Grass baut neues Zentrallager: TUP liefert WMS und MFR
TUP entwickelt für die geplanten 35.000 Palettenstellplätze ein individuell zugeschnittenes Warehouse-Management-System (TUP.WMS) sowie den dazu passgenauen Materialflussrechner (TUP.MFC). Das neue Logistikzentrum soll insgesamt vier wesentliche Lagerbereiche beinhalten. Neben einem Hochregallager mit insgesamt acht Gassen und einem Paternoster sind der Wareneingang und -ausgang mit manueller und automatisierter Entladung beziehungsweise Beladung sowie der Kommissionier-Bereich inklusive dem daran angedockten Sequenzer (Versandpuffer) hervorzuheben.
Automatisierte und manuelle Kommissionierung
Der Kommissionier-Bereich ist dabei in zwei einzelne Zonen aufgeteilt - einer klassisch manuellen sowie einer automatisierten. Die automatische Warenentnahme von den Quellpaletten übernimmt ein Kommissionier-Roboter. Dieser bestückt wiederum die ihm gegenüberliegenden kundenspezifischen Zielpaletten auf Basis eines Schlichtbildes. Dabei ist zu beachten, dass die Kommissionierung von Mischpaletten automatisch durch den Roboter oder an einem manuellen Kommissionier-Platz erfolgen kann. So weist das TUP.WMS bei Bedarf einen Auftrag beiden Kommissionier-Zonen zu.
Sequenzielle Konsolidierung mittels round-robin-Verfahren
Nach der Kommissionierung, egal ob automatisiert oder manuell, werden die Auftragspaletten unter anderem in zwei Versandpuffer eingelagert. Die Paletten werden vom TUP.WMS auftragsbedingt, nach dem round-robin-Verfahren, in die sogenannten Sequenzer gleichermaßen verteilt und vollautomatisch ausgelagert und an den Versand übergeben.
Die Inbetriebnahme der gesamten Anlage ist für Anfang 2020 geplant.


















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