Kanadischer AMR-Hersteller nutzt induktive Ladetechnologie

Maximale Produktionsoptimierung bei minimalen Investitionskosten - dafür steht Noovelia. Als Hersteller von autonomen mobilen Robotern (AMR) in Kanada automatisiert das Unternehmen intralogistische Prozesse wie Palettentransport oder Stapleranwendungen. Um seinen Kunden höchste Effizienz und Zuverlässigkeit zu garantieren, integriert das Unternehmen induktive Ladesysteme von Wiferion in seine Roboter.

(Bildquelle: Wiferion)
(Bildquelle: Wiferion)

Noovelia entwickelt automatisierte Flurförderzeuge, mit denen die Anwender ihre Produktionsabläufe deutlich optimieren können - und das ohne hohe Investitionen. Die Roboter sind entweder als Plattform oder als Gabelstapler (Forklift) erhältlich. Die intelligenten fahrerlosen Transportfahrzeuge passen sich perfekt an die jeweilige Produktionsumgebung an und bewegen sich intelligent und autonom. Die AMR übernehmen Aufgaben mit geringer Wertschöpfung, so dass sich die Mitarbeiter produktiven Tätigkeiten widmen können. Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels bietet Noovelia damit eine einfach zu implementierende Automatisierung intralogistischer Transportaufgaben. Die Roboter minimieren das Risiko von Fehlern und Produktschäden, indem sie wiederholende Aufgaben immer mit der gleichen Präzision ausführen.

Energieversorgung für Kundenerfolg ausschlaggebend

Noovelia lädt seine Modelle „Plattform“ und „Forklift“ mit dem induktiven Ladesystem von Wiferion. „Für unsere Kunden ist die Verfügbarkeit der Fahrzeuge entscheidend“, sagt Martin Branchaud, Einkaufsleiter bei Noovelia. Im Idealfall sollen die Roboter rund um die Uhr im Einsatz sein. Um dies zu erreichen, ist die Energieversorgung der Batterien ein entscheidender Faktor. Herkömmliche Ladesysteme mit Steck- oder Schleifenverbindungen kamen für das Unternehmen daher nicht in Frage. „Wir können nicht akzeptieren, dass die Fahrzeuge während des Ladevorgangs stillstehen. Deshalb war für uns von Anfang an klar, dass wir auf Wiferion als Marktführer für induktive Punktladesysteme setzen“, sagt Martin Branchaud. Ein zentraler Vorteil für den AMR-Hersteller ist die Flexibilität des „Etalink“-Schnellladesystems. Die Ladepunkte können an nahezu jeder häufig frequentierten Stelle im Lager platziert werden. Fährt ein Roboter an einen Ladepunkt, startet die Energieübertragung automatisch und überträgt nach nur einer Sekunde die volle Leistung von drei Kilowatt. „Wir laden im Prozess. So vermeiden wir Ladepausen und unproduktive Fahrzeiten zu stationären Ladestationen und steigern die Produktivität unseres AMR um bis zu 32 Prozent.“ 

Ein weiteres Kriterium für Noovelia war die Robustheit des Systems. „Etalink“ ist ein gekapseltes System. Es kommt ohne mechanische Komponenten aus und ist damit zu 100 Prozent wartungsfrei.  

Noovelia ist 2019 aus dem Zusammenschluss von Epsilia, Divel und Pluritag hervorgegangen und hat seinen Hauptsitz in Louiseville, Québec, Kanada.  Das Unternehmen ermöglicht seinen Kunden die vollständige Automatisierung ihrer intralogistischen Prozesse. Dies umfasst die Planung, den Bau und die Implementierung von effizienten Automatisierungs- und Rückverfolgbarkeitssystemen sowie den Support. Das Produktportfolio umfasst neben Produktions- und Lagerverwaltungssoftware auch Tracking und Tracing (RFID) sowie autonome mobile Roboter. Durch diese Kombination ermöglicht das Unternehmen den Anwendern, ihre Daten, Bestände, Distributionszentren und Produktionsanlagen durch die Interoperabilität automatisierter Systeme intelligent zu verwalten. Zu den Kunden des AMR-Herstellers zählen Canadel und Annexair.

 

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