglichkeiten.
Schnellere Reaktion, geringerer Platzbedarf
Der „SLS10“ erreicht nach Angaben von Datalogic eine Reaktionszeit von 84 Millisekunden und ist für Sicherheitsabstände von mehr als neun Metern ausgelegt. Dadurch lässt sich der Scanner näher an Gefahrenbereichen installieren, sofern die geltenden Sicherheitsvorgaben eingehalten werden. Nach Angaben des Unternehmens kann dies kompaktere Maschinenkonzepte und eine flexiblere Konstruktion ermöglichen.
Intelligentere Konfiguration und einfachere Inbetriebnahme
Parallel zur Markteinführung des SLS10 präsentiert Datasensing auch eine vollständig überarbeitete Benutzeroberfläche der Software „DL Sentinel“ auf Basis der neuen „ONEGUI“-Plattform. Sie erleichtert sowohl die Inbetriebnahme als auch die tägliche Verwaltung des Systems. Anwender sollen so Sicherheitszonen einfacher konfigurieren, Master- und Remote-Geräte gleichzeitig überwachen und mit der neuen „OptimaTune“-Technologie automatisch die optimale Balance zwischen Sicherheitsabstand, Reaktionszeit und Umgebungsbedingungen ermitteln können. Das verkürzt die Inbetriebnahme und erleichtert den Austausch bestehender Scanner, ohne Kompromisse bei der Leistung eingehen zu müssen. Ausgewählte Modelle verfügen zudem über eine positionsabhängige Umschaltung der Sicherheitszonen per Encoder. Diese zum Patent angemeldete Funktion ermöglicht automatische Zonenwechsel ganz ohne zusätzliche Sensoren.

































