Unfallprävention: BG-Preis für Johnson
Die Ausgangsprodukte verschiedener Hersteller treffen per Lkw ein. Ausgeliefert wird „just in time“. Zum Wareneingangsbereich gehören 15 Docks. Die Lkw fahren in die einzelnen Docks ein und werden über Rampen auf der linken und rechten Seite des Fahrzeugs entladen. Zwischen Fahrzeug und Rampe ist ein 15 bis 20 cm breiter Spalt, der immer wieder zu Arbeitsunfällen in Form von Fußverletzungen führte, weil Mitarbeiter beim manuellen Entladen stolperten oder umknickten. Ein zwischenzeitlich genutztes klappbares Abdeckblech war nicht die Lösung des Problems, weil es beim Anfahren der Lkw oft verbogen wurde.
Die Anforderungen an eine sichere Rampenlösung waren Trittfestigkeit, Begehbarkeit (auch mit Hubwagen), robuste Bauweise und Anpassungsfähigkeit an den anfahrenden Lkw. Gemeinsam mit dem Unternehmen Spengler & Stader Metalltechnik in Friesenheim wurde ein aufblasbarer Kunststoffschlauch entwickelt, der - in der Dockwand eingebaut - alle Bedingungen erfüllt. Der patentierte Schlauch verschließt den gefährlichen Spalt zwischen Dockwand und Lkw-Trailer. Seine Abmessungen sind auf die Verhältnisse von Dockbereich und Lkw-Ladekante abgestimmt. Beim Auffüllen mithilfe eines Druckluftsystems passt sich der Kunststoffschlauch an das jeweilige Fahrzeug und dessen Position an. Die kostengünstige und flexible Lösung senkt das Unfallrisiko in der Verladezone und trägt wesentlich zur Arbeitssicherheit im Unternehmen bei.


















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