Technologietransfer als Schlüssel: Hannover Messe verbindet Forschung und Industrie
Ein zentrales Element ist der Ausstellungsbereich „Forschung und Technologietransfer“ in Halle 11. Dort präsentieren Forschungseinrichtungen, Hochschulen, Startups und Unternehmen Innovationen, Projekte und Prototypen für industrielle Anwendungen. Ziel ist es laut Veranstalter, den Transfer von Forschungsergebnissen in marktfähige Technologien zu fördern.
Fokus auf Schlüsseltechnologien
Der Bereich bündelt die Themenfelder industrielle Grundlagenforschung und angewandte Forschung sowie deren Überführung in die Praxis. Besucher erhalten Einblicke in Entwicklungen aus Zukunftsbereichen wie Künstliche Intelligenz, Nanotechnologie, Bionik, intelligente Textilien, neue Materialien und Quantentechnologie. Zudem besteht eine enge Verbindung zu angrenzenden Themenfeldern wie additive Fertigung, erneuerbare Energien, grüner Wasserstoff, Leichtbau und Robotik. Damit wird der Technologietransfer als Schnittstelle zwischen Forschung und industrieller Umsetzung sichtbar gemacht.
Startups als Innovationstreiber
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf jungen Unternehmen. In der „Startup Area“ in Halle 11 präsentieren sich mehr als 200 Startups mit neuen Technologien und Geschäftsmodellen. Die Bandbreite reicht von Softwarelösungen für Energiemanagement und vorausschauende Instandhaltung bis hin zu KI-basierten Plattformen für die Fertigung. Ergänzt wird das Angebot durch neue Ansätze im Bereich Raumfahrttechnologie, darunter Systeme für den Transport von Kleinstsatelliten. Pitches, Masterclasses und Networking-Formate bieten zusätzliche Möglichkeiten zum Austausch zwischen Startups, Industrie und Investoren.
Internationale Plattform der Industrie
Insgesamt vereint die Hannover Messe nach Angaben des Messeveranstalters mehr als 4.000 ausstellende Unternehmen aus Maschinenbau, Elektro- und Digitalindustrie sowie Energiewirtschaft. Ein durchgängiges Thema über alle Bereiche hinweg ist der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in industriellen Anwendungen. Ein begleitendes Konferenzprogramm ergänzt die Ausstellung. Partnerland der Messe 2026 ist Brasilien.
































