Der Name ist Programm

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Schlüsselfertige Gesamtsystemlösung aus Regal, Shuttles, Förderern und Hebern

In Laufen, seit Mitte 2020 Heimat des Technologie-Centers der Stöcklin Logistik AG, betreibt der Schweizer Intralogistik-Anbieter ein hochmodernes, vollautomatisch betriebenes Logistikzentrum. Zum Einsatz kommen ausschließlich Komponenten aus eigener Produktion, darunter auch das neu im Angebotsportfolio geführte, auf hohe Performance und ein Maximum an Flexibilität ausgelegte Shuttle-System FSP (Flexible in Storage and Performance). Dabei handelt es sich um ein skalierbares Gesamtpaket aus Regalanlage, Hebern, Regalförderern und Shuttle-Fahrzeugen, das sich exakt an individuell erforderliche Anlagenleistung anpassen lässt.

1. Das FSP ist für das Handling von Behältern, Kartons und Trays mit Gewichten bis 50 Kilogramm ausgelegt. (Quelle: Stöcklin Logistik )
2. Bei Bedarf sind die Shuttle-Fahrzeuge austauschbar, sodass der laufende Betrieb im Störungs- oder Wartungsfall niemals stillsteht. (Quelle: Stöcklin Logistik )

» Mit dem von uns entwickelten FSP gewinnen unsere Kunden ein hohes Maß an Investitionssicherheit. Urs Grütter, Präsident und Delegierter des Verwaltungsrates der Stöcklin Logistik AG

 

„Swiss made“ – soweit das Auge reicht: Im Palettenlager verfährt ein Regalbediengerät (RBG) aus der „Master“-Familie der Stöcklin Logistik AG. Parallel sorgt im Automatischen Kleinteilelager (AKL) ein „Boxer“-RBG und ein FSP-Shuttlesystem für Tempo und Präzision bei der Ein- und Auslagerung von Behältern. Der Hochleistungsheber lässt sich flexibel an den realen Bedarf in puncto Leistung anpassen. Durch ein ausgeklügeltes Steuerungskonzept passen die Shuttlefahrzeuge ihre Dynamik dem zu transportierenden Gebinde an. Eine Schlupfkompensation erlaubt es den Shuttlefahrzeugen, während der Fahrt ihre Positionsabweichung zu korrigieren und sicher ins Ziel zu fahren. Die Regalförderer nehmen Gebinde vom Heber auf oder geben diese ab. Gleichzeitig generieren sie einen Übergabeplatz für die Shuttles. Die geforderte Leistung bestimmt, wie die Anlage dimensioniert und aufgebaut ist. Durch die Erfahrung der Mitarbeiter der Stöcklin Logistik AG wird jede Anlage den Kundenanforderungen gerecht dimensioniert.

Bei steigenden Ansprüchen problemlos erweiterbar

„Da sich die Anforderungen an logistische Systeme über die Jahre ändern, sind nachträgliche Anpassungen und Erweiterungen unerlässlich,“ sagt Urs Grütter, Inhaber und CEO der Stöcklin Logistik AG. „Diese Gesetzmäßigkeit haben wir bei der Entwicklung des FSP berücksichtigt, sodass bei steigendem Auftragsvolumen und/oder wachsenden Forderungen an weiter verkürzte Lieferzeiten die Leistung nachträglich angeglichen werden kann. Unsere Kunden gewinnen so auch ein hohes Maß an Investitionssicherheit.“ Redundanz, Austauschbarkeit und schnelle Zugänglichkeit sorgen für höchste Verfügbarkeit, die dank erprobter Komponenten und eines abgestimmten Steuerungskonzepts weiter gesteigert wird. Die in vorhandene Warehouse-Management-Systeme (WMS) integrierbare Software steuert schlüssig die Aufträge, welche vom Gassencontroller des FSP-Systems abgearbeitet werden. Der Gassencontroller sorgt für Harmonie unter den Teilnehmern des Gesamtsystems und sorgt dafür, dass die Anlage prozesssicher betrieben wird.

Variabilität auch auf Gebinde-Ebene gewährleistet

Ausgelegt ist das FSP für das Handling von Behältern, Kartons und Trays mit Gewichten bis 50 Kilogramm. Dabei können sowohl Standardgebinde doppelttief (OWS = One width Shuttle) als auch via querstellbarem Teleskopgreifer verschiedene Abmessungen (min. 200 × 200 × 50 Millimeter, max. 860 × 660 × 500 Millimeter) gemischt mehrfachtief eingelagert werden (MWS = Multi width Shuttle). Ihre Arbeit verrichten die Shuttle-Fahrzeuge parallel und unabhängig voneinander. Sie sind bei Bedarf austauschbar, sodass der laufende Betrieb im Störungs- oder Wartungsfall niemals stillsteht. „Ein weiterer Vorteil ist, dass die Systemlösung aufgrund ihrer Modularität und Kompatibilität auch in vorhandene Baukörper integriert werden kann“, so Urs Grütter weiter.

Systemgestützt flexibel agieren in unsicheren Zeiten

„Gerade angesichts der zu verzeichnenden, besonders hohen Veränderungsdynamik mit nur schwer zu prognostizierenden Planzahlen sind Unternehmen verstärkt darauf angewiesen, maximal flexibel agieren zu können“, ergänzt Urs Grütter. Die Möglichkeit einer nachträglichen Skalierung biete nicht zuletzt auch die Chance, beispielsweise durch eine Ausweitung des E-Commerce-Geschäfts zusätzlich generiertes Wachstum auf Logistikebene effizient abbilden zu können. (ck)

Technische Logistik 09/2021 PDF-Download (1.72 MB)