Neues Command Center von Dematic ermöglicht KI-gestützte Lagerprozesse

Dematic präsentierte auf der Logimat 2026 mit dem „“ eine herstellerunabhängige, zentralisierte Intelligenzplattform für den Lagerbetrieb. Die Lösung integriert Echtzeitüberwachung, KI-gestützte Entscheidungsunterstützung und operative Analysen in einer einzigen Benutzeroberfläche. Ziel ist es, Distributions- und Logistikzentren dabei zu unterstützen, komplexe Abläufe effizienter zu verstehen, zu überwachen und zu steuern.

Dematic präsentiert mit dem „Dematic Command Center“ eine herstellerunabhängige, zentralisierte Intelligenzplattform für den Lagerbetrieb. (Bildquelle: Dematic)
Dematic präsentiert mit dem „Dematic Command Center“ eine herstellerunabhängige, zentralisierte Intelligenzplattform für den Lagerbetrieb. (Bildquelle: Dematic)

„Lagerbetreibende verfügen heute über mehr Daten als je zuvor – doch Daten allein erhöhen nicht automatisch die Leistung“, sagte Chris Steiner, Senior Vice President Product Management bei Dematic. „Das Dematic Command Center bündelt Informationen aus Automatisierungslösungen, Softwaresystemen und manuellen Prozessen und schafft so eine einheitliche Ebene operativer Intelligenz für fundierte Entscheidungen. Durch die Fähigkeit, nicht nur zu erkennen, was passiert ist, sondern auch warum, können Mitarbeitende Probleme schneller lösen und ihre Abläufe auf höchstem Leistungsniveau steuern.“

 

Wie das „Dematic Command Center“ Lagerprozesse unterstützt

Moderne Lager erzeugen enorme Datenmengen aus Automatisierungssystemen, Warehouse-Software und Unternehmensanwendungen. Häufig sind diese Informationen jedoch auf unterschiedliche Anbieter und Monitoring-Tools verteilt, was es Lagerbetreibenden erschwert, Probleme schnell zu erkennen und die Ursachen von Leistungsabweichungen zu verstehen. Das „Dematic Command Center“ ermöglicht Distributions- und Fulfillment-Betrieben fundierte Entscheidungen durch zentralisierte Analysen und transparente Leistungskennzahlen. Aufkommende Probleme werden frühzeitig erkannt, was die betriebliche Resilienz stärkt und die Produktivität sichert. Leistungsstörungen lassen sich schneller beheben, da die Ursachen gezielt identifiziert werden.

„Auch können Ressourcen und Workflows durch ein besseres Verständnis operativer Muster optimiert werden, während Durchsatz und Servicelevels dank Echtzeitüberwachung und operativer Einblicke aufrechterhalten bleiben“, erklärt Steiner. Das „Dematic Command Center“ vernetzt bestehende Systeme und Automatisierungstechnologien, sodass eine einheitliche Sicht auf den Betrieb entsteht – ohne dass bestehende Investitionen ersetzt werden müssen. Zudem gewährleistet die cloudbasierte Infrastruktur unternehmensweite Zuverlässigkeit und eine sichere Skalierung der Betriebsabläufe.

Auf Erfahrung aufgebaut

Das „Dematic Command Center“ nutzt die operativen Erkenntnisse aus weltweit über 9.000 Automatisierungsprojekten. Durch diese Datenbasis erkennt das System Leistungsmuster im Lager und leitet Betreibende gezielt zu den effektivsten Maßnahmen.

Während die erste Version bereits volle Transparenz und tiefe Einblicke in alle Lagerprozesse bietet, werden künftige Versionen diese Basis erweitern: Geplant sind KI-gestützte Entscheidungshilfen, eine fortgeschrittene Orchestrierung sowie digitale Zwillinge für „What-if“-Analysen. Damit erhalten Einzel- und Multi-Standort-Betriebe ein leistungsstarkes Werkzeug, um Daten direkt in koordinierte Strategien zu übersetzen.

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