Zukunftsfähig aufgestellt: Erwin Müller und Fortna schließen Projekt zur Erweiterung der Versandlogistik erfolgreich ab

Ein hochmodernes Shuttlesystem, automatisierte Prozesse im Wareneingang, 130.000 Lagerplätze und neue Kommissionier-Arbeitsplätze: Erwin Müller hat seine Kapazitäten am Standort Buttenwiesen/Bayern erweitert. Fortna wurde mit der Konzeptentwicklung und Realisierung der zukunftsfähigen Versandlogistik beauftragt und war über die gesamte Projektlaufzeit bis zum Go-live im Dezember 2023 wichtiger Impulsgeber und Partner auf Augenhöhe.

Planung und Realisierung mit Weitblick: Mit der neuen Versandlogistik am Hauptsitz in Buttenwiesen verfügt Erwin Müller über ausreichend Kapazitäten für kommendes Wachstum und ist zukunftsfähig aufgestellt. (Bildquelle: Erwin Müller Versandhaus GmbH)
Planung und Realisierung mit Weitblick: Mit der neuen Versandlogistik am Hauptsitz in Buttenwiesen verfügt Erwin Müller über ausreichend Kapazitäten für kommendes Wachstum und ist zukunftsfähig aufgestellt. (Bildquelle: Erwin Müller Versandhaus GmbH)

„Seit der Eröffnung unseres Online-Shops vor 27 Jahren konzentrieren wir uns kontinuierlich darauf, den Anforderungen des Marktes einen Schritt voraus zu sein – so auch mit unserem aktuellen Projekt: erhöhte Kapazitäten, flexibleres Fulfillment und ein Kundenservice, der Maßstäbe setzt“, erklärt Tobias Eder, Geschäftsführer bei Erwin Müller. „Nachdem wir in puncto fachliche Expertise und Realisierungskompetenz seit Jahren auf Fortna vertrauen, beauftragten wir das Team um Projektleiter Andreas Beermann auch diesmal mit der Planung und Umsetzung der Erweiterung unserer Versandlogistik.“

Auf Basis aller ermittelten Daten wurden Erweiterungsmaßnahmen definiert – ein Neubau mit zentralem Wareneingang, Shuttle- und Versandsystem, über eine Brücke an das Bestandsgebäude angebunden. Fortna arbeitete ein entsprechendes Konzept aus, das mit Rücksicht auf den laufenden Betrieb schrittweise umgesetzt wurde. Bereits im Mai 2021 fiel mit dem Spatenstich der Startschuss für den Neubau, der als Zentrallager die Bevorratung sämtlicher über Katalog und die Online-Shops bestellbaren Artikel vorsieht. Der Stahlbau und die weiteren Montagearbeiten der automatisierten Logistiksysteme waren 2023 abgeschlossen. Das Shuttlelager mit 16 Gassen bietet eine zusätzliche Nutzfläche von 11.000 Quadratmetern. „Die neuen Systeme und die Bestandsabwicklung sind in einem standortübergreifenden Konzept zur Auftragskonsolidierung und hochperformanten Abwicklung vereint“, erklärt Andreas Beermann, Sr. Manager Solution Design bei Fortna. „Automatisierung erhöht im neuen Wareneingang ganz entscheidend die Wirtschaftlichkeit und Effizienz der Prozesse.“

In dem Erweiterungsbau werden die eingehenden Artikel erfasst, bei Bedarf in Behälter umgelagert und über neue Barcodescanner ins System eingelesen. 152 Shuttlefahrzeuge übernehmen den vollautomatischen Transport und die Verteilung der Artikel auf die entsprechenden Lagerorte – ins Shuttlelager zur Einlagerung oder direkt an die acht neuen ergonomischen Pick-&-Pack-Arbeitsplätze. Dort werden sie manuell auftragsbezogen kommissioniert und in bis zu 180 Versandkartons pro Stunde für den internationalen Versand verpackt. Das enge Zusammenspiel zwischen manuellen und automatisierten Prozessen steigert die Produktivität, spart Zeit und reduziert die Fehlerquote.

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