Umschlagszentrum der Zukunft: Forschungsprojekt präsentiert Szenarien
Im Rahmen der Abschlussveranstaltung des Forschungsprojekts haben die Wissenschaftler vom Fraunhofer IML die Forschungsergebnisse zu Stetigfördertechnik, Flurförderzeugen und Leitsteuerungstechnik in einem Demonstrator zusammengeführt und greifbar gemacht. Drei verschiedene Szenarien verdeutlichen, wie eine intelligente Technik und die informationstechnologische Vernetzung von Maschinen und Systemen die sog. innere Wandlungsfähigkeit eines Umschlagszentrums ermöglichen. So wird die Stetigfördertechnik aus einzelnen Fo¨rdermodulen flexibel und schnell zusammengesetzt. Jedes Fördermodul ist mit einer Steuerung ausgestattet, die sich selbst konfiguriert.
Darüber hinaus organisieren mobile Transportroboter ihre Wege dank einer dezentralen und herstellerneutralen Verkehrsregelung selbst. Dabei kann der Benutzer jederzeit über den Grad der Automatisierung – manuell, assistierend oder vollautonom – entscheiden (Prinzip „Automatisierung on Demand“). Das Transportauftragsmanagement ist in den „App-Store der Logistik“, die Logistics Mall, integriert. Das gesamte System lässt sich danach über mobile Apps steuern.
Logistikunternehmen sollen so die Möglichkeit haben, ihr Transportnetz regelmäßig zu überplanen und zu optimieren. Materialflusssysteme lassen sich dabei im Rahmen ihrer technischen Lebensdauer von 20 Jahren durchaus auch mehrfach an aktuelle Bedarfsorte umsetzen. Gleichzeitig wären Unternehmen durch die neue Wandlungsfähigkeit innovativer Anlagen und Systeme wesentlich schneller in der Lage, auf Kundenaufträge oder saisonale Schwankungen zu reagieren.


















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