Autoteile-Großhändler Heisterparts setzt auf Überholspur

Weil das alte Lager die Kapazitätsgrenzen überschritten hatte und um Kunden über Nacht beliefern zu können, hat die Heisterparts GmbH in der Nähe von Trier ein neues Logistik-Zentrum gebaut. Damit sind nun auch das Zentrallager Ford sowie Opel-/Peugeot-/Citroen- und DS-Handelslager unter einem Dach vereint. Für schnelles und fehlerfreies Auslagern hat die ONK GmbH mehr als 12.000 Stellplätze in den Fachboden- und Palettenregalen gekennzeichnet.

Mit knapp 12.000 laufenden Metern Regalanlage und 840 Palettenstellplätzen auf 3.528 Quadratmeter Hallenfläche hat die Heisterparts GmbH ihre Lagerkapazitäten massiv erhöht. Das neue Logistik-Zentrum in Trierweiler-Sirzenich vereint nun auch die vormals getrennten Distributionszentren für Ford- und Opel-Teile unter dem neuen Label Heisterparts. Von dort aus kann das Automobilhandelsunternehmen nun Vertragshändler mit Original-Ersatzteilen und Zubehör der Marken Ford, Opel, Peugeot, Citroen, DS sowie Karosseriebau- und Lackierbetriebe bzw. freie Werkstätten markenübergreifend mit Aftermarket-Ersatzteilen beliefern. „Und zwar tagesaktuell“, betont Jörg Badem, Leiter Teilevertrieb Ford, „Großkunden sogar über Nacht.“

Kennzeichnungen optimieren Laufwege
Zur Optimierung der Laufwege durchs Lager wurden die Regalreihen mit mehr als 250 Gangschildern und über 12.000 Stellplätze in den Fachboden- und Palettenregalen gekennzeichnet. Damit hat Heisterparts den Kölner Spezialisten ONK beauftragt. „Wir hatten uns im Vorfeld ein anderes Lager angeschaut. Die dort verwendeten Kennzeichnungen von ONK waren für unsere Gegebenheiten am besten geeignet“, so Badem. Auf Basis des Regalplans, den Heisterparts geschickt hatte, hat ONK dann passende Etiketten und Schilder empfohlen und Muster zum Probescannen zur Verfügung gestellt.

Knapp 12.000 Meter Fachbodenregalanlage gekennzeichnet
Die einzelnen Regalreihen der Fachbodenregalanlage hat ONK dann mit Schildern aus PVC-Hartschaum gekennzeichnet. Jedes der knapp 250 Schilder ist beidseitig bedruckt und mittels Pendelhaltern an den Stirnseiten der Regale befestigt. So ragen sie im 90-Grad-Winkel in die Gänge. „Aufgrund dieser Befestigung und der Schriftgröße sind die Regalzeilen schon von Weitem erkennbar“, erklärt Badem. „Und dank der flexiblen Halterung gibt das Schild bei Berührung nach und schwingt in die ursprüngliche Lage zurück.“ Die Stellplätze in den Fachbodenregalen sind einzeln gekennzeichnet – jeder der knapp 12.000 laufenden Meter. Auf den rund 12.000 Etiketten sind jeweils die 10-stellige Lagerplatzkoordinate als QR-Code und in Klarschrift aufgedruckt.

Farbcode erleichtert Zuordnung der Ebenen im Palettenregal
Auch die Regalzeilen im Hochregallager hat ONK mit Gangschildern gekennzeichnet. Anders als im Fachbodenregalbereich sind sie gelocht und mit Hilfe von Stahlspiralen an den Stirnseiten angebracht. Bei der Kennzeichnung der einzelnen Stellplätze setzt Heisterparts auf ein Etikettenset. Es besteht aus farbigen Man-down-Etiketten sowie Einzelplatzetiketten. An der jeweils untersten Regaltraverse hat das Montageteam von ONK die Man-down-Etiketten angebracht. Darauf sind nebeneinander fünf Barcodes abgedruckt – für den untersten Stellplatz und alle darüber liegenden. Jeder Barcode hat eine andere Hintergrundfarbe, z.B. Gelb für Ebene 2, Hellblau für 3 und Hellgrau für 4. Zusätzlich weist ein Richtungspfeil die erste und zweite Höhenposition aus. An den Stellplätzen ab Ebene 2 ist dann jeweils ein in Bar- und Farbcode dem Man-down-Etiketten entsprechendes Einzelplatzetikett angebracht. „Die farbliche Hervorhebung der verschiedenen Ebenen erleichtert unseren Mitarbeitern bei Auslagern die fehlerfreie Zuordnung der jeweiligen Lagerebene“, so Badem.

Besser gelaufen als erwartet

„Von der Beratung über die Bemusterung bis hin zur Montage hat alles wunderbar funktioniert. Es ist sogar besser gelaufen als erwartet“, sagt Badem. „Als wir versehentlich die falschen Etiketten bestellt hatten, hat ONK uns die neuen bereits innerhalb eines Tages geliefert.“ Das neue Logistik-Zentrum ist seit April 2021 in Betrieb. Nachdem die Auslagerung nun per Scanner funktioniert, plant Heisterparts, auch die Einlagerung zu digitalisieren.

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