Kardex News: Lagerautomatisierung, Intralogistik und Logistiklösungen

Kardex entwickelt und realisiert Lösungen für die Automatisierung und Weiterentwicklung intralogistischer Prozesse. Das Spektrum reicht von automatisierten Lager- und Kommissioniersystemen über Fördertechnik und Software bis hin zu Modernisierungen und Erweiterungen bestehender Anlagen. Projekte, technologische Entwicklungen und strategische Partnerschaften zeigen die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten der Lösungen in verschiedenen Branchen und Anwendungsbereichen.

Der Intuitive Picking Assistant kombiniert Projektion, Kameratechnik und Interaktionspad, um Bedienende während der Kommissionierung direkt am Arbeitsplatz zu unterstützen. (Bildquelle: Kardex)
Der Intuitive Picking Assistant kombiniert Projektion, Kameratechnik und Interaktionspad, um Bedienende während der Kommissionierung direkt am Arbeitsplatz zu unterstützen. (Bildquelle: Kardex)

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Dieser Artikel besteht aus folgenden Kardex News:

Kardex und Lightguide geben globale Partnerschaft für smartere Lagerprozesse bekannt

News vom 07.08.2026 von Christina Kasper

Kardex und Lightguide haben eine globale Partnerschaft vereinbart, um automatisierte Lagerlösungen mit KI- und Augmented-Reality-gestützten Arbeitsanleitungen zu verbinden. Wie die Unternehmen mitteilen, soll die Zusammenarbeit die Produktivität entlang der gesamten Lagerprozesse steigern. Künftig will Kardex die Technologie von Lightguide in sein Lösungsportfolio integrieren. Die Lösungen richten sich an Lager, Fulfillment Center, Distributionszentren und Produktionsbetriebe.

Automatisierung, Bestandstransparenz und optimierte Lieferketten bilden den Kern vieler Lagertechnologien. Letztlich hängt die operative Leistung jedoch davon ab, wie die Arbeit direkt im Lager ausgeführt wird. Kardex und Lightguide setzen genau hier an: Sie stellen Mitarbeitenden im operativen Bereich intelligente Anleitungen, Prüfungen in Echtzeit und direkt nutzbare Prozessinformationen am Arbeitsplatz zur Verfügung.

Integration in das Lösungsportfolio

Die Partnerschaft verbindet die Lösungen von Kardex für automatisierte Lagerung, Bereitstellung und Materialfluss mit der intelligenten visuellen Prozessführung von Lightguide. Dazu gehören KI-gestützte Prüfungen sowie Echtzeitdaten aus den laufenden Arbeitsabläufen. Kardex plant, die Lightguide-Technologie künftig in sein Lösungsangebot zu integrieren. So sollen sich in Lagern, Fulfillment Centern, Distributionszentren und Produktionsbetrieben die Prozessausführung, Produktivität und Qualität weiter verbessern lassen.

Im Rahmen der Partnerschaft arbeiten Kardex und Lightguide bei Pilotprojekten, gemeinsamen Markteinführungsaktivitäten, Lösungsdemonstrationen, bewährten Implementierungsverfahren und im Life Cycle Service zusammen. Ziel ist es, die Einführung intelligenter Lösungen für die Prozessausführung im Lager zu beschleunigen.

„Bei Kardex unterstützen wir unsere Kunden dabei, ihre Intralogistikprozesse kontinuierlich zu verbessern“, sagt Tobias Flury, Head of Remstar Operations, Technology bei Kardex. „Mit Lightguide erweitern wir den Nutzen der Automatisierung über die Lagerung und Bewegung von Waren hinaus und beziehen die Mitarbeitenden direkt in die Prozessoptimierung ein. So können unsere Kunden ihre Produktivität steigern, Abläufe vereinheitlichen und die Qualität im Lager verbessern.“

Grundlage für die nächste Generation von Lagerprozessen

Die Partnerschaft soll die Grundlage für eine neue Generation von Lagerprozessen schaffen, bei denen Automatisierung und digital unterstützte Prozessausführung ineinandergreifen und so die Leistungsfähigkeit von Unternehmen nachhaltig verbessern.

„Automatisierung allein schafft noch keine operative Exzellenz. Entscheidend ist, wie Prozesse ausgeführt werden“, sagt Paul Ryznar, CEO von Lightguide. „Durch die Verbindung der Kardex-Automatisierungslösungen mit der Augmented-Intelligence-Plattform von Lightguide können Unternehmen jeden von Mitarbeitenden ausgeführten Arbeitsschritt anleiten, prüfen, messen und kontinuierlich verbessern. Diese Partnerschaft ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem intelligenteren und stärker vernetzten Lager.“

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Kardex launcht den „Intuitive Picking Assistant“ für das „Kardex Shuttle“

News vom 06.07.2026 von Christina Kasper

Kardex gibt die Einführung des „Intuitive Picking Assistant“ für „Kardex Shuttle“ bekannt. Der „Intuitive Picking Assistant“ (IPA) führt laut Kardex einen neuen Ansatz für die Mensch-Maschine-Interaktion ein: Visuelle Arbeitsanweisungen werden direkt an der Zugriffsöffnung des Kardex Shuttle angezeigt.

Bedienende sehen dort die genaue Entnahmeposition und die Mengenangaben optisch deutlich hervorgehoben. Virtuelle Bestätigungstasten werden direkt in das Sichtfeld der Mitarbeitenden projiziert. Dadurch entfällt der Wechsel zwischen der Zugriffsöffnung und einer separaten Bedieneinheit. Integrierte Kameratechnologie erkennt Handbewegungen in Echtzeit und gibt unmittelbares visuelles Feedback, um Fehlentnahmen zu vermeiden.

Ergonomie und Einarbeitung im Fokus

Durch die Kombination aus visueller Führung und intuitiver Interaktion lassen sich Kommissionierfehler reduzieren, neue Bedienende schneller einarbeiten und ein ergonomischeres, benutzerfreundlicheres Arbeitsumfeld schaffen.

„Der Intuitive Picking Assistant für ‚Kardex Shuttle‘ unterstreicht unseren Anspruch, Automatisierungslösungen zu entwickeln, die nicht nur hocheffizient, sondern auch intuitiv und einfach zu bedienen sind", sagt Philipp Hobitz, Product Manager Kardex Shuttle bei Kardex. "Da Lagerprozesse zunehmend komplexer werden, benötigen Unternehmen Technologien, die Arbeitsabläufe vereinfachen und Bediener direkt am Arbeitsplatz unterstützen - genau hier setzt der Intuitive Picking Assistant an."

Direkt an der Zugriffsöffnung nutzt der IPA für „Kardex Shuttle“ ein ergonomisches, flexibles Interaktionspad, das den Bedienkomfort während der Kommissionierung verbessert. In Kombination mit der dort projizierten Benutzeroberfläche entsteht ein modernes, nahtloses Kommissioniererlebnis.

Verfügbarkeit zunächst in Europa

Der IPA für „Kardex Shuttle“ ist für das „Kardex Shuttle“ mit der Total Intelligence Concept (TIC)-Steuerung konzipiert und zunächst für ausgewählte Standardmaschinenkonfigurationen in Europa verfügbar. Die weltweite Verfügbarkeit ist für Ende 2026 geplant. Die Lösung ist mit der „Kardex Power Pick Cloud“ sowie ausgewählten Softwarelösungen des „Kardex Power Pick Systems“ kompatibel.

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Kardex automatisiert Kleinteilelager bei Hoerbiger in Wien

News vom 23.06.2026 von Christina Kasper

Die Hoerbiger Gruppe hat ihr Kleinteilelager am Standort Wien Seestadt modernisiert und dafür vier „Kardex Shuttle“ in Betrieb genommen. Das Projekt ist Teil einer umfassenden Automatisierungsstrategie des Unternehmens und soll die Effizienz der Lager- und Kommissionierprozesse erhöhen. Gemeinsam mit Kardex wurde die neue Anlage geplant und innerhalb weniger Wochen umgesetzt.

Nach Unternehmensangaben standen am Standort insbesondere begrenzte Flächenkapazitäten sowie steigende Anforderungen an eine flexible und zukunftssichere Prozessgestaltung im Fokus. Mit der neuen Lösung verfolgt Hoerbiger das Ziel, die Kleinteilelogistik zu beschleunigen und Abläufe unabhängig von Auftragsspitzen effizient zu gestalten.

Das automatisierte Kleinteilelager umfasst rund 21.000 Lagerplätze und ermöglicht eine durchgängig sortenreine Lagerung. Über die Software „Kardex Drive“ ist die Anlage an das bestehende SAP-System angebunden. Dadurch stehen Bestandsdaten in Echtzeit zur Verfügung, was die Transparenz und Planbarkeit der Prozesse verbessert.

Mehr Ergonomie und kürzere Wege

Die neue Lösung arbeitet nach dem Ware-zu-Person-Prinzip. Mitarbeitende müssen die Lagerplätze nicht mehr selbst anlaufen, da die benötigten Artikel automatisch bereitgestellt werden. Dies reduziert Laufwege und verbessert die ergonomischen Arbeitsbedingungen. Nach Angaben des Unternehmens konnten die Wegezeiten um mehr als 70 Prozent gesenkt werden. Gleichzeitig wurden durch die kompakte Lagerung rund 200 Quadratmeter Fläche am Standort frei.

Grundlage für weitere Automatisierungsschritte

Die frei gewordenen Flächen schaffen zusätzliche Möglichkeiten für die Weiterentwicklung des Wiener Standorts. Nach Angaben von Hoerbiger wurde das Projekt termingerecht und innerhalb des vorgesehenen Budgets umgesetzt.

Das Unternehmen sieht die neue Anlage als wichtigen Baustein seiner Automatisierungsstrategie. Die Einführung der vier „Kardex Shuttle“ schaffe die Voraussetzungen für weitere Optimierungen der internen Logistikprozesse und zusätzliche Automatisierungsschritte in den kommenden Jahren.

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Kardex Mlog: Heinz Ennen folgt auf Winnie Ahrens als Head of New Business

News vom 11.03.2026 von Christina Kasper

Heinz Ennen ist seit 1. Januar Head of New Business bei Kardex Mlog und folgt damit auf Winnie Ahrens, die zum Jahreswechsel die Geschäftsführung des Intralogistik-Spezialisten übernommen hat. Ennen verfügt über mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Intralogistik. Der Diplom-Ingenieur der Fachrichtung Elektrotechnik kommt von Swisslog, wo er zuletzt als Vice President Global Key Account Management die strategische Entwicklung und Betreuung der globalen Top-Kunden verantwortet hat.

Im Verlauf seiner langen Karriere war er außerdem bei verschiedenen renommierten Branchenunternehmen tätig. Bei Kardex Mlog will sich der vierfache Vater auf den weiteren Ausbau des Projektgeschäfts in den Bereichen Neuinstallationen und Modernisierung konzentrieren. Dabei will er die Kompetenz in der Leichtgutfördertechnik und Robotik auf das gleiche Niveau heben wie die seit vielen Jahren etablierte Expertise in der Palettenlager- und -fördertechnik.

„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Fachbereichen und die Chance, gemeinsam mit einem hochmotivierten Team neue Impulse zu setzen. Die ersten Wochen haben mir gezeigt, wie stark die Kultur von Vertrauen, Zusammenarbeit und gegenseitiger Wertschätzung hier verankert ist“, bringt es Ennen auf den Punkt.

Der berufliche Wechsel hat ihn gereizt, weil Kardex „ein Unternehmen mit einer starken Kultur, klaren Werten und einer beeindruckenden Kundenorientierung“ ist. Die langfristigen Partnerschaften, die Kardex mit namhaften Unternehmen aufgebaut hat, sprächen für ein hohes Maß an Vertrauen, Verlässlichkeit und technologischem Anspruch. „Besonders reizvoll ist für mich die Gesamtverantwortung für Vertrieb und Realisierung, da nur dadurch ein nachhaltiger Projekterfolg sichergestellt werden kann“, ist Ennen überzeugt.

Die Rolle als Head of New Business bietet ihm nun die Möglichkeit, ein breites Spektrum an Themen zu gestalten — von der strategischen Ausrichtung des Projektgeschäfts für Neu- und Bestandskunden über die Führung und Entwicklung eines cross-funktionalen Teams bis hin zur aktiven Marktbearbeitung.

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Green ist neuer Business Development Director für UK und Irland bei Kardex

News vom 04.03.2026 von Christina Kasper

Kardex hat Jeremy Green zum neuen Business Development Director für Großbritannien und Irland ernannt. Der zertifizierte Bauingenieur ist im Geschäftsbereich Kardex Mlog für den Vertrieb integrierter Materialflusssysteme, automatisierter Paletten-Hochregal- und Kleinteilelager verantwortlich. Der 53jährige verfügt über rund 15 Jahre Erfahrung in der Intralogistik- und Automatisierungsbranche und war zuvor bei Firmen wie TGW und Körber beschäftigt. Mit der neu geschaffenen Position des Business Development Directors will Kardex Mlog seinen Marktanteil in UK und Irland deutlich ausbauen.

Green hat sich zum Ziel gesetzt, „dass Kardex dort auch als Top-Anbieter von Paletten-Hochregal- und Kleinteilelagern neue Kunden und viel Vertrauen gewinnt.“ Die Möglichkeit, neue Lösungen zu entwickeln und den Kundenstamm von Kardex auszubauen, sieht er „zugleich als Herausforderung und eine großartige Chance“. Die Entscheidung für den beruflichen Wechsel sei ihm leicht gefallen. „Ich war beeindruckt von den Ambitionen des Unternehmens und der positiven und freundlichen Art aller Kollegen, die ich schon während des Bewerbungsprozesses kennengelernt habe.“

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Kardex Mlog modernisiert und erweitert Moers Frischeprodukte

News vom 03.02.2026 von Christina Kasper

Kardex Mlog hat für die Moers Frischeprodukte GmbH & Co. KG – einem Joint Venture des Nahrungsmittelkonzerns Dr. Oetker und der Molkerei Gropper – in Moers als Generalunternehmer ein weiteres Hochregallager mit einer Höhe von 44 Metern und mehr als 17.000 Palettenstellplätzen sowie ein Kommissionier- und Versandzentrum realisiert. Modernisierungen und Anpassungen der bestehenden Anlage zum Integrieren der zusätzlichen Fördertechnik in den Materialfluss waren ebenfalls Teil des Projekts. Im Februar 2025 ging die neue Anlage in den Produktivbetrieb.

Das Werk in Moers war für Kardex Mlog ein „alter Bekannter“. Bereits im Jahr 2008 hatten die Intralogistik-Spezialisten dort ein automatisches Hochregallager errichtet. Durch die weiter steigende Nachfrage nach Frischeprodukten mussten die Kapazitäten ein weiteres Mal ausgebaut werden. Dafür wurde Kardex Mlog im Januar 2023 als Generalunternehmer für die Logistik beauftragt. Zu den Projektzielen gehörte das Vereinheitlichen der Automatisierungstechnik in der Bestands- und Erweiterungsanlage, um dadurch den späteren Wartungsaufwand zu minimieren.

44 Meter hohe Regalbediengeräte aus eigener Produktion

Zum Lieferumfang des Neubaus zählten eine Paletten-Förderanlage mit 353 Antrieben und sechs Regalbediengeräte. Die 44 Meter hohen Maschinen stammen aus eigener Produktion von Kardex Mlog am Standort Neuenstadt und ermöglichen das Ein- und Auslagern. Für die Anlagenvisualisierung kommt das Modul Kardex MVisu aus dem Warehousemanagementsystem Kardex Control Center zum Einsatz. Schwerkraftrollenbahnen, acht Brandschutztore mit Freifahrsteuerung und sechs Schnelllauftore runden das Lieferspektrum von Kardex Mlog ab.

Neben der Lieferung übernahm Kardex Mlog auch die Montage und Inbetriebnahme des vollautomatischen Hochregallagers inklusive der Vorzonen und Bühnen sowie alle notwendigen Umbaumaßnahmen. Dazu gehörten die fördertechnischen Anpassungen und das Integrieren innerhalb der Bestandsanlage im laufenden Betrieb. Für diesen Zweck erstellte Kardex Mlog ein Umbaukonzept mit dazugehörigem Terminplan für jeden einzelnen Bauabschnitt. „Durch das gemeinsame Planen der Teilprojekte mit allen Beteiligten haben wir den Abstimmungsaufwand reduziert und Ressourcen geschont“, erklärt Sven Pitz, der bei Kardex Mlog den Geschäftsbereich Modernisierung leitet. Im Rahmen des Projekts seien die „Teams und das Know-how gebündelt und gezielt eingesetzt“ worden.

Perfekt harmonierende Gesamtanlage

Darüber hinaus war Kardex Mlog für das Anbinden der Elektrohängebahn mit 36 Fahrzeugen verantwortlich. Diese wurden ebenso wie der Regalstahlbau für 17.076 Paletten, die Dach- und Wandverkleidung sowie das Lagerverwaltungssystem mit Materialflussrechner von anderen Herstellern beigesteuert. „Das fast geräuschlose Koordinieren sämtlicher Gewerke, das nahtlose Integrieren der Teilbereiche zu einer perfekt harmonierenden Gesamtanlage sowie die kompetente Projektbetreuung durch Kardex Mlog haben uns begeistert“, betont Projektleiter Michael Dube von Moers Frischprodukte.

Die Moers Frischeprodukte GmbH & Co. KG wurde im Jahr 2018 als Joint Venture des Nahrungsmittelkonzerns Dr. Oetker und der Molkerei Gropper gegründet. Zweck ist die Bündelung von gemeinsamer Produktion in Moers. Im Fokus des gemeinsamen Standorts von Gropper und Oetker stehen die Weiterentwicklung der Produktkategorie Desserts, sowie die Entwicklung neuer Möglichkeiten in den Bereichen Quark und Joghurt und milchhaltiger sowie nicht-milchhaltiger Getränke. Die Produktion umfasst Artikel beider Partnerunternehmen, die getrennt über die jeweiligen Vertriebsgesellschaften national und international vermarktet werden. Das Beteiligungsverhältnis der Joint Venture-Partner liegt bei je 50 Prozent. Hervorgegangen ist das Unternehmen aus einem Werk der Dr. Oetker-Gruppe, das bereits seit 1993 Frischeprodukte produziert hat.

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Kardex realisiert smarte Kombi für eine mitwachsende Logistik

News vom 15.12.2025 von Christina Kasper

Kardex Mlog hat für das Maschinenbauunternehmen Groninger für das neue Lagerlogistik Zentrum ein Paletten- und Kleinteilelager für die Produktions- und Ersatzteilelogistik realisiert. Das vollautomatische Hochregallager mit über 3.000 Palettenstellplätzen harmoniert dabei mit einem Behälter Shuttle-Lager (AKL). Für weiteres Wachstum kann die nachhaltig geplante Lösung noch wesentlich erweitert werden.

Insulin, Heparin, Impfstoffe aller Art oder Generika: Wer diese oder ähnliche Pharmaprodukte verwendet, kommt dabei – indirekt und in vielen Fällen – mit dem Crailsheimer Familienunternehmen Groninger in Berührung. Das Maschinenbauunternehmen beliefert die Pharma-, Consumer-Healthcare- und Kosmetikbranche mit hocheffizienten Lösungen für das Füllen und Verschließen empfindlicher Produkte. Ausgeprägter Ingenieurgeist, eine nachhaltige Firmenpolitik und zahlreiche Patente sorgen für stetiges Wachstum auf vielen Märkten dieser Welt.

Bestätigte Erwartungen

Das bis dahin überwiegend manuell betriebene Flächenlager war 2021 an seine Grenzen gestoßen und sollte durch ein hochautomatisiertes neues Logistikzentrum ersetzt werden. „Auf der Suche nach einem passenden Materialfluss-Konzept und geeigneten Lieferanten fiel die Wahl auf Kardex Mlog“, berichtet Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung Gerhard Brenner. Im Behälter Shuttle-Lager wurde auf die Lösung des Technologie Start-ups Rocketsolution gesetzt. Das Technologieunternehmen Rocketsolution ist Teil von Kardex und entwickelt und vertreibt Behälter Shuttle-Systeme für automatisierte Logistiklösungen. „Wir haben uns für die Gesamtlösung von Kardex Mlog entschieden, weil uns Nachhaltigkeit, Effizienz und Erfahrung überzeugt haben. Durch die hohe Verfügbarkeit der Lösung im Praxiseinsatz wurden unsere Erwartungen inzwischen bestätigt“, betont Brenner.

Die Gesamtlösung von Kardex Mlog dient dem Lagern von Ersatzteilen sowie der Nachschubsicherung mit Teilen und Baugruppen für die Montage und Fertigung der Füll- und Verschließanlagen. Hier werden Kleinstteile wie Schrauben, Ventile oder Schalter bis hin zu großflächigen Edelstahlbauteilen gelagert. Das Herzstück des Lagerlogistikzentrums besteht aus einem dreigassigen vollautomatischen Hochregallager mit über 3.000 Palettenstellplätzen, einer automatischen Paletten-Fördertechnik sowie einem Behälter Shuttle-Lager (AKL) und der zugehörigen Behälterfördertechnik. Die Inbetriebnahme der Gesamtanlage erfolgte in zwei Stufen: Während das Hochregallager bereits im September 2022 fertiggestellt wurde, folgte das Kleinteilelager ein Jahr später.

20 Meter hohe Regale

Das von Kardex Mlog erstellte Paletten-Regallager ist 20 Meter hoch und wird von drei Regalbediengeräten vollautomatisch bedient. Die hier gelagerten Paletten sind bis zu 800 Kilogramm schwer. Auf dieses Gewicht ist auch die vor- und nachgelagerte Palettenfördertechnik ausgelegt, die ebenfalls von Kardex Mlog geliefert wurde. Im automatischen Behälter Shuttle-Lager werden Kommissionieraufträge verarbeitet. Bei einer Höhe von 18 Metern verfügt das Behälter-Shuttle-System powered by Rocketsolution über 34 Ebenen und bietet rund 17.900 Behälter-Stellplätze. An den Kommissionierplätzen erhalten die Mitarbeitenden klare, grafisch visualisierte Arbeitsanweisungen über ein großes Display, was minimale Fehlerquoten bei maximaler Ergonomie ermöglicht. Der gesamte Materialfluss des Lagerlogistik Zentrums wird vom „Kardex Control Center“ mit dem Modul „MFlow“ gesteuert.

Bereit für weiteres Wachstum

Durch die intelligent gesteuerte Kombination aus Paletten-Hochregal und Behälter Shuttle-Lager kann Groninger viele Ersatzteile und Baugruppen schnellstens verfügbar auf kleinster Grundfläche lagern. Dabei ist das nachhaltige und durchdachte Lager-Konzept auch schon für weiteres Wachstum vorbereitet. So könnte das Hochregallager um weitere zwei Gassen und der Kommissionierbereich des Kleinteilelagers um zwei Arbeitsplätze erweitert werden.

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Kardex Mlog: 22 neue Regalbediengeräte für Tchibo

News vom 03.12.2025 von Christina Kasper

Kardex Mlog wird für Tchibo 22 Regalbediengeräten (RBG) im Hochregallager des Bremer Logistikzentrums im Neustädter Hafen erneuern. Das im Mai 2025 gestartete Projekt soll bis November 2026 in elf Schritten abgeschlossen werden. Die neuen RBG werden über kleine Dachöffnungen in das Innere des Hochregallagers gehoben. Aufgrund der extrem weiten Ausladung ist dabei der Einsatz eines 800-Tonnen-Krans erforderlich. Das erste Alt-RBG wurde inklusive der Schleifleitungen und Laufschienen bereits im Mai gegen ein neues Gerät vom Typ „Kardex MSingle B-1200/41-ZT“ ausgewechselt. Zehn weitere RBG folgen noch im laufenden Jahr.

Der Geschäftsbereich New Business Refurbishment von Kardex Mlog überzeugte Tchibo mit einem Gesamtpaket an Leistungen. „Bei Kardex Mlog stimmen nicht nur Technik und Preis. Auch die kompetente Beratung und die akribische Planung haben uns überzeugt. Den Ausschlag gaben schließlich die große Erfahrung mit vergleichbaren Projekten und ein sehr positiv verlaufener Referenzbesuch“, fasst Alexander Ralfs, Director Supply Chain Management & Logistics, bei der Tchibo GmbH zusammen.

Durch den Tausch der 22 Jahre alten und 45 Meter hohen Regalbediengeräte in Block 1 und 2 des Hochregallagers wird das Bremer Logistikzentrum auf effiziente Weise zukunftssicher. Im Zuge des Projekts realisiert Kardex Mlog eine zusätzliche Bedienmöglichkeit am hinteren Gassenzugang. Außerdem werden in den 22 Schaltschränken der RBG sowie in einem stationären Schaltschrank Löschanlagen integriert. Zum Lieferumfang von Kardex Mlog gehören neben der Hardware auch die Schnittstelle zum vorhandenen Materialflussrechner sowie ein Servicepaket mit Präventiv-Wartung, Hotline und individuell abgestimmter Ersatzteilbevorratung.

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Kardex Mlog baut Shuttle-Lager für Fischer Elektronik

News vom 27.11.2025 von Christina Kasper

Kardex Mlog wird als Generalunternehmer für die auf Kühlkörper, Gehäuse und Steckverbinder spezialisierte Fischer Elektronik GmbH & Co. KG am Firmensitz in Lüdenscheid ein eingassiges Kleinteile-Shuttlelager mit über 4.400 Behälter-Stellplätzen errichten. Dabei wird das besonders raumeffiziente und skalierbare Shuttle-System von „Rocket Solution“ zum Einsatz kommen. Bereits vier Monate nach Montagebeginn soll Anfang Juni 2026 die produktive Nutzung starten.

Die bisher in manuell bedienten Lagerbereichen untergebrachten Kunststoffbehälter sollen künftig automatisch gelagert und bereitgestellt werden. Mit dem modular aufgebauten Shuttlesystem RSX von Rocket Solution erhält Fischer Elektronik eine jederzeit erweiterbare Lösung, mit der die vorgegebenen Ziele übertroffen werden.

Auf zehn Ebenen werden sich zehn Shuttle-Fahrzeuge bewegen, um die 600 x 400 x 220 Millimeter (LxBxH) großen Kunststoffbehälter ein- und auszulagern. Die einzelnen Lager- und Förderebenen werden über einen Behälterlift miteinander verbunden. Dabei wird eine Durchsatzleistung von mindestens 240 Behältern pro Stunde (ein- und auslagern) erreicht. Durch die vier-fachtiefe Lagerung der Behälter wird der Platz in der bestehenden Halle optimal genutzt. Gesteuert wird die Anlage über eine moderne App-basierte Oberfläche mit intuitivem Bedienkonzept und einer Echtzeit-Visualisierung aller Systemzustände. Shuttle verfügen über Dash-Cams.

Das Familienunternehmen Fischer Elektronik hat sich auf das Herstellen von korrosions- und kratzgeschützten Kühlkörpern, Aluminium-Gehäusen und Steckverbindern spezialisiert. Speziell für die Leuchtenindustrie werden zudem runde Kühlkörper-Geometrien entwickelt und hergestellt. Fischer Elektronik beliefert zum Beispiel weltweit Kunden aus der Elektro- und Elektronikbranche. Das Lagersortiment umfasst standardmäßig mehr als 75.000 Artikel.

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Kardex Mlog Polen: Tomasz Zagrodzki ist neuer Country Sales Manager in Polen

News vom 18.11.2025 von Jan Kaulfuhs-Berger

Bereits seit dem 1. August 2025 hat Tomasz Zagrodzki die Position des Country Sales Manager bei Kardex Mlog übernommen, das teilte das Unternehmen mit. In seiner neuen Rolle sei er für die Weiterentwicklung des Vertriebs, die Gewinnung neuer Kunden sowie die weitere Stärkung der Marktposition des Unternehmens in Polen verantwortlich.

Tomasz Zagrodzki verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Intralogistikbranche. Seine berufliche Laufbahn führte ihn unter anderem zu Still und Linde Material Handling. Außerdem war er fünf Jahre lang für den Vertrieb von Vertikalfördermodulen bei Nordlogsys verantwortlich. Privat ist er ein passionierter Langstreckenläufer – eine Leidenschaft, die ihm, wie er betont, hilft, Ausdauer und Konsequenz auch im Berufsleben zu wahren.

Der Manager möchte die Präsenz von Kardex Mlog in Polen weiter ausbauen und die Beziehungen zu lokalen Kunden intensivieren. „Ich freue mich sehr, für einen der führenden Integratoren von Materialflusssystemen mit Behältern und Paletten tätig zu sein. Mit meiner Erfahrung im Vertrieb und in der Intralogistik möchte ich zur Weiterentwicklung und Stärkung der Marktposition von Kardex Mlog in Polen beitragen“, so der 46-jährige.

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    Die NÖM AG beauftragt Kardex Mlog mit Bau eines vollautomatischen Versandlagers für bis zu 26.000 Paletten

    News vom 29.10.2025 von Christina Kasper

    Die niederösterreichische Molkerei NÖM AG hat Kardex Mlog mit dem Bau eines vollautomatischen Versandlagers und umfassender Fördertechnik beauftragt. Der Neubau wird bis zu 26.000 Palettenstellplätze bieten. Als Generalunternehmer koordiniert Kardex Mlog zudem den Regalstahlbau, die Dach- und Wandverkleidung sowie die Lieferung von zwei Elektrohängebahnen. Der Spatenstich erfolgte am 23. Juni, die Abnahme ist für April 2027 geplant.

    Die NÖM AG in Baden bei Wien bietet ein Produktspektrum mit rund 1.000 Artikeln und beliefert damit Kunden im gesamten europäischen Raum. Die Absatzschwerpunkte liegen im Osten Österreichs und Norditalien. Mit dem derzeitigen Verladevolumen von durchschnittlich 2.200 Paletten pro Tag hat die Logistik ihre Leistungsgrenze erreicht. Mit dem Bau des neuen Versandlagers reagiert die NÖM auf das dynamisch wachsende Bestellvolumen und die gestiegenen Anforderungen an Schnelligkeit und Präzision in der Lieferkette.

    Das Projekt umfasst den Neubau eines Logistikzentrums am Standort Baden mit einem vollautomatischen Versandlager inklusive Fördertechnik. Für die Anbindung an den Warenausgang ist eine Elektrohängebahn vorgesehen. Gesteuert und organisiert wird die Anlage über das Materialfluss- und Lagerverwaltungssystem SAP EWM. „Durch den Neubau findet keine zusätzliche Versiegelung statt, da wir eine bestehende Fläche nutzen und durch die direkte Anbindung der neuen Lagerhalle sparen wir über 10.000 Lkw-Fahrten pro Jahr“, unterstreicht Josef Simon, Vorstand für Produktion und Technik der NÖM AG und federführend beim Neubau.

    „Für Kardex Mlog sprachen vor allem die zahlreichen Referenzen mit vergleichbaren Aufgabenstellungen aus der Molkereibranche. Außerdem überzeugte uns der partnerschaftliche Auftritt von Kardex Mlog und den Zulieferanten, die großes Interesse an diesem Projekt bewiesen haben“, betont Christoph Posawetz, Logistikleiter der NÖM AG.

    Die NÖM AG ist eines der führenden Unternehmen in der österreichischen Milchwirtschaft. Mit mehr als 125 Jahren Erfahrung in der Milchverarbeitung produziert die NÖM eine breite Palette von Milchprodukten, darunter Milch, Joghurt, Butter, Topfen, Drinks und vieles mehr. Das Unternehmen verarbeitet jährlich rund 450 Millionen Kilogramm Milch von über 2.200 Bauern aus der Region und beschäftigt in Österreich rund 1.000 Mitarbeiter, die 2024 einen Umsatz von 685 Mio. EUR erwirtschaftet haben. In der Produktion setzt das Unternehmen auf modernste Technologien und investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung, um höchste Qualität und Nachhaltigkeit zu gewährleisten.

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    Generationenwechsel bei Kardex Mlog: Hans-Jürgen Heitzer übergibt Führungsverantwortung an Winnie Ahrens

    News vom 11.09.2025 von Redaktion (allg.)

    Im Rahmen eines planmäßigen Generationenwechsels verändert sich bei Kardex Mlog schrittweise die Führungsstruktur. Hans-Jürgen Heitzer, seit 2011 Leiter der Business Unit, wird zum 31. Dezember 2025 aus der Geschäftsleitung von Kardex Mlog ausscheiden. Um Kontinuität zu wahren und eine fließende Staffelübergabe zu vollziehen, bleibt er dem Unternehmen in der Übergangsphase in beratender Funktion verbunden, bevor er zum Jahresende 2026 in den Ruhestand geht.

    Zum 1. Juli 2025 hat Winnie Ahrens, Head of New Business, zusätzlich zu ihrer bestehenden Rolle gemeinsam mit Hans-Jürgen Heitzer die Verantwortung als Head of Business Unit übernommen und ist Mitglied der bisher aus Hans-Jürgen Heitzer und Jochen Strauß bestehenden Geschäftsleitung. Ab dem 1. Januar 2026 wird Winnie Ahrens Kardex Mlog führen und mit Jochen Strauß die Geschäftsleitung bilden.

    Winnie Ahrens ist seit fast zwei Jahren bei Kardex Mlog tätig. Sie hat in dieser Zeit zentrale Wachstumsinitiativen maßgeblich vorangetrieben und wesentlich zur erfolgreichen Weiterentwicklung von Kardex Mlog beigetragen. Kardex Mlog baut ihre internationale Ausrichtung weiter aus und positioniert sich zunehmend als europäischer Integrator mit erweitertem Angebot im Bereich Leichtgüterlösungen.

    „Mit dieser schrittweisen Übergabe stellen wir die nahtlose Fortsetzung der erfolgreichen Geschäftsstrategie sowie die Weitergabe von Know-how und Erfahrung sicher, während wir Kardex Mlog gleichzeitig zukunftsorientiert weiterentwickeln“, sagt Dr. Jens Hardenacke, CEO von Kardex. „Ich danke Hans-Jürgen Heitzer für seinen unermüdlichen Einsatz in den vergangenen 14 Jahren. Unter seiner Führung hat sich Kardex Mlog zu einem wirtschaftlich stabilen und äußerst wettbewerbsfähigen und erfolgreichem Unternehmensbereich entwickelt.“

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    Fachbeitrag: Kardex integriert fortschrittliche KI-Robotik von Sereact in seine Lagerlösungen

    News vom 16.07.2025 von Redaktion (allg.)

    Kardex und Sereact schließen eine strategische Allianz für intelligente Lagerautomatisierung. Mit der Integration der KI-basierten Robotiklösungen von Sereact erweitert Kardex sein Portfolio um autonome Picklösungen. Die Partnerschaft steht für einen zukunftsweisenden Ansatz, der Kunden Zugang zu intelligenter, adaptiver und einfach zu implementierender Lagerautomatisierung verschafft.

    Durch die Integration der KI-Systeme von Sereact festigt Kardex seine Position als führender Anbieter automatisierter Intralogistiklösungen. Die Lösungen von Sereact ergänzen das bestehende Produktportfolio um autonome Picklösungen, die ohne vorheriges Anlernen neue Objekte identifizieren und handhaben können. Für Kardex bedeutet das: mehr Flexibilität bei der Umsetzung komplexer Kundenanforderungen, eine höhere Skalierbarkeit und einen geringeren Integrationsaufwand. „Sereact hat im Bereich Pick & Place eine der wohl fortschrittlichsten Lösungen, die schnell und flexibel auf komplexe Anforderungen angepasst werden kann“, sagt Marco Pfendsack, Director Technology bei Kardex. „Die Technologie passt hervorragend zu unserem Ansatz, unseren Kunden smarte, robuste und einfach zugängliche Automatisierung bereitzustellen.“

    Mehr Effizienz, weniger Eingriffe – und neue Potenziale für Kunden

    Die Technologie von Sereact basiert auf einem Vision-Language-Action-Modell (VLAM), das visuelle, sprachliche und physische Informationen kombiniert. Die Systeme analysieren ihre Umgebung kontextbasiert, entwickeln autonome Handlungsstrategien und agieren auch bei unbekannten Objektmerkmalen zuverlässig. Die Benutzeroberfläche ist intuitiv und die Integration erfolgt nahtlos in bestehende Steuerungssysteme. Für Kardex-Kunden bedeutet das: weniger manuelle Eingriffe, kürzere Projektlaufzeiten und ein besonders stabiles System im laufenden Betrieb. „Ein stabiles System, das flexibel an die Kundenbedürfnisse angepasst werden kann – genau das ist der Schlüssel für zukunftssichere Automatisierung“, sagt Daniel Hauser, Head of Business Unit AS Solutions, Kardex. „Im Betrieb ergeben sich wenige Benutzer-Interaktionen, da der Roboter die meisten Situationen selbstständig löst.“

    Praxisbeispiel Sonepar: Zwei Aufträge, zwei Kartongrößen, ein Pickroboter

    Erste Erfolge zeigt die Partnerschaft bei einem gemeinsamen Projekt mit Sonepar: In einem hochdynamischen Umfeld kommissioniert ein Pickroboter zwei parallele Aufträge in jeweils unterschiedlich große Zielkartons – bei begrenztem Platzangebot und mit wechselnden Artikeln. Eine klassische Herausforderung für herkömmliche Automatisierungssysteme, die durch die KI-Lösung von Sereact souverän gemeistert wird. „Das System überzeugt durch hohe Qualität, eine intuitive Bedienoberfläche und extrem kurze Projektlaufzeiten – ein echter Mehrwert für unsere Kunden“, betont Jan Meier, Regional Director Sales. Kardex prüft bereits den weiteren Einsatz von Sereact Lens, etwa zur automatisierten Qualitätskontrolle, Bestandsprüfung und Wareneingangsprüfung. Ziel ist es, Abweichungen wie falsch vereinzelt angelieferte Artikel oder fehlerhafte Stammdaten frühzeitig zu erkennen und manuelle Nacharbeit zu vermeiden.

    Automatisierung weitergedacht

    Für beide Partner markiert die Zusammenarbeit mehr als eine technologische Integration. Sie ist ein strategischer Schritt in Richtung smarter, autonomer und flexibler Lagerautomatisierung. Kunden profitieren nicht nur von kürzeren Umsetzungszeiten, sondern auch von einem System, das in Echtzeit reagiert, Prozesse absichert und kontinuierlich mitlernt. Weitere gemeinsame Projekte befinden sich bereits in Planung. „Unsere Technologie denkt mit – und passt sich an, wo andere Systeme scheitern“, sagt Ralf Gulde, Mitgründer und CEO von Sereact. „Gemeinsam mit Kardex machen wir intelligente Automatisierung zugänglich – leistungsfähig, flexibel und sofort einsetzbar.“

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    Metzger Autoteile baut Logistikzentrum mit Kardex Mlog

    News vom 10.06.2025 von Redaktion (allg.)

    Das süddeutsche Familienunternehmen Metzger Autoteile hat Kardex Mlog als Generalunternehmer mit dem Bau eines automatischen fünfgassigen Hochregallagers mit rund 6.000 Palettenstellplätzen und einer Autostore-Anlage mit rund 80.000 Boxen beauftragt. Das Großprojekt umfasst zudem eine umfangreiche Fördertechnik für Paletten und Behälter, mehrere Kommissionier-Arbeitsplätze sowie die komplette Steuerung der Gesamtanlage durch das Warehouse-Management System „Kardex Control Center“.

    Auf Wunsch des Kunden soll die Software nicht nur die neuen Anlagenteile verwalten, sondern auch das vorhandene Bestandssystem vollumfänglich ablösen. Das Konzept für das neue Logistikzentrum hat Kardex Mlog gemeinsam mit Metzger Autoteile erarbeitet. Durch die Erweiterung auf einer Grundstücksfläche von rund 10.000 Quadratmetern schafft Metzger Autoteile zusätzliche Kapazitäten für weiteres Wachstum. Bis September 2026 soll das neue Logistikzentrum im Filder-Airport-Areal in Filderstadt fertiggestellt sein.

    Zum Lieferumfang von Kardex Mlog gehören unter anderem fünf automatische Regalbediengeräte vom Typ „Kardex MSingle A-1000/15-ZT“ und eine Regalanlage in Inhouse-Bauweise für etwa 5.860 Europaletten. Zudem wird Kardex für die Werner Metzger GmbH eine weitere Autostore-Anlage errichten. Das Grid mit einer Kapazität von 77.000 Behältern wird von 30 Autostore-Robotern vom Typ „Redline R5“ bedient werden. Hinzu kommt die automatische Behälterfördertechnik mit einer Gesamtlänge von 160 Metern. Außerdem errichtet Kardex Mlog eine automatische Paletten-Förderanlage mit 200 Antrieben, zwei Paletten-Vertikalumsetzern sowie sechs Auf- und acht Abnahmestellen. Ergänzt wird der Lieferumfang durch einen Paletten-Kommissionier-Arbeitsplatz für die Nachschubsicherung der Autostore-Anlage. Mit Strom versorgt werden die automatisierten Logistiksysteme durch eine Photovoltaik-Großanlage mit einer Leistung von 500 Kilowatt Peak auf dem Dach der neuen Gebäude.

    Neben der Hardware liefert Kardex Mlog auch die komplette Software: Das Warehouse Management System „Kardex Control Center“ soll das neue Paletten-Hochregallager, die erweiterte Autostore-Anlage sowie mehrere Blocklager, Breitganglager und Fachbodenregallager verwalten und zweidimensional visualisieren. Und auch in puncto Energieeffizienz und Nachhaltigkeit überzeugt das neue Logistikzentrum. Mehr als 1.000 Quadratmeter der Dachfläche werden begrünt.

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    Kardex Mlog: Samuel Lagarde ist Verkaufsleiter Frankreich

    News vom 02.06.2025 von Redaktion (allg.)

    Samuel Lagarde ist bei Kardex Mlog Verkaufsleiter für Frankreich. Mit dieser neu geschaffenen Position verstärkt der Anbieter für integrierte Materialflusssysteme und Hochregallager seinen Aktivitäten in Frankreich.

    Samuel verfügt über zehn Jahre Erfahrung in der Intralogistik, die er in großen internationalen Konzernen sammeln konnte. Zuletzt arbeitete er sechs Jahre als Sales Manager für Jungheinrich France SAS. Der Familienvater und begeisterte Hobbykoch hat an verschiedenen französischen Hochschulen berufsorientierte Studiengänge für den internationalen Handel absolviert.

    „Durch die Knappheit an großen Gewerbegrundstücken für die Logistik und den zunehmenden Mangel an gut qualifizierten Fachkräften rückt die Automatisierung der Lagerlogistik auf kleinster Fläche immer stärker in den Fokus der Entscheider. Vor diesem Hintergrund freue ich mich sehr über meine äußerst spannende Aufgabe: Als kompetenter Partner möchte ich unsere Kunden dabei unterstützen, eine für sie maßgeschneiderte Logistiklösung von Kardex zu realisieren,“ erklärt Samuel Lagarde.

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    Martin ten Cate ist neuer Sales Manager für BeNeLux bei Kardex Mlog

    News vom 10.01.2025 von Redaktion (allg.)

    Mit dieser Personalie verleiht Kardex Mlog seinen Aktivitäten in Belgien, den Niederlanden und Luxemburg einen kräftigen Impuls. Der 58jährige Maschinenbau-Ingenieur ten Cate verfügt über 34 Jahre Erfahrung in der Intralogistik-Branche. Zuletzt arbeitete er als Key Account Manager für Bowe Intralogistics und davor als Manager Sales Europe für den Spiral-Fördertechnik-Spezialisten Royal Apollo Group. Hinzu kommen 15 Jahre Erfahrung als Senior Sales Manager Logistic Solutions für Hochregallagersysteme und Intralogistik Systeme.

    Martin ten Cate will Kardex Mlog in der BeNeLux-Region deutlich voranbringen. „Für das Bauen automatisierter Lager, aber auch für Retrofit-Projekte braucht man einen langen Atem. Die Strecke bis zur Auftragsvergabe ist in der Regel kein Sprint, sondern ein Marathon,“ erklärt der Vertriebs-Experte. Die konjunkturellen Aussichten seien gut: Auch in Belgien, Holland und Luxemburg würden die für den Bau von Logistikzentren benötigten Flächen immer knapper, was zu Preissteigerungen führen werde. Vor diesem Hintergrund rechnet ten Cate „mit einem anhaltenden Trend zu automatisierten Hochregallagern“.

    Für automatische Kisten- und Kartontransport- sowie Lager und Kommissioniersysteme sei Kardex ebenfalls die richtige Adresse. Zugleich werde es wirtschaftlich immer interessanter, bestehende Anlagen zu modernisieren und weiter zu nutzen. „Das kommt Kardex Mlog mit seiner großen Retrofit-Erfahrung sehr entgegen,“ ist ten Cate überzeugt.

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    Kardex Mlog modernisiert bei Würth in der Schweiz

    News vom 19.12.2024 von Redaktion (allg.)

    Die Würth International AG mit Sitz in Chur/Schweiz hat Kardex Mlog mit der Modernisierung des Hochregallagers im Logistik-Center Landquart beauftragt. Im Fokus der Maßnahmen stehen die zwei von Kardex Mlog gelieferten Regalbediengeräte, die bereits seit 2008 zuverlässig ihren Dienst verrichten. Inzwischen wurden einige Geräte-Komponenten vom Hersteller abgekündigt und sind nicht mehr erhältlich. Um die Anlagenverfügbarkeit auch in Zukunft zu gewährleisten, sollen die Geräte nachhaltig auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden. Der Auftrag soll in einer sehr kurzen Zeitspanne im laufenden Betrieb zwischen Oktober und Dezember 2025 durchgeführt und abgeschlossen werden.

    Die beiden Regalbediengeräte (RBG) vom Typ „ecoMAN RE-1200“ sind rund 22 Meter hoch und verfügen über eine Traglast von jeweils 1.000 Kilogramm. Als Lastaufnahmemittel dient eine Teleskopgabel für einfachtiefes Ein- und Auslagern. Die Gerätemodernisierung umfasst das Reprofilieren der Fahrschiene, das Erneuern der Steuerungs- und Antriebstechnik sowie den Austausch der Schleifleitung.

    Die vorhandenen Siemens-Steuerungen vom Typ „S7-315-2PN/DP“ wurden 2020 abgekündigt. Diese werden gegen mitfahrende, speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) vom Typ „S7-1515 F“ ausgetauscht. Zudem werden auf den RBGs dezentrale Ein- und Ausgabemodule vom Typ „ET200SP“ von Siemens installiert. Diese Profinet tauglichen Baugruppen dienen zum Erfassen der Hubschlittensensorik und leiten sämtliche Signale an die übergeordnete SPS weiter.

    Für ein optimales Fahrverhalten der RBG werden außerdem die Antriebsregler modernisiert. Gleiches gilt für die zugehörigen, ebenfalls abgekündigten Getriebemotoren. Durch den Austausch der Antriebstechnik an beiden Fahr- und Hubwerken sowie der Teleskopgabeln werden die Geräte auf den aktuellen Stand der Technik gebracht.

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    René Hoozemans ist Sales Manager für die Schweiz bei Kardex Mlog

    News vom 07.11.2024 von Redaktion (allg.)

    René Hoozemans ist bei Kardex Mlog seit 3. Juni Sales Manager Switzerland. Mit der neu geschaffenen Position verstärkt der Anbieter für integrierte Materialflusssysteme und Hochregallager sein Engagement in der Schweiz. Hoozemans arbeitete zuletzt als Regionaldirektor für die Schweizer Landesgesellschaft eines US-amerikanischen Herstellers von Aufzügen und Rolltreppen. Zuvor sammelte der 56jährige 16 Jahre Vertriebserfahrung in der Intralogistik-Branche.

    Der gelernte Maschinenmechaniker sieht für Kardex Mlog in der Schweiz großes Wachstumspotenzial. „Die Quadratmeterpreise werden in der Schweiz weiter steigen, was den Trend zu Hochregallagern verstärkt. Die benötigten Lagerkapazitäten müssen demnach auf möglichst kleiner Fläche realisiert werden, was nicht nur wirtschaftlicher, sondern auch wesentlich nachhaltiger ist“, stellt Hoozemans fest. Weitere Umsatz- und Expansionschancen sieht der passionierte Golfspieler in der Modernisierung bestehender Lager, die in die Jahre gekommen sind. Kardex Mlog ist ein anerkannter Spezialist für das Modernisieren komplexer Automatikläger im laufenden Betrieb. Dabei spielt es keine Rolle, ob die ursprünglichen Anlagen von Kardex Mlog oder einem anderen Anbieter errichtet wurden.
    Der gebürtige Schweizer schätzt an seinem neuen Arbeitgeber vor allem die Vielfalt des Lösungs-Portfolios. „Damit können wir unseren Kunden immer die effizienteste Lösung für den jeweiligen Bedarf an Materialfluss- und Lagersystemen bieten“.

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    René Hoozemans ist Sales Manager für die Schweiz bei Kardex Mlog

    News vom 04.10.2024 von Redaktion (allg.)

    René Hoozemans ist bei Kardex Mlog seit 3. Juni Sales Manager Switzerland. Mit der neu geschaffenen Position verstärkt der Anbieter für integrierte Materialflusssysteme und Hochregallager sein Engagement in der Schweiz. Hoozemans arbeitete zuletzt als Regionaldirektor für die Schweizer Landesgesellschaft eines US-amerikanischen Herstellers von Aufzügen und Rolltreppen. Zuvor sammelte der 56jährige 16 Jahre Vertriebserfahrung in der Intralogistik-Branche.

    Der gelernte Maschinenmechaniker sieht für Kardex Mlog in der Schweiz großes Wachstumspotenzial. „Die Quadratmeterpreise werden in der Schweiz weiter steigen, was den Trend zu Hochregallagern verstärkt. Die benötigten Lagerkapazitäten müssen demnach auf möglichst kleiner Fläche realisiert werden, was nicht nur wirtschaftlicher, sondern auch wesentlich nachhaltiger ist“, stellt Hoozemans fest. Weitere Umsatz- und Expansionschancen sieht der passionierte Golfspieler in der Modernisierung bestehender Lager, die in die Jahre gekommen sind. Kardex Mlog ist ein anerkannter Spezialist für das Modernisieren komplexer Automatikläger im laufenden Betrieb. Dabei spielt es keine Rolle, ob die ursprünglichen Anlagen von Kardex Mlog oder einem anderen Anbieter errichtet wurden.
    Der gebürtige Schweizer schätzt an seinem neuen Arbeitgeber vor allem die Vielfalt des Lösungs-Portfolios. „Damit können wir unseren Kunden immer die effizienteste Lösung für den jeweiligen Bedarf an Materialfluss- und Lagersystemen bieten“.

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    Kardex Mlog optimiert Lagerlogistik bei Motorservice

    News vom 19.06.2024 von Redaktion (allg.)

    Die MS Motorservice International GmbH, die Vertriebsorganisation für die weltweiten Aftermarket-Aktivitäten von Rheinmetall, hat Kardex Mlog als Generalunternehmer mit dem Bau eines viergassigen Hochregallagers für die automatisierte Lagerung von 16.288 Europaletten am Standort Neuenstadt beauftragt. Das Hochregallager wird mit automatisierter Fördertechnik an den Versand, den Wareneingang, ein bestehendes Schmalganglager sowie einen Pick- und Prüfplatz angebunden. Zu den Besonderheiten des Projekts gehört, dass die Paletten zwischen Bestandsgebäude und Neubau eine Brücke über eine Straße überwinden müssen. Im Rahmen des Gesamtprojekts wird der gesamte Materialfluss in drei verschiedenen Lagerbereichen durchgehend automatisiert. In einer späteren Projektphase übernimmt Kardex Mlog zudem die Modernisierung (Retrofit) des bestehenden Schmalganglagers.

    Die Investition dient als Nachschublager für den Versand. Neben der Schaffung zusätzlicher Stellplätze soll durch den An-, Um- und Neubau vor allem der Materialfluss optimiert werden. Zum Lieferumfang gehören die gesamte Fördertechnik, die Regalbediengeräte, der Regalstahlbau sowie die Lagerverwaltung samt Materialflussrechner durch das „Kardex Control Center“. Neben der Auftragsabwicklung verantwortet Kardex Mlog auch das Koordinieren zu den Randgewerken. Die Ausplanung und die Layoutgestaltung erfolgte gemeinsam mit Motorservice über einen Zeitraum von einem Jahr. Die Phase der Inbetriebnahme startet im ersten Quartal 2025.

    Es ist das erste Projekt, das Kardex Mlog gemeinsam mit seinem Kooperationspartner Safelog durchführt. Safelog ist Lieferant von sechs fahrerlosen Transportfahrzeugen, mit denen die automatisierte Fördertechnik ergänzt wird.

    Das viergassige Hochregallager soll im Dreischichtbetrieb betrieben werden. Das Herzstück bilden vier Regalbediengeräte vom Typ „Kardex MSingle A-1000/20-ZT“ mit Gangausrüstung und Automatiksteuerung. Die 19,4 Meter hohen Geräte sind für eine Traglast von 1.000 Kilgoramm ausgelegt und ermöglichen ohne Umlagerung rund 30 Doppelspiele pro Stunde. Als Lastaufnahmemittel dient eine Teleskopgabel mit zwei Antrieben für zweifachtiefes Ein- und Auslagern.

    Pro Tag sollen circa 300 bis 400 Paletten in das Hochregal eingelagert werden. Für die Anbindung an den Wareneingang und den Versand werden eine umfangreiche Fördertechnik mit 270 Antrieben und sechs Fahrerlose Transportsysteme (FTS) installiert. Der Transport der Paletten zwischen Hochregallager und Bestandsgebäude wird über eine Brücke in Richtung Neubau erfolgen.

    Der komplette Materialfluss wird über das modular aufgebaute Warehouse-Management-System „Kardex Control Center“ gesteuert. Über eine Schnittstelle erfolgt die Kommunikation zum Betriebsdatenerfassungssystem (BDE) von Motorservice. Vor dem Wareneingang im Hochregallager werden alle Paletten über ein Etikett mit Identnummer eindeutig gekennzeichnet. Nach Aufsetzen der Paletten auf die Fördertechnik wird dieses Etikett automatisch gescannt und die Identnummer mit der Einlagerungs-Avisierung aus dem kundenseitigen BDE-System abgeglichen. Aus dem BDE-System wird der zugehörige Datensatz an das Kardex Control Center übermittelt. Mit den Lagerverwaltungsmodulen innerhalb des „Kardex Control Centers“ lassen sich die Vergabe von Lagerstellplätzen sowie die Ein- und Auslagerungsprozesse planen und zentral koordinieren. Mit dem Materialflussrechner „Kardex MFlow“ werden die Förderanlagen und Regalbediengeräte gesteuert. In diesem Modul wird der komplette Materialfluss aller automatischen und manuellen Transporte konfiguriert. Die Anlagenvisualisierung „Kardex MVisu“ ist ein weiteres Modul des „Kardex Control Centers“. Damit lassen sich alle automatischen Förderanlagen und Regalbediengeräte sowie deren Betriebszustände grafisch darstellen.

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    Kardex Mlog sichert kontinuierlichen Nachschub in der Produktion

    News vom 02.05.2024 von Redaktion (allg.)

    Kardex Mlog hat für den Chemiekonzern BASF zwei baugleiche automatische Pufferlager inklusive Lagerverwaltung und Fördertechnik zum Anbinden von Wareneingang und Produktion gebaut. Die beiden dynamischen Nachschublager für Rohstoffe bieten eine Kapazität von jeweils 272 Sonderladungsträgern mit einem Gewicht von bis zu 1.350 Kilogramm und werden rund um die Uhr an sieben Tagen pro Woche betrieben. Zentraler Bestandteil der Lösung ist das von Kardex Mlog entwickelte Hubbalkenlager vom Typ „Kardex MTower“, das speziell für schmale und hohe Lagerhallen konzipiert wurde. Das Prinzip beruht auf einem vertikal geführten Hubbalken, auf dem sich ein Verteilerwagen bewegt. Das automatische Palettenlager arbeitet schneller und effizienter als andere Lagerkonzepte auf Basis eines Regalbediengeräts.

    Mit den beiden neuen Rohstofflagern entkoppelt BASF die externe Anlieferung von der Produktionsversorgung. Die zwei baugleichen „MTower“-Systeme von Kardex befinden sich in nebeneinanderliegenden Gebäuden und ermöglichen die automatisierte Rohstoffversorgung einer Anlage. „Für den ‚Kardex MTower‘ sprach vor allem der extrem geringe Grundflächenbedarf und die variable Bauhöhe, mit der wir die vorhandenen Gebäude optimal ausnutzen können“, erklärt Aaron Werner, Engineer, BASF SE. Die jeweils 24,7 Meter hohen Lager wurden fördertechnisch an zwei Gebäudestockwerke angebunden, so dass kein zusätzlicher Lift erforderlich ist.

    Die Rohstoffe befinden sich in Big Bags, die beim Einlagern samt Holzpalette auf Kunststoff-Systempaletten mit den Grundmaßen 1.000 x 1.200 Millimeter gehoben werden. Das Bereitstellen sowie der komplette Kreislauf der Systempaletten erfolgt vollautomatisch über die Förderanlage. Deren Layout wurde während der Engineering-Phase gemeinsam von Kardex Mlog und BASF gemäß den exakten Anforderungen konzipiert. Somit werden im gesamten „Kardex MTower“ sowie der Fördertechnik nur saubere und passgenaue Systempaletten transportiert. „Das sorgt für einen verlässlichen Betrieb und ermöglicht einen flexiblen Einsatz der unterschiedlichen Ladungsträger, die teilweise in Qualität und Norm stark voneinander abweichen“ so Marco Burkhart, Engineer, BASF SE.

    Die angelieferten Rohstoffe werden von einem Stapler auf die bereitgestellte Systempalette aufgesetzt, die anschließend vollautomatisch über die Fördertechnik abtransportiert werden. Dabei durchlaufen die Ladeeinheiten eine Profilkontrolle, Gewichtskontrolle und ein Automatikscanner erfasst die Artikeldaten. Verwaltet werden die Nachschublager durch das von Kardex Mlog entwickelte „Kardex Control Center“ mit Lagerverwaltung „Kardex WMS“, Anlagenvisualisierung „Kardex MVisu“ und der Materialflusssteuerung „Kardex MFlow“. Am Übergabeplatz zum „Kardex MTower“ ermittelt das Lagerverwaltungssystem den geeigneten Lagerstellplatz und erteilt anschließend den Einlagerungsauftrag. Bis zu 40 Paletten pro Stunde können auf diese Weise eingelagert werden.

    Auf einer Höhe von etwa 19 Metern befindet sich eine Arbeitsbühne mit zwei Abnahmeplätzen sowie einem Sammelplatz für Verpackungsmaterialien. Nach der Anforderung den Werker, werden die Big Bags ausgelagert. Diese werden dann manuell durch den Werker entpackt, gereinigt und mittels Kran von der Palette abgehoben und der Produktion übergeben. Anschließend werden die Ladungsträger in einen Leerpalettensammler transportiert, dort von der Systempalette separiert und gesammelt. Sämtliche Paletten werden automatisch gestapelt und im „Kardex MTower“ gepuffert, bis sie entweder im Wareneingang benötigt oder systemtechnisch angefordert werden.

    Die ebenfalls von Kardex Mlog gelieferte Fördertechnik umfasst je System 44 Antriebsmodule wie Kettenförderer, Rollenförderer, Scherenhubtische sowie Eckumsetzer mit Hubtischen. Außerdem gehörten zum Lieferumfang 300 Systempaletten, eine halbstationäre Regalsprinklerung, ein Rauchansaug-Meldesystem (RAS), jeweils vier Schnelllauf- und Brandschutztore sowie zwei manuelle Regale im Erdgeschoss mit insgesamt 32 Palettenstellplätzen.

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    Kardex Mlog baut 42 Meter hohes Regallager für RHW Logistik

    News vom 13.03.2024 von Redaktion (allg.)

    Kardex Mlog hat für die RHW Logistik GmbH am Standort Krefeld auf einer Grundstücksfläche von 21.100 Quadratmetern ein neues Logistikzentrum mit einer Gebäudefläche von 9.850 Quadratmetern errichtet. Es umfasst ein 42 Meter hohes, vollautomatisches Hochregallager mit fünf Gassen sowie Fördertechnik. Im angedockten Logistikbereich befinden sich die Anbindung von Wareneingang, Depalettierung und Warenausgang, eine zusätzliche Stahlbühne von 1.200 Quadratmetern für die zukünftige Bearbeitung des Paketversandes, sowie zwei Mezzanine-Ebenen mit Büros und den Sozialbereichen auf insgesamt 1.250 Quadratmetern. Die verbaute PV-Anlage deckt einen Großteil des Energiebedarfes der Kardex-Fördertechnik und sorgt darüber hinaus im Logistikbereich über eine Fußbodenheizung für die richtige Klimatisierung.

    Waschmaschinen, Wäschetrockner, Geschirrspüler, Herde und Backöfen sowie weitere kundenspezifische Artikel: Im neuen Logistikzentrum der RHW Logistik GmbH lagern jetzt auf minimaler Fläche rund 30.000 Paletten. Die Ware steht entweder stückweise als Einzelgerät auf dem Ladungsträger oder ist in Kartons gestapelt. Das dafür von Kardex Mlog gebaute Hochregallager hat eine Höhe von 42 Metern und überragt die übrigen Gebäudeteile bei weitem. Am selben Standort betreibt ein Unternehmen des Firmenverbundes auf 155.000 Quadratmetern bereits circa 70.000 Quadratmeter Logistikfläche. Das Areal dient dem Lagern und Versenden von weißer Ware an Großabnehmer und ist Standort eines renommierten Unternehmens der E-Comerce Branche.

    Leichte Entscheidung

    Der Montagebeginn für das im Dezember 2023 fertiggestellte neue Logistikzentrum erfolgte im Juni 2022. Das Projektmanagement einschließlich der technischen und terminlichen Koordination der Gewerke Regalstahlbau sowie Dach und Wand lag im Verantwortungsbereich von Kardex Mlog. „Die Entscheidung für Kardex Mlog fiel uns leicht, zumal ein Großteil der Technik aus eigener Produktion in Deutschland stammt und die Referenzliste für eine große Erfahrung spricht“, erklärt RHW-Projektleiter Martin Lentz, der mit dem Projektverlauf sehr zufrieden ist: „Kardex Mlog hat das Projekt pünktlich und mit großer Kompetenz fertiggestellt und dabei sehr flexibel auf unsere Änderungswünsche reagiert. Es hätte kaum besser laufen können.“

    Das Hochregallager ist etwa 106 Meter lang, 38 Meter breit und 42 Meter hoch. Zum Lieferumfang gehören fünf Regalbediengeräte (RBG) vom Typ „Kardex Mlog MSingle B 1000/41-ZT“ mit Gangausrüstung und Automatiksteuerung. Die Einsäulen-Regalbediengeräte sind mit Teleskopgabeln für ein zweifachtiefes Ein- und Auslagern ausgerüstet. Die Geräte mit einer Traglast von 1.000 Kilogramm wurden bereits im März 2023 über kleine Dachöffnungen per Kran in das Innere des Hochregallagers gehoben. Ohne Umlagerung sind pro RBG rund 30 Doppelspiele pro Stunde möglich. Eine Zwischenkreiskopplung sowie eine optimierte Steuerung der Fahr- und Hubwerke sorgt in Verbindung mit einem Rückspeisemodul für hohe Energieeinsparungen und einen nachhaltigen Betrieb der Anlage.

    Keine Wartezeiten beim Depalettieren

    Ebenfalls von Kardex Mlog stammt eine Paletten-Förderanlage mit rund 175 Antrieben und Automatiksteuerung, zwei Bodenaufgabeplätzen und einem Loop in der HRL-Vorzone. In den Materialfluss integriert wurden auch zwei Depalettierplätze mit Scherenhubtischen für ein ergonomisches Arbeiten. Durch die Anordnung der Arbeitsplätze ist es möglich, dass an den Depalettierplätzen nur eine Person eingesetzt wird und diese abwechselnd an einem der beiden Scherenhubtische arbeitet. Somit muss der betreffende Mitarbeiter nicht die für den Palettenwechsel erforderliche Zeit abwarten. Außerdem lieferte Kardex Mlog je zwei Schnelllauftore und vollautomatische Stretchanlagen. Die Schnelllauftore werden eingesetzt, um einen Luftaustausch zwischen dem HRL und der Halle und unbefugte Zutritte zum HRL zu verhindern. Das Kardex Control Center inklusive Anlagenvisualisierung Kardex MVisu sowie die Materialflusssteuerung und das Lagerverwaltungssystem runden das umfangreiche Paket ab.

    Bereitstellen in der Verladezone

    Die im Wareneingang erfassten Paletten werden zunächst mit Gabelstaplern auf eine automatische Förderstrecke aufgesetzt. Auf ihrem Weg ins Hochregallager werden sie gescannt, umwickelt, vermessen und bei Unregelmäßigkeiten automatisch auf eine NIO-Strecke (NIO = Nicht in Ordnung) ausgeschleust. Zwei automatische Stretcher sind sowohl elektromechanisch als auch softwaretechnisch in die Förderanlage und die Visualisierung eingebunden. Die Identifikation der Transporteinheiten erfolgt durch automatische Barcodeleser, die sich nahe der Fördertechnik befinden. Der Barcode wird hierfür an einer eindeutigen Stelle an der Ladung befestigt, so dass der Scanner die Daten an der vorbeifahrenden Palette lesen kann.

    An den Übergabeplätzen im HRL werden die Paletten von den RBG übernommen und zweifachtief eingelagert. Beim Auslagern werden die auf Paletten gestapelten Kartons bei Bedarf depalettiert und von dort zu den Abnahmeplätzen im Warenausgang befördert. Die angebrochenen Paletten fahren anschließend wieder in das Hochregallager. Vollpaletten werden direkt aus dem Hochregallager in den Warenausgang transportiert. Dort werden sie von Gabelstaplern übernommen, in der Verladezone bereitgestellt und auf die Lkw verladen.

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    Kardex und Addverb starten Partnerschaft im Bereich Intralogistik-Software

    News vom 01.02.2024 von Redaktion (allg.)

    Kardex hat eine strategische Partnerschaft mit Addverb im Bereich Intralogistik-Software vereinbart. Addverb ist ein globales Robotik- und Lagerautomatisierungsunternehmen mit Sitz in Indien. Die Kooperation vereint die Expertise von Kardex im Bereich kompakter Lagersysteme mit der Lagerverwaltungs-Technologie von Addverb.

    Die Lagerverwaltungslösung von Addverb basiert auf einer Microservice-Architektur und ist dadurch nahtlos skalierbar und extrem flexibel. Darüber hinaus verfügt sie über eine benutzerfreundliche Oberfläche, die das Implementieren und Verwalten vereinfacht. Durch seine Algorithmen zur Ressourcen- und Materialflussoptimierung sorgt das System von Addverb für optimierte Abläufe und verbesserte Produktivität. Die cloudbasierte Architektur gewährleistet zudem globalen Zugriff und Echtzeitdaten für eine optimale Entscheidungsfindung bei höchstmöglichen Sicherheitsstandards.

    Die Partnerschaft zwischen Kardex und Addverb ist ein bedeutender Schritt in Richtung Innovation und Fortschritt im Bereich der Lagerverwaltungstechnologie. Beide Unternehmen sind überzeugt, dass ihre gemeinsamen Bemühungen dazu beitragen werden, die Effizienz und Agilität von Unternehmen weltweit zu steigern.

    „Durch die Zusammenarbeit mit Addverb können wir unseren Kunden eine der modernsten Warehousemanagement-Lösungen für eine höchst effiziente Lagerhaltung anbieten. Die Kombination unserer Technologien wird neue Maßstäbe in der Integration von Logistiksystemen setzen“, betont Dr. Volker Jungbluth, Head of Corporate Technology bei Kardex.

    Die strategische Zusammenarbeit ermöglicht große Synergien zwischen beiden Unternehmen. „Gemeinsam mit Kardex werden wir in der Lage sein, unseren Kunden erstklassige Lösungen anzubieten, die ihre Lagerprozesse revolutionieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken werden,“ so Pieter Feenstra, CEO Adverb EMEA.

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    Sven Pitz leitet Geschäftsbereich Modernisierung bei Kardex Mlog

    News vom 22.01.2024 von Redaktion (allg.)

    Sven Pitz ist bei Kardex Mlog neuer Manager Sales New Business Refurbishment und leitet damit den Geschäftsbereich Modernisierung. Der staatlich geprüfte Elektrotechniker und IHK-Betriebswirt verfügt über 22 Jahre Berufserfahrung in der Intralogistik. In dieser Zeit umfasste sein Aufgabenbereich stets das Optimieren bestehender Anlagen. Zuletzt arbeitete der Modernisierungsexperte für die Körber Supply Chain Automation.

    Der 48-jährige gebürtige Heilbronner folgt auf Harald Bauer, der in den Ruhestand gewechselt ist. Kardex Mlog ist ein anerkannter Spezialist für das Modernisieren komplexer Automatikläger im laufenden Betrieb. Dabei spielt es keine Rolle, ob die ursprünglichen Anlagen von Kardex Mlog oder einem anderen Anbieter errichtet wurden. „Kardex Mlog genießt als Pionier auf diesem Gebiet einen hervorragenden Ruf. Auf dieser Basis möchte ich aufbauen und noch viele weitere Unternehmen von unserer Qualität und Zuverlässigkeit überzeugen“, so Pitz. Als Manager Sales New Business Refurbishment will er das Vertrauen der Kunden in die Leistungen von Kardex Mlog weiter verstärken und „auf den Punkt abgestimmte Lösungen“ konzipieren und umsetzen. „Es geht darum, die Anlagen unserer Kunden auch während der Umbau- und Modernisierungsphase möglichst ohne Unterbrechung produktiv arbeiten zu lassen,“ betont der begeisterte Bergsportfreund und Mountainbiker.

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    Winnie Ahrens leitet Bereich New Business bei Kardex Mlog

    News vom 18.01.2024 von Redaktion (allg.)

    Winnie Ahrens leitet seit Dezember den Bereich New Business bei Kardex Mlog. Die Diplom-Ingenieurin bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Intralogistik-Branche mit. Sie arbeitete für verschiedene Unternehmen in leitenden Positionen im Sales-Bereich. Zuletzt verantwortete sie den Vertrieb für die DACH-Region bei Dematic.

    Als Head of New Business will Winnie Ahrens die Geschäftsentwicklung von Kardex Mlog in zwei Stoßrichtungen vorantreiben. „Ich sehe unsere Wachstumschancen zum einen in der geografischen Expansion und zum anderen im strategischen Ausbau unserer Rolle als Generalunternehmer. Wir planen Kardex Mlog künftig noch stärker als Integrator für Intralogistikprojekte inklusive Automatisierungslösungen für Behälter und mobiler Roboter Technologie zu positionieren“.

    Die Kardex Holding ist Teilhaber des Technologie Start-ups Rocket Solution. Das Unternehmen entwickelt besonders nachhaltige Shuttle-Systeme der neuesten Generation. Sie erfüllen alle Leistungsanforderungen vom langsam laufenden Kleinteilelager bis hin zum hochdynamische Shuttle-Puffer. In Verbindung mit der neuartigen vierfachtiefen Lagerung bieten die Lösungen eine sehr hohe Raumökonomie.

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    Hochregallager: Kardex Mlog baut nachhaltig für Weleda

    News vom 13.10.2023 von Redaktion (allg.)

    Kardex Mlog hat für den neuen Logistik-Campus der Weleda AG im Gewerbegebiet Gügling in Schwäbisch Gmünd sechs automatische Regalbediengeräte für das Hochregallager und den Versandpuffer geliefert. Auch die zugehörige Fördertechnik zum Anbinden von Wareneingang, Kommissionierung, Versandpuffer und Warenausgang waren Teil des im September abgeschlossenen Auftrags. Zu den Besonderheiten des gemäß DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) in Platin vorzertifizierten Bauprojekts zählen die in gelb, grün, pink und blau lackierten Regalbediengeräte, die mit Energiespeichern ausgerüstet wurden.

    Beim Bau des neuen Logistikzentrums mit Hochregallager, Funktions- und Verwaltungsgebäude legt Weleda größten Wert auf Nachhaltigkeit. So besteht das Hochregal aus Holz, während die Wände und die Fassade teilweise aus regionalem Stampflehm gefertigt wurde. Der gesamte Lebenszyklus der Gebäude bis hin zur Entsorgung wurde in die Planung einbezogen. Die Energieversorgung der zukünftig einschichtig an fünf Werktagen betriebenen Anlage wird vollständig durch Erdwärme und Photovoltaik erfolgen. Das Vorzertifikat zum DGNB-Platin-Standard hat das Bauprojekt bereits erhalten. Es handelt sich bei dieser Auszeichnung um die höchste Bewertungsstufe der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen.

    Regalbediengeräte mit Energiespeicher

    Für das fünfgassige automatische Hochregallager mit 17.160 Palettenstellplätzen lieferte Kardex Mlog fünf Regalbediengeräte (RBG) vom Typ „Kardex MSingle B – 1200/29-ZT“ mit Energiespeichern von SEW. „Wir haben uns aus mehreren Gründen für Kardex Mlog entschieden. Zum einen ist es für uns die nachhaltigste Lösung, mit einem Lieferanten zu kooperieren, der mit hoher Fertigungstiefe hier in Süddeutschland produziert. Zum anderen verfügt Kardex Mlog genau wie Weleda über mehr als 100 Jahre Erfahrung – das schafft Vertrauen“, erklärt Projektleiterin Daniela Trah.

    Die vier äußeren RBG wurden von Kardex Mlog auf Kundenwunsch in den Farben Gelb, Blau, Pink und Grün lackiert. Die genau definierten Farbtöne stehen bei Weleda für die natürlichen Duftnoten Energy, Relax, Love und Harmony. Das zweifachtiefe Ein- und Auslagern im angeschlossenen Pufferlager übernimmt ein weiteres RBG vom Typ „Kardex MTwin A – 1200/18-ZT“.

    Fördertechnik und Anlagenvisualisierung

    Die von Kardex Mlog gelieferte Fördertechnik verbindet die Bereiche Wareneingang, Kommissionierung, Versandpuffer und Warenausgang und umfasst 308 Antriebe. Zum Lieferumfang zählen, Stetigförderer, Rollen- und Kettenförderer, Vertikalumsetzer sowie Dreh- und Hubtische. 13 automatische Barcodeleser nahe der Fördertechnik übernehmen das Identifizieren der Transporteinheiten. Auf jeder Palette sind hierfür zwei Barcodes angebracht. Spezielle Palettenprüfplätze übernehmen die automatische Konturen- und Überlastkontrolle. Die ebenfalls von Kardex Mlog realisierte Anlagenvisualisierung „Kardex MVisu“ umfasst nicht nur die Palettenfördertechnik, sondern auch die von AM Logistic Solutions zugelieferte Behälterfördertechnik. Mit „Kardex MVisu“ lassen sich automatische Förderanlagen und Regalbediengeräte sowie deren Betriebszustände grafisch darstellen. Die Visualisierung ermöglicht den interaktiven Umgang mit dem Materialflusssystem. Abgitterungen, Überstiege, Brandschutztore, Schnelllauftore, Schranken und Leerpalettenmagazine runden den Lieferumfang von Kardex Mlog ab.

    Vielseitig einsetzbarer Logistik-Campus

    Der neue Logistik-Campus von Weleda soll vielseitig eingesetzt werden. Er dient unter anderem für das Lagern, Kommissionieren und das weltweite Versenden von Fertigwaren, Halbfertigfabrikaten sowie von Hilfs- und Rohstoffen für die Produktbereiche Naturkosmetik und Arzneimittel. Auch Werbemittelsendungen und Aktionen sollen über das neue Logistikzentrum erfolgen.

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    Lagerautomatisierung: Kardex Mlog baut für Reuter.de

    News vom 02.08.2023 von Redaktion (allg.)

    Das Mönchengladbacher Familienunternehmen Reuter.de, einer der größten Fach- und Onlinehändler für Bad und Leuchten, hat Kardex Mlog am Standort Mönchengladbach-Rheindahlen mit dem Bau eines zwölfgassigen automatischen Hochregallagers (HRL) mit über 17.000 Palettenstellplätzen sowie der Fördertechnik zum Anbinden von Warenein- und -ausgang auf zwei Ebenen beauftragt. Die hochmoderne Anlage wird ab November 2023 in zwei Ausbaustufen errichtet und soll später durch Fahrerlose Transportsysteme (AGVs) von Safelog, einem Technologie-Partner von Kardex Mlog, ergänzt werden.

    Zum Lieferumfang zählen unter anderem zwölf Regalbediengeräte (RBG) vom Typ „Kardex MSingle A“. Die zwölf Meter hohen Maschinen ermöglichen jeweils 36 Doppelspiele pro Stunde. Regal- und Bühnensprinkler sowie ein Materialflussrechner (MFR) mit Stellplatzverwaltung komplettieren das Projekt. Die Lagerorganisation wird über das bauseitige ERP-System erfolgen.

    In der ersten Ausbaustufe des Projekts wird Kardex Mlog sieben Regalgassen mit den zugehörigen Auslagerstichbahnen und die Fördertechnik für den Wareneingangsbereich im Erdgeschoss sowie auf der Bühne fertigstellen. Die Inbetriebnahme ist für Juli 2024 geplant. Bis Dezember 2024 soll auch die zweite Ausbaustufe mit den übrigen fünf Regalgassen in den Produktiv-Modus gehen. Vorgesehen ist ein Dreischichtbetrieb von Sonntag 22 Uhr bis Samstag 22 Uhr.

    Wareneingangspaletten werden im Hostsystem vereinnahmt, mit Barcode-Etiketten versehen und dem „Kardex Control Center“ (KCC) avisiert. Nach dem Absetzen der Paletten auf einem der beiden Aufgabeplätze erfolgt automatisch der Abtransport. Die Ladeeinheit durchfährt daraufhin eine Profilkontrolle zum Prüfen von Gewicht, Ausmaßen und Gabelfreiraum. Gleichzeitig wird der Barcode erfasst.

    Systemkonforme Ladeeinheiten werden bevorzugt automatisch über die beiden Vertikalumsetzer auf die Einlagerungs-Ebene transportiert und über Stetigförderer gleichmäßig auf die Einlagerstichbahnen der Gassen verteilt. Nach Abschluss der Einlagerung sendet das KCC eine Meldung an das Hostsystem, um die Transportaufträge in beiden Systemen abschließen zu können.

    Zunächst erfolgt die Paletten-Übergabe an die Einlagerstichbahnen durch Gabelstapler, die später jedoch durch fahrerlose Transportsysteme (AGVs) von Safelog ersetzt werden. Gleiches gilt für die Auslagerung: In der ersten Betriebsphase sollen die Paletten via RBG und Kettenförderer über eine Auslagerstrecke an Gabelstapler übergeben werden. Auch hier werden mittelfristig AGVs zum Einsatz kommen und für eine durchgehende Automatisierung sorgen. „Das vorgesehene Konzept für den Betrieb des Hochregallagers von Reuter.de repräsentiert die Zukunft der Intralogistik. Extrem hohe Leistung verbindet sich hier mit großer Flexibilität in der Versorgung der Arbeitsplätze“, erklärt Dirk Möller, Director New Business Projects.

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    Kardex Mlog: Schnellere Logistik für Apetito

    News vom 24.04.2023 von Redaktion (allg.)

    Der Verpflegungsspezialist Apetito hat Kardex Mlog mit dem Umbau des zentralen Tiefkühllagers am deutschen Produktions- und Logistikstandort in Rheine beauftragt. Durch den Umbau sollen manuelle Prozesse zunehmend automatisiert und der Materialfluss im Tiefkühllager optimiert werden. Die umfassenden Maßnahmen an der Fördertechnik mit 170 neuen Antrieben und fünf neuen Vertikalumsetzern inklusive Automatiksteuerung und Visualisierung im laufenden Betrieb wurden in vier Teilprojekte gegliedert. Teil des Auftrags sind auch diverse Veränderungen am benachbarten TK07, das über eine automatische Fördertechnik an das TK05 angeschlossen wurde. Mittlerweile wurden drei der vier Teilprojekte erfolgreich umgesetzt, was sich in einer deutlich höheren Materialverfügbarkeit bemerkbar macht.

    Innerhalb der Fertigung und der Logistik von Apetito am Standort Rheine hat das TK05 als Knotenpunkt eine zentrale Bedeutung. Seit 30 Jahren ver- und entsorgt das Tiefkühllager die benachbarte Fertigung sowie das IQF-Center. IQF steht für „Individually Quick Freezing“, eine Technik zum Schockfrosten von Lebensmitteln. Sämtliche Materialflüsse in Richtung Fertigung und zum Versand der Menüs gehen durch das TK 05. „Für uns war es extrem wichtig, dass Kardex Mlog alle Umbaumaßnahmen mit höchster Präzision im laufenden Betrieb durchgeführt hat“, bekräftigt Thorsten Bischof, Abteilungsleiter Materialwirtschaft bei der Apetito AG. „Die Projektverantwortlichen machen wirklich einen super Job - das sieht man auch daran, dass die Arbeiten im laufenden Betrieb so gut voranschreiten und die Timings eingehalten werden", so Bischof weiter.

    Im Rahmen der Teilprojekte wurden im TK05 insgesamt 170 neue Antriebe und fünf neue Vertikalumsetzer installiert. Die neuen Elemente wurden in unterschiedlichen Ebenen an die vorhandene Fördertechnik angeschlossen. So konnte ein redundanter Materialfluss realisiert werden. Die Fördertechnik wurde mit einer neuen, modernen Automatiksteuerung in Betrieb genommen. Ebenso wurde eine neue Anlagenvisualisierung realisiert, in die alle weiteren Maßnahmen integriert werden konnten.

    Die Arbeiten erfolgten weitgehend im laufenden Betrieb. Für umfangreichere Projektabschnitte wie die Installation und die Inbetriebnahme von Vertikalumsetzern wurden betriebsfreie Zeiten genutzt, sodass die Produktion über den gesamten Zeitraum der Arbeiten uneingeschränkt fortlaufen kann.

    Ein wichtiger Teilaspekt des Projekts der neu geschaffene Materialfluss zwischen Tiefkühllager 07 (TK07) und TK05. Hierfür wurde die vorhandene Fördertechnik angepasst und ein neuer Anschlusspunkt geschaffen. Durch einen neuen Wand-Durchbruch inklusive eines neuen Brandschutztores und einem Kältetor wurde eine neue Förderstrecke geschaffen. Nach Abschluss aller Umbauarbeiten im März 2023 können damit zwischen TK07 und TK05 in beiden Richtungen Paletten befördert werden.

    Die beiden Tiefkühl-Spezialisten apetito und Kardex Mlog sind bereits durch zahlreiche Projekte verbunden, die zu immer neuen Meilensteinen in der Tiefkühllogistik geführt haben. Unter anderem konnte apetito am Standort Rheine 2017 mit dem Lager TK08 eines der höchsten und größten Tiefkühlläger Deutschlands in Betrieb nehmen – errichtet durch den Generalunternehmer Kardex Mlog.

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    Retrofit: Reyher modernisiert mit Kardex Mlog

    News vom 09.11.2022 von Redaktion (allg.)

    Das auf Verbindungselemente und Befestigungstechnik spezialisierte Handelsunternehmen Reyher hat Kardex Mlog mit der Modernisierung eines Hochregallagers (HRL) in Hamburg-Altona beauftragt. Bis Oktober 2022 sollen fünf ältere Regalbediengeräte (RBG) im laufenden Betrieb schrittweise durch moderne RBGs vom Typ „Kardex MSingle B“ ausgetauscht werden. Im Zuge des Umbaus wird auch die Gassenausrüstung erneuert und ein neues Kamerasystem für die Fachfeinpositionierung installiert. Während des gesamten Projekts garantiert Kardex Mlog die hohe Verfügbarkeit des Hochregallagers.

    Die ersten drei Regalbediengeräte wurden bereits im Mai, Juni und August dieses Jahres ausgetauscht. Die zwei übrigen Geräte standen in den Monaten September und Oktober im Plan. Das Aus- und Einheben der fünf RBGs erfolgt über eine Dachluke des entsprechenden Hochregallagers. Der jeweilige Umbauzeitraum ist knapp bemessen und erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Kunde, Montage und Inbetriebnahme.

    Für das Abschalten und Demontieren eines alten RBGs und den Einbau eines modernen „Kardex MSingle B“ inklusive Inbetriebnahme und dem Austausch von Fahrschiene und Schleifleitung benötigen die Modernisierungs-Experten von Kardex Mlog zwölf Tage. Die Inbetriebnahme kann jeweils nur am Wochenende erfolgen. Direkt nach der Montage steht bereits eine hohe Durchsatzleistung zur Verfügung. Die neuen RBGs verfügen über zwei Lastaufnahmemittel und ermöglichen das einfachtiefe Ein- und Auslagern. Die Geräte sind 34,5 Meter hoch und stammen aus der Produktion von Kardex Mlog am Standort Neuenstadt am Kocher.

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    Kardex Mlog: Ein Pionier wird 100

    News vom 14.09.2022 von Redaktion (allg.)

    Am 23. September 2022 feiert Kardex Mlog mit Sitz in Neuenstadt am Kocher seinen 100. Geburtstag. Für dieses seltene Jubiläum sind alle derzeitigen und viele ehemalige Mitarbeitende eingeladen worden, um gemeinsam die langjährige Erfolgsgeschichte Revue passieren zu lassen. Im Tagungs- und Seminarzentrum Küffnerhof in Langenbrettach-Neudeck erwartet die rund 400 Gäste ein vielseitiges Rahmenprogramm.

    „Bei Kardex Mlog beschäftigen wir uns normalerweise mit gegenwärtigen Kundenherausforderungen und zukunftsgerichteten Lösungen. Zum 100. Firmenjubiläum erlauben wir uns einen Blick auf die Vergangenheit. Wir sehen dort die Geschichte der Intralogistik, die wir von Anfang an mitgestaltet und durch viele Ideen, Entwicklungen und Patente bis heute geprägt haben“, erklärt Hans-Jürgen Heitzer, Head of Division Kardex Mlog.

    Wie die Geschichte begann

    Die Geschichte beginnt im Jahr 1922 mit Gründung des Stahlbauunternehmens Erwin Mehne. Konzentrierte man sich anfangs noch auf den Bau von Stahlkonstruktionen, Brücken, Behältern, Gebäuden und Hallen, so wurden in den 60er Jahren Abteilungen für Kranbau, Maschinenbau und Fördertechnik gegründet. 1966 folgte der Erstauftrag über 5 Kommissioniergeräte für das zentrale Ersatzteillager der damaligen Fiat Automobil AG in Heilbronn. Bereits 1968 entstand das erste automatische Hochregallager (HRL) in Silobauweise mit einer Höhe von 25,8 Metern – ein technologischer Meilenstein mit einem selbst entwickelten schienen- und bodengeführten Regalbediengerät (RBG). Die Lösung arbeitete wesentlich präziser als die bis dahin üblichen oben geführten RBGs.

    Die 70er Jahre

    In den 70er Jahren machte sich Erwin Mehne einen Namen als Generalunternehmer und es wurden einige weitere Hochregalläger gebaut. 1970 wurde das erste RBG für den Einsatz in einem Tiefkühllager konzipiert und gebaut. 1972 ging beim Nudelproduzenten Birkel die erste Anlage mit einer selbst entwickelten, verdrahteten, Automatiksteuerung in Betrieb. Als Highlight dieser Epoche gilt das 1974 realisierte automatische HRL mit Fördertechnik und Kommissionierbereich aus eigener Entwicklung und Fertigung für die Vereinigten Papierfabriken in Feuchtwangen. Im selben Jahr baute Erwin Mehne in Berlin ein HRL mit fördertechnischer Anbindung an die viergeschossige Produktionsstätte von Gillette-Deutschland.

    Die 80er Jahre

    Die 80er Jahre waren geprägt, durch den Einzug der Speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS), die bei Erwin Mehne erstmals 1981 in einem vollautomatischen HRL für Daimler zum Einsatz kam. Ein Jahr zuvor hatte man bereits seine Kompetenz im Bereich der automatischen Kleinteilelager unter Beweis gestellt. Für Porsche errichtete das Unternehmen eine komplett rechnergesteuerte Anlage mit dem legendären Kleinteile-RBG „Mekomat“.

    1989 erfolgte der Zusammenschluss mit der 1974 gegründeten MAN Lager- und Systemtechnik sowie der Firma Wolffkran. Als Tochter der MAN GHH mit Sitz in Oberhausen wurde die Firmierung in MAN GHH Logistics GmbH geändert. Bis dahin waren bereits 60 Hochregallager und 630 Regalbediengeräte gebaut worden. 1997 wurde aus MAN GGH Logistics die Firma MAN Logistics GmbH, die sich zu einem der führenden Anbieter für förder- und materialflusstechnischer Komponenten, Systeme und Komplettlösungen entwickelte.

    Der Name Mlog Logistics entstand im Jahr 2005 im Rahmen eines Management-Buy-Outs. Die 2007 eröffnete Niederlassung Nord in Bad Salzuflen (später der Umzug nach Herford) und das im selben Jahr ins Leben gerufene Service-Center Rhein-Ruhr in Oberhausen bildeten die Basis für weitere Expansion und Kundennähe. Sitz der MLOG wurde im Jahre 2009 Neuenstadt am Kocher.

    Übernahme durch die Kardex Group

    Mit Übernahme der Mlog Logistics durch die Kardex Group im Jahr 2010 eröffneten sich für den Intralogistik-Pionier völlig neue Perspektiven. Unter dem Dach der weltweit agierenden Konzernmutter konnten neue Märkte erschlossen und weitere Investitionen im Stammgebiet getätigt werden. Auch die Internationalisierung kam in großen Schritten voran, was 2021 zur Gründung eines polnischen Standorts in Zoppot führte. Zudem stärkte Kardex Mlog seine Position als Anbieter von Gesamtsystemen aus Hard- und Software. Das selbst entwickelte Warehousemanagementsystem Kardex Control Center wurde um neue Module erweitert und deckt inzwischen sämtliche Funktionsbereiche vom Materialflussrechner bis hin zur Anlagenvisualisierung ab.

    Auch auf der Hardware-Seite blieb Kardex Mlog seinem Ruf als Innovationsführer treu: So präsentierte das Unternehmen im Jahr 2010 das Kleinteile-RBG „Kardex MDynamic“. 2014 kam das kabellose Palettenshuttle „Kardex MMove“ und das Lastaufnahmemittel „Kardex MSpacer“ auf den Markt. Mit der inzwischen patentierten Gabel für Regalbediengeräte wird bei der zweifach tiefen Lagerung auch die zweite Reihe in voller Höhe genutzt. Dadurch entsteht bei einem 20 Meter hohen Lager ein Platzgewinn von über 1.800 Millimetern pro Gasse. 2017 baute Kardex Mlog in Wronki das mit einer Höhe von 45,3 Metern bisher höchste HRL der Firmengeschichte für den polnischen Hersteller von Haushaltsgeräten Amica.

    Breites Programm an Systemen für die Intralogistik

    Kardex Mlog bietet inzwischen ein breites Programm an Systemen für die Intralogistik. Neben individuell geplanten Hochregallagern mit RBGs bis zu einer Bauhöhe von 45 Metern gehören auch Regalfahrzeuge, Fördertechnikmodule und schlüsselfertige, modular einsetzbare und skalierbare Systemlösungen aus eigener Produktion zum Portfolio. Das Modernisieren von Bestandsanlagen – auch fremder Anbieter – hat sich als wichtiges und schnell wachsendes Geschäftsfeld etabliert. Ein flexibler Rundum-Service vom Ersatzteilemanagement bis hin zum 24-Stunden-Service vor Ort und die komplette technische Betreuung runden das Leistungsspektrum ab.

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    Kardex macht Intralogistik begreifbar

    News vom 12.05.2022 von Redaktion (allg.)

    In diesem Jahr können Messebesucher auf der Logimat das gesamte modulare Lösungsportfolio von Kardex digital, interaktiv und in 3D erleben. Mit der Kardex-App erhalten sie einen Augmented-Reality-Einblick in die Funktionalitäten automatisierter Lagersysteme, während sie über den digitalen Messestand das Besuchs­erlebnis interaktiv gestalten können. Auch der digitale Aha-Effekt am Messestand kommt nicht zu kurz, wenn Besucher in der Virtual-Reality-Area in hocheffiziente Materialfluss-Systeme eintauchen.

    Ein besonderes Highlight bilden in diesem Jahr Interviews mit Experten aus der Intralogistik, die zweimal täglich am Kardex-Messe­stand stattfinden. Bei den von der TV-Moderatorin Claudia Kleinert geführten Gesprächen greifen Kardex-Experten spannende aktuelle Themen auf und berichten von den Trends im Lager. Dabei spricht Hans-Jürgen Heitzer, Head of Division Kardex Mlog, über die wachsende Bedeutung der Klimaneutralität, die auch in der Intralogistik immer wichtiger wird. Besucher erfahren hier, wie der Weg zum energieoptimierten Lager gelingt. Benno Reichmuth, Kardex Global Head of New Business, thematisiert die stufenweise Automatisierung von Order-Fulfillment-Anwendungen, die angesichts wachsender Anforderungen an die Lagerlogistik für Unternehmen immer wichtiger wird. Über die vielfältigen Möglichkeiten vernetzter Anwendungen wird Andreas Rupp, Head of Life Cycle Service Kardex Mlog, berichten. Er erklärt, was sich hinter „Kardex Connect“, der Plattform für digitale Service­lösungen der Kardex-Familie, verbirgt. Zudem unterhält sich Dr. Volker Jungbluth, Head of Technology Kardex Remstar, über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der boomenden Roboteranwendungen in der Intralogistik, während Daniel Hauser, Managing Director Kardex AS Solutions AG, den besonderen Mehrwert, den eine maßgeschneiderte Autostore-Lösung von Kardex im Lager schafft, präsentiert.

    Kardex lädt alle Besucher herzlich ein, an den Gesprächen und anschließenden Diskussionen teilzunehmen.
    Hier erfahren Sie mehr zum Messeauftritt: https://hubs.li/Q019t9vz0.

    Kontakt über: https://www.kardex.com/en/company/get-in-touch?hsLang=en&_ga=2.138705073.381162461.1653472069-1279861419.1653471998

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    Kardex Mlog baut weiteres Hochregallager für Eisbär Eis

    News vom 05.04.2022 von Redaktion (allg.)

    Die auf Eiskremprodukte für Handelsunternehmen spezialisierte Firma Eisbär Eis hat Kardex Mlog mit dem Bau eines dritten automatischen Hochregallagers und dessen fördertechnische Anbindung an die neue Produktionsanlage am Standort Apensen beauftragt. Außerdem werden im Rahmen des Projekts vorhandene Teilbereiche der Fördertechnik saniert und die gesamte Visualisierungssoftware erneuert.

    Der Auftrag ist die Fortsetzung einer langjährigen Partnerschaft. Auch die beiden vorhandenen Hochregallager für Tiefkühlprodukte in Apensen mit insgesamt 12.500 Palettenstellplätzen wurden 2009 und 2011 von Kardex Mlog errichtet. Mit der erneuten Investition bereitet sich Eisbär Eis auf künftiges Wachstum vor. Die Montagearbeiten sollen im Herbst beginnen und erfolgen zum Teil im laufenden Betrieb. Der Beginn der Nutzung ist für Mai 2023 terminiert.

    Das neue zweigassige Hochregallager dient der Bevorratung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen (RHB) und wird in das bestehende logistische Gesamtkonzept integriert. Zwei Regalbediengeräte (RBG) vom Typ „Kardex MSingle B-1250/31 ZT“ sorgen für 56 Ein- oder Auslagerungen pro Stunde. Das 32 Meter hohe Lager bietet auf zwölf Regalebenen zwei Temperaturzonen und verfügt bei doppelttiefer Lagerung über rund 4.700 Stellplätze. Die Versorgung der unterschiedlichen Produktionsbereiche wird über Fördertechnikstrecken erfolgen, die ebenfalls von Kardex Mlog geplant und gebaut werden.

    Das Hochregallager und die umfangreiche Fördertechnik mit 140 Antrieben, drei Vertikalumsetzern und einem Verschiebewagen hat Kardex Mlog in enger Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Günter Truszkiewitz vom Planungsbüro Prolocon konzipiert, der die Ausschreibung verantwortet hatte.

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    Bike24 stattet neues Logistikzentrum in Barcelona mit Autostore-Lösung von Kardex aus

    News vom 01.02.2022 von Redaktion (allg.)

    Um das rasant wachsende Bestellvolumen zu bewältigen und gleichzeitig möglichst kurze Lieferzeiten garantieren zu können, müssen Onlinehändler in der Logistik neue Wege gehen. Die Bike24 GmbH setzt bereits seit 2017 auf das vollautomatische Lager- und Kommissioniersystem Autostore, das bereits die Auftragsabwicklung am Hauptsitz in Dresden optimiert hat. Für sein neu erbautes Logistikzentrum in Barcelona investiert der Onlinehändler nun erneut in die roboterbasierte Lagertechnologie. Die Lösung soll im vierten Quartal 2022 in Betrieb genommen werden und die bisher größte Autostore-Anlage Spaniens sein.

    Bike24 ist ein europaweit führender Onlinehändler für Produkte rund ums Fahrrad. Das im Jahr 2002 gegründete Unternehmen wickelt heute mit rund 450 Mitarbeitern Kundenbestellungen aus mehr als 80 Ländern ab. Pro Jahr werden weltweit rund 1.500.000 (2020) Pakete versandt – Tendenz steigend. Mit dem Ziel, mehr Waren auf weniger Fläche zu lagern und somit die Notwendigkeit eines Umzugs zu vermeiden, hat sich der Onlinehändler bereits im Jahr 2017 für die Installation eines platzsparenden Autostore-Lagersystems am Hauptsitz in Dresden entschieden. Durch die Umstellung auf Autostore ist es Bike24 gelungen, die benötigte Lagerfläche um die Hälfte zu reduzieren.

    Ein System, das mitwachsen kann

    Um mit seinem jährlich zweistelligen Wachstumsziel Schritt zu halten und seine Kundinnen und Kunden in ganz Europa noch schneller beliefern zu können, investiert Bike24 nun für sein neues Logistikzentrum in Lliçà d'Amount, Barcelona in eine weitere Autostore-Anlage mit angrenzender Versandfördertechnik, die von dem Intralogistik-Experten Kardex realisiert wird.

    Die flexible Autostore-Lösung als Herzstück des Logistikzentrums bietet in der ersten Ausbaustufe auf einer Grundfläche von 2.112 Quadratmetern Platz für 90.000 Behälter. Für das Handling der Behälter werden 50 Roboter vom Typ „Red Line“ eingesetzt, die sich auf den Fahrschienen des Grids bewegen und Behälter umsortieren und transportieren. Zehn ergonomische Autostore-Arbeitsplätze vom Typ „Carousel-Port“ werden für die Kommissionierung und Einlagerung von Waren verwendet und können auf Knopfdruck umgeschaltet werden. Welche Ports zu welchem Zeitpunkt für welche Anwendung verwendet werden, kann BIKE24 somit auf die Prozesse abstimmen. Sollte die Leistungsanforderung steigen, so kann dies durch die bedarfsgerechte Einbringung weiterer Roboter und Ports schnell und einfach abgedeckt werden.

    Ware zur Person statt Person zur Ware

    Der Logistikstandort Barcelona mit zwei Hallen à 5.000 Quadratmetern wird in Zukunft sowohl von Dresden als auch von den Lieferanten direkt beliefert. Die dort eingetakteten Aufträge werden von intelligenten Autostore-Robotern bearbeitet, an den Ports bereitgestellt und dort auftragsbezogen in die Versandkartons kommissioniert, etikettiert sowie verschlossen. Die Versandkartons werden anschließend mittels Fördertechnik direkt von den Ports zum Shipping transportiert. 90 Prozent der Artikel von Bike24 sind klein genug, um in den Autostore-Behältern (Innenmaß 603 x 403 x 312 mm) gelagert zu werden. Die restlichen Artikel werden entweder im manuellen Fachbodenlager, im Palettenlager oder im flexiblen Blocklager untergebracht. Aufträge, die noch aus den manuellen Lagerbereichen komplettiert werden müssen, werden auf Kommissionierwagen gesammelt und anschließend im wegeoptimierten Multiorder-Pickverfahren vervollständigt. Dadurch gelangen Aufträge stets gebündelt an die Verpackungsplätze, sodass Auftragspositionen schnell und effektiv konsolidiert werden können. Im Shipping-Bereich werden alle Kundenorders nach Carrier und Region sortiert und verladen.

    Mit AutoStore und Kardex die Nachhaltigkeitsziele übertreffen

    Das Thema Nachhaltigkeit hat für Bike24 einen zentralen Stellenwert. Der Onlinehändler ist seit 2020 klimaneutral und bietet seinen Kunden unabhängig vom Paketdienstleister einen klimafreundlichen Versand. Weiterhin fördert Bike24 mit seinem Geschäftsmodell die häufigere Nutzung des Fahrrads und damit die grüne Mobilität.

    Mit der Entscheidung für Autostore als zentrales Herzstück der Logistik ist Bike24 einen weiteren wichtigen Schritt gegangen, um die Nachhaltigkeit im Unternehmen zu stärken. Verglichen mit klassischen automatischen Lagersystemen benötigt Autostore nur einen Bruchteil der Energie. Zehn Autostore-Roboter konsumieren nicht mehr Energie als ein handelsüblicher Staubsauger und immer dann, wenn Roboter einen Behälter absenken oder die Geschwindigkeit verringern, wird Strom an die Batterien zurückgeführt. Das kompakte Design von Autostore benötigt außerdem keine Gänge, wodurch sich die Flächen, die beleuchtet werden müssen, zusätzlich erheblich reduzieren. Damit hilft die Autostore-Technologie Unternehmen dabei, ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und gleichzeitig erhebliche Produktivitätssteigerungen zu erzielen.

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    Kardex Mlog mit eigener Niederlassung in Polen

    News vom 06.01.2022 von Redaktion (allg.)

    Mit Wirkung zum 1. Dezember ist Kardex Mlog mit einer eigenen Niederlassung in Polen vertreten und legt damit die Basis für weiteres Wachstum in diesem wichtigen Zukunftsmarkt. Der Geschäftsbereich der Kardex Group wird unter dem Dach der Kardex Polska die komplette Dienstleistungskette von Beratung, Vertrieb und Projektierung bis hin zur Projektleitung, SPS-Programmierung, Inbetriebnahme und Wartung anbieten.

    Der Anbieter von integrierten Materialflusssystemen und Hochregallagern betreibt den neuen Standort in Zoppot gemeinsam mit den Kardex Geschäftsbereichen Remstar und Autostore. Damit ist die Kardex Group erstmals mit dem kompletten Lösungs-Portfolio an einem Standort vertreten. Dadurch ergeben sich deutliche Synergien, von denen nicht zuletzt auch die Kunden profitieren. Zoppot ist eine nordpolnische Stadt an der Ostsee, die gemeinsam mit den Nachbarstädten Gdingen und Danzig den Ballungsraum Dreistadt bildet.

    Kardex Polska steht unter der Leitung von Managing Director Hans Boinski (Bild). Er bringt 28 Jahre Erfahrung im Bereich der Transport- und Lagerlogistik mit, davon 23 Jahre in verschiedenen Management Positionen. Im Laufe seiner Karriere hat Boinski für diverse deutsche und polnische Unternehmen der Logistikbranche gearbeitet.

     „Polen ist für Kardex Mlog ein wichtiger Zukunftsmarkt, in dem pro Jahr einige neue Hochregallager entstehen“, erklärt Bartosz Jankowski, der in Zoppot als Sales Manager und Projektplaner arbeitet. Hinzu komme, dass die Nachfrage vor allem aus den Branchen Pharma, Food & Beverage, und hier besonders aus dem Molkereisektor komme. „Genau in diesen Branchen sind wir stark vertreten und verfügen über zahlreiche Referenzen“, betont Jankowski.

    Zu den Alleinstellungsmerkmalen von Kardex Mlog gehört, dass in Polen neben dem Bau von Neuanlagen auch Modernisierungen und Erweiterungen von Bestandsanlagen im laufenden Betrieb übernommen werden. Dabei können die Bestandsanlagen auch von anderen Anbietern stammen. Zudem gilt Kardex Mlog als engagierter Entwicklungspartner individueller Lösungs-Konzepte außerhalb normierter Paletten-Maße.

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    Kardex Mlog liefert für Nagel-Group

    News vom 13.12.2021 von Redaktion (allg.)

    Die auf Lebensmittellogistik spezialisierte Nagel-Group hat Kardex Mlog mit der fördertechnischen Anbindung einer neuen Lagerhalle am Standort Buxheim an das bereits bestehende Hochregallager und die vorhandene Fördertechnik beauftragt. Ziel ist der vollautomatisierte Palettentransport zwischen der neuen Halle und dem Hochregallager. Die Montage der Lösung begann am 10. Januar 2022 und soll bis April 2022 abgeschlossen sein.

    Der Auftrag umfasst die mechanische, elektrische und steuerungstechnische Anbindung an die bestehende Förderanlage beziehungsweise an das daran angeschlossene Hochregallager. Im Zuge der Investition wird Kardex Mlog in Buxheim rund 80 Fördertechnikantriebe, eine etwa 140 qm große Stahlbaubühne sowie einen Vertikalumsetzer mit zwei Palettenstellplätzen montieren. Hinzu kommen eine speicherprogrammierbare Steuerung vom Typ S7-1500 und jeweils ein Brandschutz- und Maschinenschutztor.

    Zu den Herausforderungen des Projekts gehört der Bau der Stahlbaubühne, mit der die neue und die bestehende Halle miteinander verbunden werden. „Ein Teil der Bühne wird naturgemäß durch die Bestandshalle verlaufen, deren Betrieb durch die Montage nicht beeinträchtigt werden darf“, betont Projektleiter Lars Wagner. Sämtliche Arbeiten erfolgen im laufenden Betrieb. Kardex Mlog gehört seit 2010 zu den Lieferanten der Nagel-Group, einem der größten Food-Logistiker Europas. Zu den bisherigen gemeinsamen Projekten zählt zum Beispiel der Bau eines Hochregallagers am Standort Reichenbach.

    Die Nagel-Group ist ein europaweit tätiges Familienunternehmen, das sich auf Lebensmittellogistik spezialisiert hat. Die Gruppe beschäftigt mehr als 12.000 Mitarbeiter an über 130 europäischen Standorten. Täglich transportiert sie europaweit rund 100.000 Lebensmittelsendungen aller Größen und Temperaturklassen. Damit ist das einzigartige Netzwerk führend in Deutschland und der führende Anbieter von temperaturgeführten Logistikdienstleistungen in Europa.

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    Kardex Mlog baut Hochregallager für „Weiße Ware“

    News vom 18.11.2021 von Redaktion (allg.)

    Die RHW Logistik GmbH mit Sitz in Kaarst errichtet im Hafen von Krefeld ein neues automatisiertes Logistikzentrum mit Lager- und Versandkapazitäten für elektrische Haushaltsgeräte. Mit der Lieferung der Logistikgewerke hat die RHW Logistik den Intralogistik-Spezialisten Kardex Mlog beauftragt.

    Herzstück der rund 10.000 Quadratmeter großen Anlage bildet ein fünfgassiges Hochregallager, das bei einer Gesamthöhe von 41 Metern rund 30.000 Palettenstellplätze für Artikel aus dem Bereich der „Weißen Ware“ bieten wird. In dem hochmodernen Logistikzentrum werden sowohl Paletten als auch Kartons in verschiedenen Formaten über Fördertechnik transportiert. Das flexible Konzept der Lager- und Materialflusslösung ermöglicht eine vielseitige Nutzung und bietet der RHW Logistik mit diversen Optionen für spätere Anpassungen eine hohe Investitionssicherheit. Die Prozesse zwischen Kommissionieren, Packen und der Versandbereitstellung werden durch die Lagerverwaltungssoftware „Mlog Control Center“ (MCC) gesteuert und visualisiert. Dabei können die Güter bei der Auftragszusammenstellung sowohl aus automatisierten als auch aus manuellen Bereichen stammen.

    Der Montagebeginn ist vorgesehen für Juni 2022 und die Fertigstellung im darauffolgenden Dezember. Das Projektmanagement einschließlich der technischen und terminlichen Koordination der Gewerke Regalstahlbau sowie Dach und Wand liegt im Verantwortungsbereich von Kardex Mlog. „Die Entscheidung für Kardex Mlog fiel uns leicht, zumal ein Großteil der Technik aus eigener Produktion in Deutschland stammt und die Referenzliste für eine große Erfahrung spricht“, erklärt RHW-Projektleiter Martin Lentz.

    Zum Lieferumfang gehören fünf Regalbediengeräte vom Typ „Kardex Mlog MSingle B 1000/41-ZT“ mit Gangausrüstung und Automatiksteuerung, eine Paletten-Förderanlage mit rund 175 Antrieben und Automatiksteuerung sowie eine Kartonförderanlage mit Depalettierplatz, zwei Bodenaufgabeplätzen und acht Packplätzen. Außerdem liefert Kardex Mlog je zwei Schnelllauftore und vollautomatische Stretchanlagen. Das „Mlog Control Center“ (MCC) inklusive Anlagenvisualisierung „MVisu“, Materialflusssteuerung „MFlow“ und Lagerverwaltung MWMS rundet das Paket ab.

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    Kardex Mlog modernisiert Lagertechnik für Bosch Hausgeräte

    News vom 02.08.2021 von Redaktion (allg.)

    Die BSH Hausgeräte GmbH hat den langjährigen Partner Kardex Mlog mit der Modernisierung ihres Logistikbereichs am Standort Giengen an der Brenz beauftragt. In rund 12 Monaten werden im laufenden Betrieb die Regalbediengeräte und Teile der Fördertechnik mit umfangreichen Maßnahmen auf den neuesten Stand der Technik gebracht.

    Die BSH Hausgeräte GmbH ist der größte Hausgerätehersteller Europas und gehört zu den weltweit führenden Unternehmen der Branche. Sie betreibt weltweit rund 40 Fabriken und produziert das gesamte Spektrum moderner Hausgeräte. In Giengen an der Brenz wird seit über 70 Jahren hochwertige Kältetechnik entwickelt und produziert – jährlich rund 1,5 Millionen Kühlschränke und Gefriergeräte. An diesem Standort betreibt die BSH für die Versorgung der Produktion ein Hochregallager mit drei Regalbediengeräten (RBG) und vorgelagerter Fördertechnik auf zwei Ebenen. Um die Anlage auf den neuesten Stand der Technik zu bringen und die Ersatzteilversorgung langfristig zu sichern, stand nun eine grundlegende Modernisierung an.

    Mit der Planung und Umsetzung der Maßnahmen wurde Kardex Mlog als langjähriger Partner für die Intralogistik der BSH beauftragt. Die Zusammenarbeit beider Unternehmen reicht mehr als 15 Jahre zurück. 2005 hatte Kardex Mlog die Anlage eines Drittanbieters bereits einmal modernisiert und in der Folgezeit mit diversen Erweiterungen den wachsenden Anforderungen des Betreibers angepasst. Im Zuge des aktuell anstehenden Projekts wird Kardex Mlog zunächst die RBG komplett modernisieren. Die Fördertechnik folgt in einem zweiten Schritt.

    Die Umbauten und Wiederinbetriebnahmen der insgesamt drei RBG erfolgen sukzessive bis Mitte/Ende 2021 und Mitte 2022. So kann die Modernisierung trotz des annähernd 24/7-Betriebs der Anlage im laufenden Betrieb durchgeführt werden. Die RBG erhalten unter anderem eine komplett neue Sensorik und Kamerasysteme, neue mitfahrende speicherprogrammierbare Steuerungen und eine moderne Kommunikationstechnik. Antriebe, Regler und Getriebe an den Fahr- und Hubwerken sowie den Teleskopgabeln werden vollständig ausgetauscht, ebenso die Teleskopgabeln.

    Im Zuge der Maßnahmen werden ferner ein Vertikalumsetzer und zwei Verteilerwagen durch neue Sensoren und Antriebskomponenten modernisiert und diverse abgekündigte Komponenten in der Fördertechnik ausgetauscht. Um den Personenschutz weiter zu erhöhen, werden neue Muting-Lichtschranken und ein Maschinenschutztor installiert. Durch den umfangreichen Maßnahmenkatalog kann Kardex Mlog als Wartungs- und Servicepartner der BSH die Sicherheit der Anlagenverfügbarkeit und des Bedienpersonals ebenso langfristig gewährleisten wie eine mindestens zehnjährige Ersatzteilversorgung.

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    Neuer Leiter des Geschäftsbereichs LCS von Kardex Mlog

    News vom 13.07.2021 von Redaktion (allg.)

    Andreas Rupp (links) wird mit Wirkung zum 1. Juli neuer Leiter des Geschäftsbereichs Life Cycle Service (LCS) von Kardex Mlog und folgt damit auf Rainer Busch (rechts), der sich nach acht Jahren in dieser Position in den Ruhestand verabschiedet. Genau wie sein Vorgänger gehört auch Rupp in dieser Position der Geschäftsleitung von Kardex Mlog an.

    Rupp kam bereits im Oktober 2020 zu Kardex Mlog und verfügt über langjährige Führungserfahrung im Servicebereich von Maschinen und Lagersystemen. Studiengänge in den Fachbereichen Elektrotechnik, Mechanik und Betriebswirtschaft bilden die Basis seiner bisherigen Karriere. In seiner neuen Funktion will er die Digitalisierung von LCS weiter vorantreiben und den Kundenservice als wichtige Säule im Portfolio der Kardex-Gruppe ausbauen. Rupp übernimmt einen sehr gut aufgestellten Geschäftsbereich, dessen Prozesse seit 2013 schon weitgehend digitalisiert wurden. In der Ära Busch konnte der Umsatz verdoppelt werden, während sich der Auftragseingang um 120 Prozent und die Marge insbesondere aufgrund effizienter interner Digitalisierungsprozesse und -maßnahmen deutlich stieg. Der Diplom-Ingenieur für Elektrotechnik Rainer Busch wird Kardex Mlog auch nach seinem Ausscheiden als Berater zur Seite stehen.

    Die jetzt stattgefundene Stabübergabe war gut vorbereitet. „Ich habe gemeinsam mit meinem Team die Serviceorganisation innerhalb der letzten zwei Jahre so aufgestellt, dass der Bereich nach meinem Ausscheiden ohne Reibungsverluste weitergeführt werden kann“, betont Rainer Busch. LCS verfüge heute über hervorragende und gut ausgebildete Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und Führungskräfte in allen Servicebereichen. Dazu zählen die Funktionen Einsatzplanung, Vertrieb inklusive digitaler Dienstleistungen, Ersatzteile, Gewährleistung und Hotline. „Ich freue mich, dass wir mit Andreas Rupp einen erfahrenen und technisch versierten Nachfolger gewinnen konnten, dem ich die Verantwortung mit gutem Gewissen übergeben kann“, so Busch.

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    Kardex Mlog realisiert Fördertechnik über drei Ebenen

    News vom 01.07.2020 von Redaktion (allg.)

    Für das Gesundheitsunternehmen Fresenius Kabi realisierte Kardex Mlog im Zuge einer Aufstockung und Erweiterung des deutschen Logistikzentrums eine neue Förderanlage über mehrere Etagen und Bereiche. Durch die Optimierung der Förderstrecken und eine stärkere Automatisierung der Materialflüsse konnte der Durchsatz deutlich erhöht werden.

    Als eines der führenden Unternehmen für Ernährung, Infusionen, Arzneimittel und Medizinprodukte stellt Fresenius Kabi hohe Ansprüche an seine Logistik. So wurde das 1996 von Kardex Mlog am Standort Friedberg errichtete, vollautomatische Hochregallager immer wieder erweitert, modernisiert und zum internationalen Logistikzentrum mit einer Fläche von 16.500 Quadratemeter und rund 75.000 Palettenstellplätzen ausgebaut.

    Neu organisierte Abläufe

    Im aktuellen, im März 2020 abgeschlossenen Projekt wurden mehrere bestehende Hallenbereiche über einen neuen Kommissionierbereich und eine Gebäudeaufstockung miteinander verbunden und die Abläufe im Lager neu organisiert. Kardex Mlog erhielt dabei den Auftrag über die Erweiterung der Fördertechnik inklusive der Steuerung, der Anpassung des bestehenden Visualisierungssystems und der Ankopplung an die kundenseitige Lagerverwaltung und den Materialflussrechner. „Die Kombination aus Logistik-Know-how und der genauen Kenntnis unseres Standorts und unseres Anforderungsprofils aus früheren Projekten waren wichtige Gründe, wieder auf den langjährigen Partner Kardex Mlog zu setzen“, so Peter Hubl, Leiter Technik Logistik der Fresenius Kabi Logistik GmbH. Nach der Aufstockung konnten die unterschiedlichen Hallenbereiche über alle Ebenen mit einem ebenfalls neuen, bauseitigen Kommissionierbereich verbunden werden. Dazu ergänzte Kardex Mlog die bestehende Anlage um neue Fördertechnik mit zwei Auf- und Abgabeplätzen, Stetigfördertechnik, einem Verteilerwagen und zwei Vertikalumsetzern.

    Nahtlose Integration in den Bestand

    Die über das Dach eingebrachten Vertikalumsetzer bedienen alle Stockwerke und können jeweils bei einer maximalen Hubgeschwindigkeit von 80 m/s pro Stunde rund 110 Paletten vom Erdgeschoss in das zweite Obergeschoss transportieren. Der dort installierte Verteilerwagen erreicht bei 100 Metern pro Sekund eine Leistung von 120 Pal/h. Damit fügen sich die neuen Komponenten optimal in die Bestandsumgebung, deren Durchsatz nicht verändert wurde.

    Die den Vertikalumsetzern nachfolgende Fördertechnik baute Kardex Mlog in der oberen Etage komplett neu auf. Im 1. OG wurde der bestehende Verteilerwagen durch die Verlängerung des Fahrwegs an beide Umsetzer angeschlossen. Zudem wurde ein neuer Abgabeplatz installiert. Im Erdgeschoss erfolgte die Anbindung an die bestehende Förderanlage zum Hochregallager durch die Integration von Drehtischen.

    Höherer Automatisierungsgrad und optimierte Förderstrecken

    Durch das neue Layout der Fördertechnik konnten die früher weitgehend manuell gestützten Materialflüsse stärker automatisiert und zwischen den Etagen verkürzt werden. „Dank der optimierten Strecken und des höheren Automatisierungsgrads konnte Kardex Mlog eine signifikante Effizienz- und Durchsatzsteigerung erreichen, ohne dass an der Bestandsanlage leistungssteigernde Maßnahmen umgesetzt werden mussten“, so das Fazit von Peter Hubl bei der Inbetriebnahme im März 2020, „wir sehen Aufwand und Ergebnis in einem idealen Verhältnis.“

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    Kardex Mlog automatisiert integriertes Hochregallager

    News vom 19.11.2019 von Redaktion (allg.)

    Im Herzen des neu entstehenden Logistikcenters Hohenems der Grass-Gruppe automatisiert Kardex Mlog ein integriertes Hochregallager mit vollautomatischen Regalbediengeräten, Kommissionierung und Pufferung durch standardisierte Systemlösungen.

    Mit dem österreichischen Projekt führt Kardex Mlog die langjährige Zusammenarbeit mit der Würth-Gruppe fort, die Grass 2004 übernommen hat. Am Standort Hohenems entsteht derzeit auf einer Grundstücksfläche von 43.000 Quadratmetern und mit einer Investition von knapp 70 Millionen Euro ein neues Kunden- und Logistikcenter. Eine spätere Erweiterung um zusätzliche Produktionsflächen ist ebenfalls vorgesehen, um vor allem Teile mit großem Transportvolumen unmittelbar in das Zentrallager einlagern zu können.

    Im Zentrum des Logistikzentrums errichtet Grass ein elfgassiges Hochregallager mit etwa 35.000 Stellplätzen für auf Paletten gelagerte Halb- und Fertigwaren. Die Ein- und Auslagerung erfolgt über elf Regalbediengeräte des Typs „MSingle B 1000/34-ET“. Die Anbindung an die im benachbarten Gebäude geplante Kommissionierung realisiert Kardex Mlog über eine automatisch gesteuerte Palettenförderanlage, die Kommissionierung erfolgt über elf Ware-zu-Mann-Arbeitsplätze. Zur Pufferung der Versandware dienen zwei hoch standardisierte, vollautomatische Warenausgangsmodule des Typs „MSequence Speed“. Von den insgesamt acht anschließenden Lkw-Stationen im Versand werden drei für die vollautomatische Be- und Entlagerung ausgelegt. Als Nachschubpuffer für die Kommissionierung kommt ein Regalbediengerät vom Typ „MSingle A 1000/11-ET“ zum Einsatz.

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    Kardex Mlog realisiert Modernisierungsprojekt für Continental

    News vom 26.09.2019 von Redaktion (allg.)

    Continental hatte Kardex Mlog mit der Modernisierung von drei Regalbediengeräten und dem Tausch des bestehenden Lagerverwaltungsrechners gegen das Eigenprodukt MCC beauftragt. Die Übergabe der Anlage fand nach der erfolgreichen Abnahme im August statt.

    Continental ist einer der führenden Reifenhersteller weltweit – so wird alleine im Pkw-Segment fast jedes dritte Auto in Europa mit Reifen von Continental ausgeliefert. Dabei setzt das Unternehmen nicht nur in der Reifenentwicklung auf Präzision und deutsche Ingenieurskunst, sondern auch in Produktion und Intralogistik. Eine wichtige Rolle spielen dabei Regalbediengeräte von Kardex Mlog; über 45 Geräte wurden im Laufe der Zusammenarbeit installiert.

    2018 errichtete Kardex Mlog in der Slowakei als Generalunternehmer ein zweigassiges Lager für Lkw-Reifenrohlinge. Zum Einsatz kommen unter anderem Regalbediengeräte des Typs „MMini“ mit Kreuzgabeln. Die Lagerverwaltung erfolgt durch das „Mlog Control Center“ (MCC), das nun auch im Zuge der Modernisierung des Lagersystems in Tschechien implementiert wurde. Im Zuge der Modernisierung wurden unter anderem Kameras auf den Regalbediengeräten zur Ferndiagnose nachgerüstet und die Kommunikationstechnologie auf Profinet umgestellt. Die Steuerung der Fahrzeuge wurde komplett auf die Mlog-Systemlösung mit S7-1500 hochgerüstet, inklusive Lagerverwaltung MWMS und Materialflussmodul „MFlow“. Zu zwei bestehenden Sprührobotern der Firma SAR Elektronic wurden Schnittstellen implementiert.

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    Erweiterung der Apetito-TK-Kapazitäten durch Kardex Mlog

    News vom 12.07.2018 von Redaktion (allg.)

    Seit Mitte 2017 betreibt der Verpflegungsspezialist Apetito AG sein neues, von der Mlog Logistics GmbH errichtetes, Tiefkühllager. Es bietet Platz für TK-Menüs auf rund 17.000 Paletten.

    Als Generalübernehmer errichtete Kardex Mlog am Standort Rheine ein 43 Meter hohes und 75 Meter langes viergassiges Hochregallager mit Automatisierungstechnik, die fast 4.000 Palettenbewegungen pro Tag erlaubt. Ermöglicht wird dies unter anderem durch Regalbediengeräte mit doppeltiefer Lastaufnahme, je zwei Lastaufnahmemittel, eine vollautomatische Mischpalettenbildung und die fördertechnische Anbindung des Lagers. Der Inbetriebnahme vorausgegangen war ein sukzessives Herunterkühlen und Hochfahren der Anlage. Nachdem die ersten Tiefkühlmenüs das neue Lager im Sommer 2017 verlassen konnten, werden mittlerweile rund 15 Millionen Gerichte dort bei -24 Grad Celsius zwischengelagert, um bis zu 1.600 Kundenaufträge täglich bedienen zu können. Trotz der großen Dimensionen des Lagers und der Integration der Anlage in den Bestand konnten die Arbeiten innerhalb eines engen Zeitfensters realisiert werden.

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    Neuer Leiter Produktmanagement bei Kardex Mlog

    News vom 16.06.2016 von Redaktion (allg.)

    Seit April 2016 leitet Martin Schaich das Produktmanagement von Kardex Mlog. Schaich bringt 20 Jahre Erfahrung im Bereich Förderanlagen und Intralogistik mit – neun davon als Leiter im Produktmanagement.

    Der Maschinenbau- und Wirtschaftsingenieur hat u. a. Stationen bei der Krones AG und der Gebhardt Logistic Solutions GmbH eingelegt.

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    Erweiterte Geschäftsführung bei Kardex Mlog

    News vom 26.11.2015 von Redaktion (allg.)

    Bereits zum 01. Juli 2015 wurde Jochen Strauß neben Hans-Jürgen Heitzer zum Mitglied der Geschäftsführung der Kardex Mlog bestellt. Der diplomierte Wirtschaftsingenieur zeichnet sich verantwortlich für das Finanzressort und hat die erfolgreiche Neuausrichtung des Unternehmens in wesentlichen Punkten mitgestaltet.

    Vor seiner Bestellung durch Kardex Mlog war er als Unternehmensberater sowie in leitenden Positionen bei internationalen Automatisierungs- und Technologieunternehmen tätig, zuletzt als kaufmännischer Leiter bei einem Tochterunternehmen des Energie- und Automatisierungstechnikkonzerns ABB.

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    Softwarepaket Smartpick 5200 von Kardex Remstar

    News vom 16.09.2013 von Redaktion (allg.)

    Für die fehlerfreie und effiziente Bestückung der Surface-mounted Devices (SMD) mit winzig kleinen Bauteilen spielt die auftragsbezogene Kommissionierung der Feederwagen mit SMD-Rollen eine entscheidende Rolle. Mit dem neuen Softwarepaket Smartpick 5200 von Kardex Remstar lassen sich die vor- und nachgelagerten Prozesse in der Elektronikfertigung, wie Einlagern der SMD-Rollen, Auslagern, Kommissionieren auf Feederwagen und Rücklagern von Überhangmaterial nach dem Bestückungsauftrag, produktiver und kostengünstiger gestalten. Auch das schnelle Umrüsten der SMD-Linien ist mit der Softwarelösung ohne Zeit- und Materialverlust möglich. Verschiedene Lager- und Bereitstellungssysteme von Kardex Remstar, wie Umlaufregale oder Lagerlifte, stehen für den Einsatz der anwendungsspezifischen Software zur Verfügung.

    Das Softwarepaket Smartpick 5200 basiert auf der neuesten Version der Power Pick Global (4.0) und beinhaltet neben den Standardfunktionen der Kardex-eigenen Lagerverwaltungssoftware auch ein spezielles Handlingtool für SMD-Rollen, Chargen- und Seriennummern-Verwaltung, Historien-Dokumentation, Kostenstellen- sowie Mindestbestandsverwaltung und vieles andere mehr. Vor allem das Handlingtool für SMD-Bauteile macht die Prozesse in der Elektronikfertigung einfacher und transparenter.

    Das System gibt beispielsweise die Information, wie viele Bauteile einer ausgelagerten SMD-Rolle aktuell in einer Produktionslinie verarbeitet werden und wie viele noch für andere Produktionslinien verfügbar sind. Die Rücklagerung der Rollen mit den Restbeständen erfolgt ohne die erneute Vergabe von Chargen- beziehungsweise Seriennummer. Die effiziente Verwaltung der Chargen- und Seriennummern hilft den Kunden in der Elektronikfertigung außerdem, die Nachverfolgbarkeit (Traceability) ihrer Produkte sicherzustellen.

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    Fördertechnik für Gambro von Kardex Mlog

    News vom 21.11.2011 von Redaktion (allg.)

    Der Medizintechnik-Hersteller Gambro erweitert sein Werk Hechingen. Auf einem ehemaligen Bundeswehrgelände entsteht eine hoch automatisierte Anlage zur Produktion von Dialysatoren mit synthetischen Membranen. Diese dienen als Filtereinheiten in der Dialyse und ermöglichen eine individuelle, qualitätsbasierte Therapie bei Nierenerkrankungen. Die gesamte Fördertechnik im neuen Werk wird von Kardex Mlog aus Neuenstadt am Kocher konzipiert und realisiert. Zur Anbindung an die bestehenden, höher gelegenen Produktionsanlagen dienen Vertikalumsetzer und eine Versorgungsbrücke.

    Die Region rund um Hechingen trägt ihren Namen „Medical Valley“ zu Recht: Dort befinden sich die namhaftesten Unternehmen aus der Medizintechnik, und auch das hügelige Landschaftsprofil ähnelt dem kalifornischen Vorbild „Silicon Valley“. Allerdings ist die räumliche Kapazität des auf einem Hügel liegenden Gambro-Werkes ausgeschöpft. Deshalb kann die neue Anlage nur auf einem deutlich tiefer gelegenen Gelände errichtet werden. Die Anbindung an die bestehenden Produktionsgebäude soll über eine mehr als 100 m lange, in bis zu 10 m Höhe verlaufende Versorgungsbrücke realisiert werden.

    Die Roh- und Halbfertigwaren werden über Vertikalumsetzer auf das Niveau der Brücke gebracht und mit einem hoch dynamischen Verschiebewagen in die neue Produktion befördert. Dort werden sie über zwei Vertikalumsetzer auf drei Ebenen verteilt. Die oberste Ebene ist als reiner Versorgungsbereich konzipiert. Zur Verteilung wurde neben weitreichender Fördertechnik auch ein weiterer Verschiebewagen installiert. Die eigentliche Produktion befindet sich in den darunter liegenden Geschossen. Die Fertigwaren werden – wie auch Hilfs- und Abfallstoffe – ebenfalls über die Brücke zurück auf das Hauptgelände transportiert. Auf den Einsatz von Lkw oder Flurförderzeugen kann komplett verzichtet werden.

    Die hohen Anforderungen an die Fördertechnik betreffen auch die bestehende Produktion, deren Durchsatz uneingeschränkt erhalten bleiben soll. Ein aus erfahrenen Umbauspezialisten von Kardex Mlog und Mitarbeitern von Gambro zusammengesetztes Projektteam hat die Bestandskomponenten und Transportabläufe im Vorfeld gründlich analysiert und Optimierungspotenziale erkannt, die im Zuge der Erweiterung ebenfalls ausgeschöpft werden.

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    Führungswechsel bei Kardex Mlog

    News vom 24.10.2011 von Redaktion (allg.)

    Der Geschäftsbereich Kardex Mlog der Kardex-Gruppe meldet einen Führungswechsel. Ende August 2011 hat Stefan Seidl, der bisherige Geschäftsführer der Mlog Logistics GmbH in Neuenstadt am Kocher, das Unternehmen verlassen. Sein Nachfolger ist der bisherige Co-Geschäftsführer Hans-Jürgen Heitzer, der mit Wirkung vom 1. September zum Head of Division der Kardex Mlog und Mitglied des Executive Committees der Kardex-Gruppe ernannt wurde.

    Der diplomierte Maschinenbauingenieur ist seit 20 Jahren in der Logistikindustrie tätig, darunter zwei Jahre bei Mlog. Er trat Anfang 2010 nach einer mehrjährigen Unterbrechung als Geschäftsführer in die Mlog Logistics GmbH ein und führt seither das Systemgeschäft.

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    Weitere Aufgabe für Schleicher bei Kardex Remstar

    News vom 22.08.2011 von Redaktion (allg.)

    Seit dem 1. Juli 2011 ist Manfred Schleicher neben seiner Funktion als Geschäftsführer der Kardex Deutschland GmbH in Neuburg auch als Sales Director der Division Kardex Remstar für die Vertriebsländer Österreich, Schweiz und Ungarn verantwortlich. Er übernahm damit den bisherigen Aufgabenbereich von Peter Grob, der das Unternehmen verlassen hat. In der neu geschaffenen Ländergruppe wird er - wie bislang in Deutschland - neue Schwerpunkte im mittleren und unteren Preissegment setzen und die Service-Struktur weiter ausbauen. Schleicher blickt auf über 20 Jahre Erfahrung in der Logistikbranche als Planer und Berater sowie in Managementfunktionen zurück und ist seit Oktober 2010 für Kardex Remstar tätig.

    „Als Teil der Kardex-Gruppe bieten wir unseren Kunden gemeinsam mit Kardex Mlog und Kardex Stow individuelle Intralogistik-Komplettlösungen“, betont Manfred Schleicher. „Die umfangreiche Produktpalette sowie die stetige Innovationskraft des Unternehmens sind Garanten für eine erfolgreiche Zukunft in der neuen Vertriebsregion.“

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    Neuer Mann an der Spitze bei Kardex Deutschland

    News vom 11.11.2010 von Redaktion (allg.)

    Seit 1. Oktober ist Manfred Schleicher Geschäftsführer der Kardex Deutschland GmbH aus Neuburg. Er übernimmt die Geschäftsführung von Udo Neumann und bekleidet fortan die Funktion des Sales Director und Länderkoordinators Deutschland. Bei Kardex wird Schleicher neue Schwerpunkte im unteren und mittleren Marktsegment setzen und die Kundennähe etwa durch ein Lifecycle-Konzept und eine Key-Account-Struktur steigern.

    Er war zuletzt bei der SSI Schäfer GmbH als Vice President Sales und Marketing sowie als Director Sales tätig und blickt auf über 20 Jahre Erfahrung in der Logistikbranche als Planer und Berater sowie in Managementfunktionen zurück.

    „Ich freue mich auf die neue Herausforderung bei KARDEX und bin mir sicher, dass die stetige Innovationskraft des Unternehmens ein Garant für eine erfolgreiche Zukunft ist“, so Schleicher.

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    Restrukturiertes Lagersystem von Kardex

    News vom 22.07.2010 von Redaktion (allg.)

    Der automatisierte Lagerpaternoster Megamat RS von Kardex, der im September 2010 in den Handel kommt, zeichnet sich durch eine verbesserte Statik, den verringerten Materialeinsatz und einen erheblich reduzierten Energieverbrauch aus. Weil bedarfsgerechte Elektromotoren und detailliert abgestimmte Frequenzumrichter eingesetzt werden, verbraucht der neue Megamat heute rd. 40 % weniger Energie als das Vorläufermodell.

    Der Megamat RS arbeitet nach dem Prinzip „Ware zur Person“ und bietet durch ein hochverdichtetes Lagerkonzept eine maximale Raumnutzung auf minimaler Grundfläche. Das System kann als freistehende Lösung oder als Stockwerkanbindung mit mehreren Bedienöffnungen bis zu einer Höhe von 10 m integriert werden.

    Aufgrund des modularen Aufbaus können alle neuen Megamat-Systeme auch nachträglich an wechselnde Anforderungen angepasst sowie zum Verbundsystem erweitert werden. Vier patentierte Sicherheitssysteme gewährleisten darüber hinaus den größtmöglichen Schutz für Mitarbeiter und Lagergüter. Die neuentwickelte Nothandkurbel etwa gewährleistet den permanenten Zugriff auf die eingelagerten Waren - auch bei Stromausfall. Das Clip-System vereinfacht die Montage und erhöht die Stabilität des nach DIN 4149, Zone 3, Untergrundverhältnisse C-R, erdbebensicheren Systems.

    Der automatische Kettenspanner führt zu einer gesteigerten Langlebigkeit der Lastkette. Die patentierte Leichtlaufschiebetür bewegt sich besonders leichtgängig, entweder automatisch oder manuell. Neben dem mechanischen Diebstahlschutz, wie der verschließbaren Bedienöffnung, ist eine Sicherung des gesamten Systems oder einzelner Teilbereiche durch die individuelle Passwortvergabe oder den Einsatz von RFID-Chips zur Personenidentifikation möglich.

    „Seit der Fusion der Megamat GmbH mit Kardex vor zwei Jahren haben die Konstrukteure beider Unternehmen intensiv zusammengearbeitet, um eine neue Generation des bewährten Lagersystems unter der Marke Megamat zu entwickeln“, erklärt Udo Neumann, Geschäftsführer der Kardex Deutschland GmbH.

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