Neues Stapler-Assistenzsystem von Hubtex

Künftig bestimmt nicht mehr der Fahrer allein die maximale Hubhöhe mit der jeweils aufgenommenen Last auf den Gabelträgern, sondern ein neues Feature von Hubtex unterstützt ihn dabei und sorgt damit für einen sicheren Transport in allen Hubhöhen. Das elektronische Lastdiagramm von Hubtex ermittelt die aufgenommene Last und Hubhöhe anhand von Sensordaten, errechnet den Lastschwerpunkt und die zulässige max. Hubhöhe und leitet bei Grenzüberschreitung entsprechende Maßnahmen wie beispielsweise einen Hub-Stopp ein.

Assistenzsysteme unterstützen Fahrzeugbediener in ihrer täglichen Aufgabe, schwere, sperrige und lange Lasten sicher und beschädigungsfrei von A nach B zu transportieren. Ein neues Feature dafür ist das elektronische Lastdiagramm von Hubtex. Bei großen Hubhöhen und Lastschwerpunkten reduziert sich die Grundtragfähigkeit des Staplers. Deshalb müssen Staplerfahrer immer das Thema der Resttragfähigkeit berücksichtigen. Dabei unterstützt sie das neue elektronische Lastdiagramm. Die Sensoren des Assistenzsystems erfassen die Gabelträgerneigung, den Lastschwerpunkt, das Lastgewicht und die Hubhöhe. Auf dem Bediendisplay wird dem Fahrer angezeigt, wie hoch die Güter gehoben werden dürfen. Wird die zulässige Hubhöhe oder andere Parametergrenzen überschritten, aktiviert sich die Überlast-Anzeige.

Hinzu kommen entsprechende Überlastfunktionen, die das System je nach Konfiguration einleitet: der Hubvorgang stoppt automatisch, das Symbol auf dem Display färbt sich rot und es ertönt ein Warnsignal. Bleibt die Anzeige grün, kann die Ware sicher bis zur Maximalhöhe gehoben werden. „Ob der Last- und Hubhöhenstatus in Ordnung sind, ergibt sich aus der Relation von Lastkennlinie, Lastschwerpunkt und Lastgewicht. Das sind Faktoren, die den Wert beeinflussen und auf die das System, anspringt‘“, sagt Michael Röbig, Bereichsleiter Produktmanagement. Als reines Assistenzsystem ist das elektronische Lastdiagramm natürlich kein Ersatz für ein Wiegesystem oder ein eigenständiges Sicherheitssystem. „Der Fahrer bleibt für die Einhaltung der technischen Grenzen gemäß Lastdiagramm in der Kabine stets verantwortlich“, so Röbig. Als ein zusätzliches Überwachungs-Feature dient das elektronische Lastdiagramm dem Fahrer als Unterstützung und sorgt somit für mehr Sicherheit im Betriebsalltag.

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