Neues Li-Ionen-Sicherheitskonzept vermeidet Brände in Elektrofahrzeugen
Dafür setzt Ecovolta Zellverbindungen aus elektrolytisch vernickeltem Kaltband ein, die schadhafte Zellen bei erhöhten Stromflüssen automatisch vom Rest des Batteriepacks trennen. Bei einer mechanischen Beschädigung eines Batteriepacks fließt zunächst ein hoher Strom durch die betroffene Stelle, die Temperatur steigt lokal an. Bei herkömmlichen Batterielösungen wird davon direkt die Zelle betroffen. Deren Materie dehnt sich rasant aus, Explosionen und Batteriebrände können die Folge sein. Bei Ecovolta-Batteriepacks steigt bei einer mechanischen Beschädigung die Temperatur hingegen lokal an der Zellverbindung. Diese schmilzt und trennt die beschädigte Zelle von den intakten Komponenten. Das übrige Pack bleibt funktionsfähig, lediglich seine Kapazität sinkt um den Wert der abgetrennten Zelle, wie umfangreiche Labortests nachgewiesen haben. Das neue Sicherheitskonzept kommt bei allen Ecovolta-Traktionsbatterien zum Tragen. Dabei sind Kapazitäten von 10 Wattstunde bis zu mehreren 100 Kilowatt pro Stunde sowie Spannungen 12-600 Volt und beliebige Batterieformen realisierbar. Das Konzept wird auch in der „Evo Traction Battery“ von Ecovolta eingesetzt. Die standardisierte Traktionsbatterie erreicht ohne aktive Kühlung Energiedichten von 200 Wattstunde pro Kilogramm.


















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