Antriebstechnik: Warum Item den Motor jetzt unter das Förderband verlegt
Item hat sein Angebot im Bereich Fördertechnik um einen Indirektantrieb erweitert. Nach Angaben des Unternehmens ergänzt die neue Lösung die bislang verfügbaren Direkt- und Mittenantriebe und soll zusätzliche Freiräume bei der Planung von Materialflusssystemen schaffen.
Motor unterhalb der Förderstrecke angeordnet
Bei der neuen Antriebsvariante befindet sich der Motor unterhalb der Förderstrecke. Dadurch bleiben die Transportebene und der Auslauf frei von Störkonturen. Laut Hersteller können so auch breitere Transportgüter ohne Einschränkungen gefördert werden.
Die kompakten Motorbefestigungssätze vergrößern die Gesamtbreite des Systems nur geringfügig. Dies könne insbesondere in Produktions- und Logistikumgebungen mit begrenztem Platzangebot Vorteile bieten. Die Befestigung des Motors ist sowohl auf der linken als auch auf der rechten Seite möglich. Zudem bleibt der Zugang zum Förderband von allen Seiten erhalten.
Konfiguration über Engineeringtool
Für die Planung individueller Förderbandsysteme stellt Item ein Engineeringtool bereit. Anwender können dort zwischen Direkt-, Mitten- und Indirektantrieb wählen sowie Abmessungen, Bandtyp und Motor an die jeweiligen Anforderungen anpassen. Nach Unternehmensangaben berücksichtigt das Tool automatisch technische Abhängigkeiten und wählt die passende Motorbefestigung aus. Dadurch sollen sich Förderlösungen schneller konfigurieren und planen lassen.
































