Kesko automatisiert neues Logistikzentrum mit Knapp
Der Lebensmittelhändler reagiert damit auf veränderte Anforderungen an seine Logistik. Schnellere Lieferungen und ein breiteres Sortiment erhöhen die Anforderungen an die Bereitstellung der Waren. Die neue Infrastruktur soll deshalb auch steigende Auftragsvolumina und künftige Anforderungen abbilden können.
Mehrjährige Vorbereitung des Projekts
Der Entscheidung für Knapp sei eine mehrjährige Vorbereitungsphase vorausgegangen. Beide Unternehmen arbeiten bereits seit längerer Zeit zusammen. Im Planungsprozess sei eine Technologieplattform entwickelt worden, die unterschiedliche Kunden- und Auftragstypen abwickeln soll.
Bei der Auswahl des Projektpartners spielten nach Unternehmensangaben unter anderem das verfügbare Technologieportfolio, die Forschungs- und Entwicklungskompetenz sowie die Skalierbarkeit des Systems eine Rolle. Die Logistikinfrastruktur soll sich dadurch langfristig an veränderte Anforderungen und wachsende Auftragsvolumina anpassen lassen.
Automatisiertes Palettenhandling mit Hochregallager
Das geplante Gesamtsystem verbindet automatisierte und manuelle Lagerprozesse. Für das Palettenhandling ist ein automatisierter Prozess mit einem Hochregallager vorgesehen.
Für kleinere Gebinde und Einzelstücke plant Kesko eine shuttlebasierte Kleinteile-Lagerung. Die Artikel werden sequenziert aus dem „Evo Shuttle“ bereitgestellt und an ergonomisch ausgelegten Ware-zur-Person-Arbeitsplätzen kommissioniert.
Automatisierung schrittweise ab 2029 in Betrieb
Mit der Kombination verschiedener Lager- und Kommissioniertechnologien soll die Anlage unterschiedliche Anforderungen der Auftragsabwicklung abdecken. Zugleich ist das System auf künftige Anpassungen und steigende Auftragsvolumina ausgelegt.
Nach der für 2028 geplanten Installation soll Kesko die neue Automatisierung in zwei Etappen in Betrieb nehmen. Die schrittweise Inbetriebnahme ist für die Jahre 2029 und 2030 vorgesehen.

































