Zahnstangengetriebe optimieren Robotik-Anwendungen

Roboter kommen in vielen Industriebereichen zum Einsatz, aber ihr Potenzial ist noch lange nicht ausgeschöpft. Zahnstangengetriebe und Positioniersysteme von Leantechnik ermöglichen es Unternehmen, die Effizienz ihrer Robotik-Anwendungen deutlich zu steigern. Teilweise können sie Roboter sogar ersetzen.

(Bildquelle: Leantechnik)
(Bildquelle: Leantechnik)

Zahnstangengetriebe von Leantechnik zeichnen sich durch eine hohe Positioniergenauigkeit von bis zu zwei Mikrometern sowie Verfahrgeschwindigkeiten von bis zu drei Metern pro Sekunde aus. Die Getriebe der Baureihe „Lifgo“ verfügen darüber hinaus über eine vierfache Rollenführung und können deshalb selbst schwere Lasten extrem präzise bewegen. Aufgrund dieser Eigenschaften eignen sich die Zahnstangengetriebe optimal für den Einsatz in Robotik-Anwendungen. Auf der Basis von Lifgo-Getrieben fertigt Leantechnik unter dem Namen Leantechnik Systems zum Beispiel kundenspezifische Positioniersysteme, die Robotern in der Automobilindustrie Karosserien zur Weiterverarbeitung anliefern. Durch die exakte Zuführung der Teile sind kurze Taktzeiten möglich.

In Portalsystemen zur Aufständerung von Schweißrobotern werden die Zahnstangengetriebe ebenfalls verbaut: Das Portal und der Roboter bilden eine Einheit, die Lasten mit einem Gewicht von bis zu 2,5 Tonnen mit höchster Präzision auf der Linearachse bewegt. Positioniersysteme von Leantechnik können Industrieroboter aber auch ganz ersetzen: So übernehmen mit „Lifgo“ doppel-Zahnstangengetrieben ausgestattete Anlagen unter anderem Pick-and-Place-Aufgaben und sind dabei laut Leantechnik deutlich günstiger als Roboter.

Auch am Ende von Fertigungslinien kommen Positioniersysteme von Leantechnik zum Einsatz. Die Anlagen trennen dort Bauteile von der Traverse. Bislang wird diese Arbeit oft von Robotern erledigt, die mit einem teuren Kamerasystem ausgestattet sind. Positioniersysteme von LEANTECHNIK sind günstiger und erledigen die Aufgabe genauso zuverlässig und sicher.

Und auch in verschiebbaren Roboterzellen der Alexander Bürkle Robotic Solutions GmbH sind Zahnstangengetriebe aus Oberhausen zu finden. Fällt der Roboter einmal aus, lässt sich die Zelle verschieben und die Anlage kann manuell betrieben werden. Die Verschiebeeinheit basiert auf Zahnstangengetrieben der „Lifgo“-Baureihe 5.1. Mit ihnen lässt sich der Verfahrweg der Einheit von 1.200 Millimetern problemlos innerhalb der geforderten max. 30 Sekunden bewältigen.

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