Dem strategischen Wachstumsziel, vier Milliarden Euro Umsatz für das Geschäftsjahr 2020, sei das Unternehmen im vergangenen Jahr mit einem Umsatz von 3,80 Milliarden Euro und einem Auftragseingang von 3,97 Milliarden Euro einen Schritt nähergekommen. Insbesondere das Neugeschäft im Kernmarkt Europa aber auch in Asien sowie Logistiksystemlösungen seien Treiber dieser positiven Entwicklung. „Dies ist das Resultat der innovativen Produkte und Lösungen sowie der strategischen Positionierung“, sagte Hans-Georg Frey, Vorsitzender des Vorstandes der Jungheinrich AG (Bild), während der einstündigen Bilanzpressekonferenz. Zudem teilte er mit, dass Jungheinrich jährlich ein organisches Wachstum von sieben Prozent erreichen wolle.
Produktionsvolumen und Personalkapazitäten
Das Produktionsvolumen folge zeitversetzt der Entwicklung des Auftragseinganges. Im Berichtszeitraum lag die Produktionsstückzahl mit 121.000 Fahrzeugen etwas über dem Vorjahreswert. Das größte Produktsegment sind lagertechnische Geräte. Fast alle produzierten Fahrzeuge sind Elektrofahrzeuge. Hervorzuheben sei der Anstieg der Produktion von Elektro-Gegengewichtstaplern, die um 12 Prozent auf über 22.000 Fahrzeuge ausgeweitet werden konnte. Der Konzernumsatz übertraf das Vorjahr um 11 Prozent. Auf Europa entfielen 87 Prozent der Umsatzerlöse. Dort wurde der Umsatzzuwachs vor allem von Steigerungen in Deutschland, Italien, Polen, Österreich und Tschechien getragen. Die Auslandsumsätze legten um 12 Prozent zu, entsprechend lag die Auslandsquote bei 76 Prozent. Die Umsatzerlöse außerhalb Europas erreichten 500 Millionen Euro, was einer Steigerung von 20 Prozent und einem Anteil am Konzernumsatz von 13 Prozent entspricht.
Markteinschätzung und Prognose für 2019
In den ersten beiden Monaten 2019 verzeichnete Jungheinrich einen gesteigerten Auftragseingang um 14 Prozent zum Vorjahr. Für das laufende Geschäftsjahr werde ein Auftragseingang zwischen 4,05 und 4,20 Milliarden Euro sowie ein Umsatz zwischen 3,85 und 4,05 Milliarden Euro erwartet. Ein starkes Wachstum gegenüber dem Vorjahr, wies außerdem der Weltmarkt für Flurförderzeuge 2018 mit einem Plus von 10 Prozent auf, wovon etwa 40 Prozent auf den Zuwachs der Bestellungen im chinesischen Markt zurückzuführen sind und weitere 38 Prozent auf die Nachfrage in Europa. In China und Europa waren vorrangig die gestiegenen Bestellungen für lagertechnische Geräte bestimmend für die Marktentwicklung. Der Anstieg des Marktvolumens in Nordamerika um vier Prozent resultierte zu etwas mehr als der Hälfte aus dem Nachfragezuwachs nach Staplern mit verbrennungsmotorischem Antrieb.


















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