Gutes Zusammenspiel auf engstem Raum
Die Stahlkonstruktion bestand aus einem 45 m langen Zentralkörper mit einem Halbkreis von 40 m Durchmesser auf jeder Seite. Der Experte für Autokrane und Schwerlasttransporte Gräser GmbH aus Mannheim erledigte den Hub innerhalb von 2 h. Als Hauptkran kam ein 300-t-GMK6300 zum Einsatz, unterstützt durch einen 200-t-GMK6220-L und einen 130-t-GMK5130-1. Auf dem Baugrundstück in einem Mannheimer Wohnviertel war der Platz sehr beschränkt; zwischen den Säulen und der Rückwand betrug der Abstand nur 6 m. Dennoch gelang es, den GMK6300 in diese kritische Position einpassen: Am Schluss war zwischen Kran und Rückwand nur 10 cm Platz.
Thomas Meier, Projektmanager bei Gräser, über die Schwierigkeiten des Auftrags: “Normalerweise sind solche Hübe Alltagsgeschäft; doch dieses Tankstellendach war besonders groß. Angesichts der beengten Platzverhältnisse mussten wir bei der Positionierung und Bewegung sehr präzise arbeiten. Unser 300-t-Kran hätte den Hub alleine bewältigen können, aber um einer Schieflage vorzubeugen, setzten wir zwei weitere Krane ein.“
Der Einsatz der Copu-Kran Hebe-Planungs-Software von Manitowoc erleichterte die Hebeplanung sehr, wie Meier, berichtet: „Wir wussten wie beschränkt der Platz war. Deshalb war die Aufstellung der Krane ausschlaggebend. Aber mit der Software war es uns möglich, für alle drei Krane die richtige Position zu finden und den Hub vorab zu simulieren.“































